Final Fantasy XIV kommt am 4. August auf die Switch 2
Final Fantasy XIV hat endlich ein festes Datum für die Switch 2: den 4. August. Square Enix hat es auf der Fan-Fest-Keynote in Berlin verkündet, die Vorbestellungen liefen noch am selben Tag an. In gut anderthalb Wochen passt Eorzea also in den Rucksack.
Zwei Wege hinein: die Starter Edition, wenn du erst mal reinschnuppern willst, oder die Complete Edition mit allem bis einschließlich Dawntrail. Für Sammler gibt es zusätzlich die Complete Collector's Edition. Nintendo Switch Online brauchst du nicht, immerhin eine Gebühr weniger.
Apropos Gebühren. Die Switch-2-Fassung verlangt ein eigenes Abo, worüber sich die Community schon seit der Keynote in Anaheim im April ärgert. Wer am PC und auf der Switch 2 spielt, zahlt doppelt. Naoki Yoshida sagt, die Regelung sei aus Gesprächen mit Nintendo entstanden. Zwei Trostpflaster: Zum Start ist rund ein Monat kostenlos, was Square Enix ganz offen als Stabilitätstest für die Server bezeichnet, und wer bereits auf einer anderen Plattform abonniert hat, bekommt 50 Prozent Rabatt auf die Switch-2-Varianten Entry und Standard.
Bastion ist die erste neue Klasse in Evercold
Den lautesten Applaus in Berlin bekam aber Bastion, ein Haupttank, also die Figur, die die Angriffe der Gegner auf sich zieht und den Rest der Gruppe schützt. Gekämpft wird mit einem Paar riesiger Schilde namens Skyltborg, die zwischen Krallen für den Nahkampf und dreiläufigen Kanonen wechseln. Sehr Final Fantasy. Los geht es direkt auf Stufe 90, Hochleveln von null entfällt. Die zweite neue Klasse hebt sich Square Enix für das Fan Fest in Tokio auf.
Wohin die Reise geht
Evercold bleibt beim Januar 2027, für PC, PS5, PS4, Xbox Series und Switch 2. Die Vierte Spiegelung ist zugefroren, also lebt der Rest der Bevölkerung auf gewaltigen fliegenden Schiffen, den Realmships. Yoshida zeigte zwei davon: Naglfar (Wasser) und Hringhorni (Feuer). Die neue Stadt heißt Fargarth. Auch die Hauptgeschichte wird lockerer. Nach einem gemeinsamen Auftakt öffnen sich drei Gebiete gleichzeitig, samt Dungeons, und du gehst sie in beliebiger Reihenfolge an.
Raids, und ja, Evangelion
Beyond the Lifestream heißt die neue Raid-Reihe für acht Spieler, ein Ausflug in die Welt von Final Fantasy VII, für den Naoki Hamaguchi auf die Bühne kam, der Regisseur von Final Fantasy VII Remake. Auf der Seite der Allianz-Raids wartet Ghosts of Desire, die Zusammenarbeit mit Evangelion, an der Mahiro Maeda als Gastkünstler beteiligt ist. Details folgen in Tokio.
Und noch etwas für alle, die raiden: Zwischen Normal und Savage kommt eine neue Schwierigkeitsstufe, ungefähr auf dem Niveau extremer Prüfungen. Die Zahlen von Square Enix erklären, warum. Rund 85 Prozent der Spieler schaffen die normalen Raids. Savage schaffen nur 14 bis 20 Prozent. Das ist eine Klippe, und die neue Stufe ist die Treppe dazwischen.
Unsere Meinung: Das getrennte Abo bleibt ein Ärgernis, aber ein Final Fantasy XIV für unterwegs mit gratis Startmonat verkauft sich von allein, und Evercold macht bisher eine bessere Figur als der Start von Dawntrail. Zahlst du auf der Switch 2 drauf oder lässt du es? Schreib es in die Kommentare.