DOOM Eternal: The Ancient Gods - Part Two schließt die Geschichte des DOOM Slayers innerhalb des DOOM Eternal-Universums ab. Als zweite Kampagnenerweiterung bietet das Spiel auf Xbox One und Xbox Series eine reine Singleplayer-Erfahrung mit intensiven Kämpfen gegen die Horden der Hölle. Es baut auf den bewährten Bewegungs- und Waffensystemen auf und ergänzt sie um gezielte Neuerungen, die die Begegnungen spürbar verändern.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht ein schneller, fließender Kampf, bei dem es auf präzises Zielen und das Ausnutzen von Feindschwächen ankommt. Gesundheit und Rüstung lassen sich nur durch gezielte Interaktionen mit besiegten Gegnern wiederherstellen. Mit dem Sentinel Hammer steht ein neues Werkzeug zur Verfügung, dessen Schockwelle mehrere Dämonen gleichzeitig betäuben kann. Kombiniert mit der Ice Bomb lassen sich Ziele einfrieren und anschließend gezielt attackieren, während der Flame Belch Gruppen in Brand setzt und beim Tod zusätzliche Rüstungssplitter freisetzt.
Die Schauplätze reichen von verfallenen Außenposten der Sentinels über die gewaltigen Anlagen des World Spear bis hin zu einer zerstörten irdischen Stadt, die ein Portal verbirgt. Jede Umgebung erfordert eine Anpassung an vertikale Bewegung und Arena-Strukturen, die Gegner in überschaubare Bahnen lenken. Der finale Abschnitt führt nach Immora, wo massive Befestigungen und technologische Abwehrmechanismen durchbrochen werden müssen.
Die Aufwertungen folgen den Pfaden des Basisspiels. Entscheidend bleibt das Timing von Paraden und Glory Kills, um den Kampf in Schwung zu halten. Abgesehen vom Hammer selbst gibt es keine neuen Fortschrittssysteme - der Fokus liegt weiterhin auf der Beherrschung des vorhandenen Arsenals.
Spielmodi
Die Erweiterung beschränkt sich ausschließlich auf eine Singleplayer-Kampagne. Diese führt den Slayer in einer Abfolge von Missionen zum finalen Duell mit dem Dark Lord. Weitere Modi oder Multiplayer-Inhalte sind nicht enthalten.
Innerhalb der Kampagne steigt die Komplexität der Begegnungen stetig an, da neue Gegnertypen neben den bekannten Dämonen auftreten. Die Aufgaben bestehen darin, Wege freizukämpfen, Mechanismen zu aktivieren und Wellenangriffe zu überstehen. Die Struktur bleibt linear und führt die Spieler ohne Abzweigungen oder Nebenaufgaben durch verschiedene Zonen.
Gegner-Varianten
Mehrere neue Dämonentypen bringen eigene Verhaltensweisen mit, die angepasste Taktiken erfordern. Der Armored Baron führt nach dem Nahkampf einen aufgeladenen Faustschlag aus, der früh unterbrochen werden muss. Der Stone Imp besitzt eine widerstandsfähige Haut, die normalen Kugeln wenig anhaben kann, und eignet sich daher besser für Nahkämpfe nach seinen Angriffsläufen. Der Screecher verstärkt beim Tod umliegende Dämonen und sollte daher priorisiert werden. Der Cursed Prowler verursacht mit giftigen Klauen einen schwächenden Status, der durch Abstandskontrolle vermieden werden muss.
Diese Varianten erscheinen oft in gemischten Gruppen und zwingen dazu, Bedrohungen gezielt zu priorisieren, während der Druck auf die gesamte Horde aufrechterhalten wird. Ihre Schwächen lassen sich mit bestehenden Werkzeugen wie dem Hammer oder Umgebungsgefahren ausnutzen.
Lohnt sich das Spiel?
Die Erweiterung richtet sich an Spieler, die eine intensive Singleplayer-Kampagne mit gezielten Ergänzungen zu einem bewährten System suchen. Die neue Kampagne setzt die zentrale Geschichte fort und führt sie zum Abschluss, wobei der Sentinel Hammer und die neuen Gegnerverhalten für frische Herausforderungen in vertrauten Arenen sorgen. Verfügbarkeit auf Xbox One und Xbox Series macht das Spiel für Besitzer der Plattformen zugänglich.
Wer Abwechslung durch verschiedene Modi oder saisonale Inhalte erwartet, wird die Erweiterung auf die Kampagne beschränkt finden. Das Erlebnis belohnt präzises Spiel und Vertrautheit mit den Kernmechaniken und bietet einen klaren Abschluss ohne zusätzliche Systeme oder externe Fortschrittsmechanismen.