HIGHBLAST ist ein Singleplayer-Actionspiel in einem weit entfernten Sonnensystem. Spieler übernehmen die Rolle eines Agenten der lokalen Verteidigungskräfte und infiltrieren feindliche Basen auf einem von einer habgierigen Zivilisation kontrollierten Planeten, um Informationen zu sammeln und deren Ressourcen für einen interstellaren Konflikt zu schwächen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht der Einsatz und die Steuerung von Robotersoldaten mit spezialisierten Waffen, die am Arm montiert oder diesen ersetzen. Zur Auswahl stehen unter anderem ein Anti-Drohnen-Radar, ein Flammenwerfer und eine Railgun. Ausgefallene Roboter lassen sich durch Reserveeinheiten ersetzen, sodass der Einsatz auch nach Rückschlägen fortgesetzt werden kann. Nachdem ein Gebiet gesäubert ist, kehrt man zum Raumschiff zurück, um Reparaturen und Upgrades durchzuführen, bevor es zum nächsten Ziel geht. Strategische Planung und die passende Waffenauswahl sind entscheidend, um unterschiedliche Bedrohungen während der Basisinfiltrationen zu bewältigen.
Laut Entwicklern sind weitere Roboter-Upgrades und zusätzliche Einsatzoptionen für künftige Versionen vorgesehen. Das Spiel läuft auf dem PC, unterstützt ausschließlich Singleplayer-Sessions und bietet Steam-Errungenschaften sowie Statistiken zur Verfolgung des Fortschritts.
Spielmodi
HIGHBLAST ist ein reines Singleplayer-Spiel mit aufeinanderfolgenden Infiltrationszielen. Separate Multiplayer- oder alternative Modi gibt es nicht. Die Spieler arbeiten sich durch die Geschichte, indem sie feindliche Stellungen sabotieren und so einen Planeten befreien. Zwischen den Missionen kann man jederzeit ins Orbit zurückkehren, um sich vorzubereiten.
Ein Level-Foundry-System für eigene Karten sowie prozedural generierte Maps waren zwar geplant, stehen im aktuellen Release jedoch nicht zur Verfügung.
Aktueller Stand und Entwicklung
Das Spiel hat nach der Erstveröffentlichung im November 2021 inzwischen die dritte Version erreicht. Es begann als frühes Indie-Projekt eines kleinen Teams, das in seiner Freizeit arbeitete, und ist daher noch unvollendet, mit Kernmechaniken, die sich weiterentwickeln. Die Entwickler haben zugesagt, das Spiel kontinuierlich mit Updates und Fehlerbehebungen zu versorgen, bis es fertiggestellt ist. Die Systemanforderungen sind gering und unterstützen Windows, macOS sowie Linux mit Standard-Hardware.
Lohnt es sich?
Die Bewertungen fallen gemischt aus: 60 Prozent positiv bei insgesamt 43 Nutzerstimmen. Das Spiel spricht vor allem Spieler an, die den Fortschritt eines kleinen Indie-Projekts mit Roboterkämpfen und Sabotage-Elementen verfolgen möchten. Da es sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, sollten die Erwartungen entsprechend angepasst werden. Über gängige digitale Plattformen ist es auf dem PC erhältlich und damit für alle zugänglich, die sich für die beschriebenen Mechaniken und die Hintergrundgeschichte interessieren.