You Are NOT Bunnygirl ist ein Singleplayer-RPG, das sich um Selbstfürsorge und den Umgang mit Emotionen dreht. Spieler steuern einen Roboter durch ein unterirdisches Labor voller defekter Maschinen, schützen Bunnygirl und begleiten sie bei der Entwicklung ihres eigenen Bewusstseins.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Erkunden und Treffen von Entscheidungen innerhalb eines begrenzten Laborbereichs. Der Roboter muss Bunnygirl vor Gefahren bewahren und gleichzeitig ihre körperliche und emotionale Verfassung im Blick behalten. Im Kampf werden Handlungen gewählt, die auf emotionalen Zuständen basieren und Gefühle in Verteidigungs- oder Interaktionsmittel umwandeln. Begegnungen mit anderen Robotern bieten durch Dialogoptionen Einblicke in die Welt und Bunnygirls Hintergrund und beeinflussen Beziehungen sowie den weiteren Verlauf.
Der Fortschritt hängt davon ab, wie gut diese Gesundheitssysteme im Gleichgewicht gehalten werden. Vernachlässigte emotionale Bedürfnisse können verfügbare Aktionen verändern oder alternative Handlungsstränge eröffnen, während körperliche Schäden durch gezielten Ressourceneinsatz behoben werden müssen. Die minimalistische Darstellung rückt diese Mechaniken in den Vordergrund und lenkt den Fokus auf persönliche Entscheidungen und ihre direkten Auswirkungen in den einzelnen Laborbereichen.
Spielmodi
Das Spiel bietet eine lineare Singleplayer-Erzählung mit integrierten Kampf- und Erkundungsabschnitten. Es gibt keine separaten Wettkampf- oder Koop-Modi. Der gesamte Inhalt spielt sich in einer durchgehenden Kampagne ab, in der Spieler Orte erneut besuchen, um Ziele im Zusammenhang mit Bunnygirls Schutz und Selbstfindung zu erfüllen. Nebeninteraktionen erweitern den Hauptpfad optional, bilden aber keine eigenständigen Modi.
Handlung und Setting
Die Geschichte spielt in einer verlassenen unterirdischen Anlage, die von ausrangierten und unberechenbaren Robotern bevölkert wird. Bunnygirl erwacht ohne vollständige Erinnerungen, und der Spielercharakter hilft ihr, ihre Vergangenheit zusammenzusetzen und gleichzeitig in dieser Umgebung zu überleben. Begegnungen enthüllen schrittweise die Geschichte des Labors und die Beweggründe der Roboter, oft durch verstörende oder aufschlussreiche Gespräche. Die Handlung untersucht Grenzen von Empathie und Selbstschutz, ohne sich auf klassische Questmarker oder offene Weltstrukturen zu stützen.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Spieler, die mechaniklastige RPGs mit engem Fokus schätzen, in denen Kampf und emotionale Simulation ineinandergreifen. Das Selbstfürsorge-Konzept verleiht jeder Entscheidung rund um die Gesundheitswerte Bedeutung und schafft eine konzentrierte Schleife, die Aufmerksamkeit für Details belohnt statt schnellem Fortschritt. Die Verfügbarkeit auf dem PC macht es für alle interessant, die kürzere narrative Erfahrungen mit bedeutsamen Entscheidungssystemen suchen. Der Soundtrack unterstützt die Atmosphäre mit eigenen Kompositionen, die wichtige emotionale Momente unterstreichen. Wer charakterzentrierte Geschichten mit ungewöhnlichem Kampfsystem bevorzugt, wird den Ansatz als eigenständig empfinden, während Fans von umfangreichen Multiplayer- oder actionlastigen Titeln eher andere Spiele in Betracht ziehen sollten. Das Spiel erscheint als abgeschlossene, in sich geschlossene Veröffentlichung ohne fortlaufende saisonale Inhalte.