Deck of Empires ist ein Echtzeit-Strategiespiel für den PC, das klassisches Imperien-Aufbau mit einem Kartenmechanismus verbindet. Spieler erweitern ihr Territorium auf der Karte, sammeln Rohstoffe und stellen Armeen auf, während alle 60 Sekunden neue Karten erscheinen. Diese bestimmen die verfügbaren Aktionen und Einheiten und erfordern schnelle Entscheidungen bei Platzierung und Ressourcenverteilung, um die Gegner auszustechen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Ausspielen von Karten zum Ausbau von Infrastruktur und Militär. Karten bringen Arbeiter hervor, die Nahrung, Holz oder Gold sammeln, sowie Kampfeinheiten wie Bogenschützen für Fernangriffe und Verteidigungsanlagen wie Türme mit begrenzter Reichweite. Zauberkarten sorgen für direkte Effekte, etwa Feuerbälle oder Flächenexplosionen gegen gegnerische Positionen.
Das Ressourcenmanagement hängt eng mit den Karten und den Gegebenheiten auf der Karte zusammen. Dichte Wälder begünstigen das Ausspielen holzorientierter Karten, um Vorräte für Gebäude und Verteidigung anzulegen. Spieler müssen langfristige Armeezusammenstellung gegen akute Bedrohungen durch anrückende Feinde abwägen.
Einheiten lassen sich einzeln oder als Gruppe auswählen und mit Bewegungsbefehlen versehen. Sie können durch schattige Kartenbereiche ziehen, um unentdeckt zu bleiben und Flankenmanöver vorzubereiten. Dieselben Schatten verbergen jedoch auch gegnerische Aktivitäten, weshalb Aufklärung entscheidend bleibt, um Sicht zu behalten und auf verborgene Vorstöße zu reagieren.
Spielmodi
Partien unterstützen Online-Matches mit Freunden oder zufälligen Gegnern über Steam-Multiplayer. Daneben gibt es die Möglichkeit, gegen computergesteuerte Gegner zu spielen - ideal für Solo-Training oder Strategietests.
Jede Runde basiert auf dem gemeinsamen Kartenmechanismus, der für Abwechslung sorgt. Spieler müssen sich auf die jeweilige Auswahl einstellen, ob es sich nun um teure Karten handelt, die das aktuelle Ressourcenbudget übersteigen, oder um Einheiten der Frühphase, die später kaum noch Wirkung zeigen.
Imperien-Aufbau und Ressourcensysteme
Expansion erfordert gezieltes Platzieren von Arbeiterkarten, um Nahrung, Holz und Gold auf der Karte zu sichern. Diese Rohstoffe finanzieren weitere Karten und Bauten. Umweltbedingungen beeinflussen die optimale Wahl, etwa indem in Waldgebieten vorrangig Holzkarten gespielt werden, um mehr Gebäude und Verteidigungsoptionen freizuschalten.
Die Armeezusammenstellung ergibt sich aus der Mischung der im Laufe der Zeit gezogenen Einheitenkarten. Nah- und Fernkämpfer lassen sich mit Türmen zu gestaffelten Verteidigungen kombinieren, während offensive Zauberkarten für plötzliche Schadensspitzen sorgen. Erfolg hängt davon ab, neue Karten nahtlos in bestehende Strukturen einzubinden, ohne laufende Abläufe zu stören.
Lohnt sich das Spiel?
Deck of Empires spricht Spieler an, die Echtzeit-Strategie mit Elementen aus Ressourcenmanagement und Karten-Glück kombinieren möchten. Der 60-Sekunden-Rhythmus zwingt zur Anpassung und verhindert starre Aufbaupläne, sodass Partien flexible Planung und Kartenkenntnis belohnen.
Wer reine, skillbasierte RTS ohne Zufallselemente bevorzugt, könnte das Kartensystem als störend empfinden. Das Spiel befindet sich noch in der Entwicklung und soll im vierten Quartal 2026 erscheinen, weshalb aktuelle Informationen auf der vorliegenden Beschreibung der hybriden Mechaniken beruhen.
Interessierte, die sich für Multiplayer-Imperien-Konflikte oder Solo-Matches gegen KI begeistern, können das Konzept über die Steam-Seite bewerten, sobald weitere Details verfügbar sind. Besonderes Gewicht liegt auf Aufklärung, Flankenangriffen und der Anpassung an die Umgebung - Aspekte, die über klassisches Ressourcensammeln hinausgehen.