„Driving is Hard" ist ein actiongeladenes Indie-Rennspiel für Xbox und PC, das präzises Fahrgefühl mit einer persönlichen Geschichte verbindet. Spieler übernehmen die Kontrolle über Jeff und steuern eine mit Rädern ausgestattete Badewanne über steile, unwegsame Hänge, bei denen Schwung und Gleichgewicht über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Fahrt über steiles, unebenes Gelände. Mit einfachen Eingaben für Gas, Bremse, Lenkung und Sprung navigieren Spieler die Badewanne durch anspruchsvolles Terrain. Die Physiksimulation sorgt dafür, dass kleine Fehler schnell zu größeren Problemen führen und entweder ein Neustart oder eine vorsichtige Rettung erfordern. Insgesamt gilt es, sieben unterschiedliche Welten zu durchqueren, die jeweils neue Hindernisse und mechanische Herausforderungen bereithalten.
Verstreut in den Levels finden sich 21 Seifenstücke, die zum Erkunden anregen, ohne das grundlegende Spielprinzip zu verändern. Die Badewanne selbst lässt sich mit freigeschalteten Skins optisch anpassen, während das Fahrverhalten unverändert bleibt. Die Steuerung ist bewusst einfach gehalten, doch die Physik verlangt Übung, um komplexe Abschnitte flüssig zu meistern.
Spielmodi
Drei Schwierigkeitsstufen bestimmen den Schwierigkeitsgrad. „Driving is Easy" bietet Checkpoints und ermöglicht ein nachsichtigeres Erlebnis mit Fokus auf kontinuierlichen Fortschritt. „Driving is Hard" verzichtet auf diese Hilfen und fordert von Anfang an Geduld und Präzision. „Driving is Insane" erhöht die Anforderungen nochmals und richtet sich an Spieler, die die härteste Variante der physikbasierten Herausforderung suchen.
Alle Modi nutzen dieselben Welten und Ziele, unterscheiden sich jedoch in der Fehlertoleranz und den Rettungsmöglichkeiten. Ein Wechsel zwischen den Modi erlaubt es, die Intensität jederzeit an den eigenen Spielstand oder die aktuelle Stimmung anzupassen.
Handlung und Themen
Jeffs Reise bildet das emotionale Herzstück. Er setzt sich mit den hohen Erwartungen seines Vaters auseinander und sucht gleichzeitig seinen eigenen Weg. Die Geschichte entwickelt sich schrittweise durch das Fahren selbst und thematisiert Selbstzweifel, familiäre Spannungen sowie das allmähliche Wachsen hin zu Akzeptanz und Zuversicht. Diese persönliche Entwicklung ist eng mit dem Gameplay verknüpft - jeder Aufstieg wird so zum Sinnbild für das Überwinden innerer Hürden.
Lohnt sich das Spiel?
„Driving is Hard" spricht vor allem Spieler an, die anspruchsvolle Physik-Herausforderungen schätzen. Die Kombination aus einfacher Steuerung und komplexen Konsequenzen belohnt Ausdauer, während die Geschichte zusätzlichen Anreiz bietet, nach Rückschlägen weiterzumachen. Kritiker loben das befriedigende Gefühl, schwierige Abschnitte zu meistern, sowie das ungewöhnliche Konzept der Badewanne und seine thematische Tiefe.
Wer entspannte Fahrspiele oder kurze Sessions bevorzugt, könnte die ständige Absturzgefahr als frustrierend empfinden. Spieler, die sich gerne herausfordern lassen, schätzen den klaren Fortschritt durch die sieben Welten und die Möglichkeit, die Schwierigkeit individuell anzupassen. Das Spiel bietet ein fokussiertes Singleplayer-Erlebnis ohne zusätzliche Modi oder laufende Inhalte und stellt damit ein abgeschlossenes Paket für Fans anspruchsvoller, reflektierender Abenteuer dar.