HODKA ist ein Indie-RPG-Simulations-Adventure, das in einer abgelegenen Wildnis spielt. Spieler suchen mit einem Metalldetektor nach vergrabenen Metallen, graben Funde aus und bringen sie zurück, um Gewinne zu erzielen oder ihr Fahrzeug auszubauen. Die zentrale Spielschleife dreht sich um Erkundung und Ressourcenmanagement in einem Einzelspieler-Erlebnis für den PC. Ein Release ist für 2027 geplant.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Absuchen von Flächen mit dem Metalldetektor, um Schrott und andere vergrabene Gegenstände aufzuspüren. Gefundene Objekte werden ausgegraben und in einen Van geladen, der sie zur Basis zurückbringt. Erlöse aus dem Verkauf fließen in Fahrzeugverbesserungen: Motor für mehr Tempo, Reifen für bessere Traktion, Seilwinde zur Bergung, Schnorchel für Gewässerüberquerungen sowie weitere Ausrüstung für schwieriges Gelände. Mit diesen Upgrades lassen sich steilere Hänge, tiefere Schlammzonen oder dichtere Wälder erreichen, wo größere Ladungen warten.
Nebenbei können Aufträge von Einheimischen angenommen werden. Wer diese erledigt, steigert sein Ansehen in der Gemeinde und schaltet neue Verträge sowie gesperrte Gebiete frei. Infrastrukturarbeiten wie Brückenreparaturen oder das Räumen blockierter Tunnel verbinden nach und nach abgelegene Kartenbereiche. Die Handlung folgt den Spuren des verschollenen Onkels des Protagonisten und deckt nach und nach Ereignisse auf, die mit dem dichten Nebel nach Einbruch der Dunkelheit zusammenhängen.
Der Fortschritt verläuft bewusst langsam. Frühe Touren beschränken sich auf kleine Ladungen und einfache Routen, während spätere Unternehmungen weiter entfernte Ziele ansteuern, sobald der Van schwierigeres Gelände bewältigt. Inventargröße, Kraftstoffvorrat und Tageslicht setzen natürliche Grenzen, die jede Ausfahrt prägen.
Spielmodi
HODKA ist ein reines Einzelspielererlebnis. Multiplayer- oder Wettbewerbsmodi sind derzeit nicht vorgesehen. Die Erfahrung basiert auf freier Erkundung einer offenen Wildniskarte. Spieler bestimmen ihr Tempo selbst und entscheiden, ob sie schnelle Schrottläufe für Bargeld, längere Expeditionen nach seltenen Teilen oder die storyorientierte Suche nach den Spuren des Onkels priorisieren. Schwarze Bretter bieten optionale Struktur, ohne eine lineare Route durch die Regionen vorzugeben.
Das Tageslicht bestimmt den Hauptzyklus, während der einsetzende Nachtnebel als wiederkehrende Deadline wirkt und effiziente Planung belohnt. Eigene benannte Modi wie Survival-Challenges oder Endlos-Varianten sind derzeit nicht angekündigt.
Erkundung und Fortschritt
Die Karte erschließt sich schrittweise durch Spieleraktionen. Anfangsgebiete bieten einfache Metallvorkommen nahe der Straßen, doch tiefere Wildnis erfordert instandgesetzte Übergänge und bessere Ausrüstung. Jede neue Region bringt andere Geländeherausforderungen und potenziell wertvollere Funde mit sich. Die Fahrzeugindividualisierung entscheidet direkt darüber, welche Ziele erreichbar werden, und macht Upgrades zu echten Meilensteinen statt bloßer Optik.
Das Ansehen bei den Einheimischen eröffnet weitere Möglichkeiten. Frühe Jobs beschränken sich auf einfache Lieferungen oder kleine Reparaturen, während höheres Vertrauen Zugang zu Privatgelände oder spezialisierten Aufträgen gewährt. Dieses System ist eng mit dem übergeordneten Ziel verknüpft, das Geheimnis hinter dem Nebel und dem Verschwinden des Onkels zu lüften.
Lohnt sich das Spiel?
HODKA richtet sich an Spieler, die methodisches Sammeln, Fahrzeugausbau und schrittweise Kartenerweiterung in einer einsamen Umgebung schätzen. Die Schleife aus Detektieren, Graben, Transport und Verbesserung erzeugt einen befriedigenden Rhythmus für Fans von Simulations- und Adventure-Elementen. Die Geschichte entfaltet sich durch Erkundung statt durch Zwischensequenzen und spricht damit Spieler an, die gerne aus Umgebungsdetails und Nebenaufgaben ein Narrativ zusammensetzen.
Da noch keine Nutzerbewertungen vorliegen und der Release erst 2027 erfolgt, basiert das aktuelle Interesse auf den beschriebenen Mechaniken und dem Fokus des Entwicklers auf atmosphärischem Wildnisreisen. Wer Indie-Titel mit Ressourcenzyklen und inkrementellem Fortschritt mag, könnte das Konzept nach Veröffentlichung ansprechend finden. Verfügbar sein wird das Spiel dann über die üblichen digitalen PC-Shops.