METRO 2039 ist ein Einzelspieler-First-Person-Shooter von 4A Games für die PlayStation 5. Das Spiel spielt im Jahr 2039 in einem postapokalyptischen Moskau, in dem Überlebende seit Jahrzehnten in den Tunneln der Metro unter der verstrahlten Stadt kämpfen. Die Geschichte folgt einem Außenseiter, der durch beunruhigende Visionen und alte Verbindungen in das Herz des Metrosystems gezogen wird.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht eine lineare Story-Kampagne, die Erkundung enger Tunnel und zerstörter Oberflächenbereiche mit ressourcenbasiertem Überleben verbindet. Spieler bewegen sich durch dunkle, beengte Umgebungen, in denen Lichtquellen und Luftqualität entscheidend sind und stets ein sorgfältiger Umgang mit Ausrüstung und Inventar erfordern. Kämpfe lassen sich sowohl offen als auch schleichend angehen - gegen menschliche Fraktionen ebenso wie gegen mutierte Gegner. Die 4A Engine ermöglicht detaillierte Interaktion mit der Umgebung: Materialien können gesammelt, einfache Werkzeuge hergestellt und sich an veränderte Bedingungen angepasst werden.
Schleichpassagen erfordern ein gutes Gespür für Geräusche und Positionierung auf engstem Raum, während Überlebenselemente ständige Aufmerksamkeit für Filter, Munition und Gesundheit verlangen. Da es sich um ein reines Einzelspieler-Erlebnis handelt, sind alle Systeme direkt auf den Fortschritt der Hauptgeschichte ausgerichtet.
Spielmodi
METRO 2039 bietet ausschließlich eine Einzelspieler-Kampagne. Multiplayer-Modi, Koop-Optionen oder weitere Spielvarianten sind derzeit nicht vorgesehen. Das gesamte Erlebnis läuft als durchgehende Geschichte ab, in der Erkundung, Kämpfe und Schleichsequenzen nahtlos miteinander verbunden sind.
Handlung und Setting
Im Jahr 2039 haben sich die verstreuten Metro-Gemeinschaften unter der Führung von Hunter vereint, einem Spartan Ranger, der nun das Novoreich-Regime leitet. Propaganda und Zwangsrekrutierung bereiten einen erneuten Vorstoß an die Oberfläche gegen eine unbekannte Bedrohung vor. Der Protagonist, ein Einzelgänger außerhalb der großen Stationen, wird von lebhaften Albträumen gequält, die ihn zurück in das Metrosystem ziehen, dem er einst den Rücken kehren wollte. Die Geschichte greift auf das Metro-Universum von Dmitry Glukhovsky zurück, erzählt aber eine eigenständige Handlung, die in Zusammenarbeit mit dem Autor entstanden ist.
Umweltgeschichten vermitteln die Kontrolle des Regimes durch Plakate, Durchsagen und Stationsanlagen, die die wachsende Spannung zwischen Gehorsam und unterschwelligem Widerstand spürbar machen. Spieler treffen sowohl auf bekannte Stationen als auch auf neue Gruppierungen, die unter der einheitlichen Herrschaft entstanden sind.
Lohnt sich das Spiel?
METRO 2039 richtet sich an Spieler, die eine fokussierte Einzelspieler-Kampagne mit starker Atmosphäre, Ressourcenmanagement und narrativem Fortschritt suchen. Die Kombination aus Erkundung, Überlebenselementen, Kampf und Schleichmechaniken innerhalb einer straff geführten Geschichte entspricht dem bewährten Ansatz der Reihe. Da das Spiel noch in der Entwicklung ist und erst im Winter 2026 erscheinen soll, liegen bisher keine Spielerbewertungen oder Metascores vor. Wer lineare FPS-Erlebnisse schätzt, die taktisches Vorgehen und Umweltbewusstsein belohnen, wird hier fündig. Wer Multiplayer oder offene Welten sucht, sollte sich anderweitig umsehen.