MOUSE: P.I. For Hire ist ein Singleplayer-First-Person-Shooter in einer stilisierten Welt der 1930er-Jahre, bevölkert von anthropomorphen Mäusen. Spieler übernehmen die Rolle von Jack Pepper, einem abgeklärten Privatdetektiv, der in der fiktiven Stadt Mouseburg Fälle von Korruption und Kriminalität aufklärt. Das Spiel verbindet gezielte Ermittlungssequenzen mit intensiven Kampfabschnitten über mehr als zwanzig handgefertigte Level.
Gameplay
Die Kernschleife wechselt zwischen Erkundung und Rätsellösen in noir-getränkten Umgebungen sowie schnellen Arena-Kämpfen. In den Ermittlungsphasen gilt es, Hinweise zu finden, Objekte zu untersuchen und Spuren zusammenzufügen, um das zentrale Geheimnis voranzutreiben. Diese Abschnitte belohnen aufmerksames Beobachten und logisches Vorgehen in detaillierten, interaktiven Spielwelten.
Im Kampf steht ständige Bewegung im Vordergrund, kombiniert mit kreativem Waffeneinsatz. Zur Verfügung stehen cartoonartige Schusswaffen, Nahkampfoptionen und Gadgets, während Mobilitätstools wie Wallrunning, Greifhaken und Double Jumps helfen, vertikale Arenen zu nutzen und Gegner zu umgehen. Power-ups sorgen für temporäre Vorteile und fördern aggressive Angriffskombinationen. Der schwarz-weiße Gummischlauch-Animationsstil verleiht jedem Gefecht flüssige, handgezeichnete Bilder im Stil klassischer Cartoons und sorgt für überzeugendes Feedback bei Treffern und Explosionen.
Die Level führen durch unterschiedliche Schauplätze - von Straßen und Filmstudios bis hin zu Kanalisationen und Sümpfen. Jedes Gebiet ermöglicht sowohl Detektivarbeit als auch groß angelegte Schießereien gegen Banden, korrupte Beamte und andere Bedrohungen. Der originale Big-Band-Jazz-Soundtrack unterstreicht Spannung und Dynamik durchgehend.
Spielmodi
Das Spiel bietet eine durchgehende Kampagne, die aus einer Reihe miteinander verbundener Fälle besteht. Der Fortschritt erfolgt über lineare Story-Missionen, die Ermittlung, Fortbewegung und Kampf-Arenen miteinander verbinden - ohne Verzweigungen oder separate Multiplayer-Elemente. Spieler lösen in jedem Level das unmittelbare Rätsel und decken gleichzeitig größere Verschwörungen auf, die die Handlung zusammenhalten.
Innerhalb der Kampagne stellen die einzelnen Abschnitte unterschiedliche Herausforderungen. Manche konzentrieren sich stärker auf das Sammeln von Hinweisen und Umgebungsrätsel, bevor sie in inszenierte Schlachten münden, während andere auf anhaltende Gegnerwellen setzen und Bewegung sowie Waffenvielfalt auf die Probe stellen. Sammelobjekte und optionale Details laden zur gründlichen Erkundung ein, ohne den Hauptverlauf zu verändern.
Handlung und Setting
Jack Peppers erster Auftrag - ein scheinbar einfacher Vermisstenfall - entwickelt sich zu einem Netz aus politischen Intrigen, organisiertem Verbrechen und geheimen Experimenten. Die Welt von Mouseburg spiegelt die Ästhetik der 1930er-Jahre in einer Mäuse-Gesellschaft wider, inklusive Anspielungen auf die Laster der Prohibition, die hier um Käse kreisen, sowie soziale Spannungen zwischen verschiedenen Nager-Gruppen. Die Stimmen, darunter Troy Baker als Hauptfigur, verleihen den Gesprächen und Enthüllungen zusätzliches Gewicht.
Umgebungs-Storytelling und Charakterinteraktionen schaffen die passende Atmosphäre. Nebenfiguren wie Informanten, Mechaniker und politische Akteure liefern Kontext und gelegentliche Unterstützung, während die Fälle eskalieren. Die Erzählung bleibt dem hardboiled-Stil treu und setzt in den Actionszenen auf cartoonhafte Übertreibung.
Lohnt sich das Spiel?
MOUSE: P.I. For Hire richtet sich an Spieler, die storygetriebene Singleplayer-Shooter mit Fokus auf Atmosphäre und mechanischer Vielfalt statt kompetitivem Multiplayer suchen. Die unverwechselbare Art Direction und das befriedigende Gunplay fallen besonders bei Fans retro-inspirierter Optik und moderner Bewegungssysteme ins Auge. Die Kritiken fallen plattformübergreifend überwiegend positiv aus und loben die gelungene Mischung aus Detektivarbeit und explosivem Kampf.
Auf der Nintendo Switch 2 läuft das Spiel mit leichten Leistungsschwankungen je nach Grafikeinstellung, bleibt aber sowohl im TV- als auch im Handheld-Modus spielbar. Starke Verkaufszahlen kurz nach dem Launch deuten auf breites Interesse bei Spielern hin, die eine in sich geschlossene Kampagne mit einprägsamer Präsentation suchen. Wer Noir-Ermittlungen und cartoonhafte Gewalt mag, findet hier ein fokussiertes und eigenständiges Paket zum regulären Preis.