Project Into the Void ist eine First-Person-Simulation für den PC, in der Spieler als kommerzielle Taucher industrielle Aufträge auf dem Meeresgrund ausführen. Das Spiel verbindet präzise Abläufe der Tiefseearbeit mit einer Atmosphäre der Isolation und zunehmenden Unruhe, je weiter man in die Tiefe vordringt.
Gameplay
Jede Schicht beginnt mit der Auswahl eines Auftrags. Dabei werden Vergütung, Wetterlage, Strömungsstärke und Sichtweite angezeigt - Faktoren, die den Schwierigkeitsgrad bestimmen. Nach der Auswahl sinkt der Taucher in einer Druckkammer zum Meeresboden hinab.
Am Grund orientiert man sich mit einem Handgelenkkompass, da die Sicht oft auf null sinkt. Das Versorgungskabel liefert Atemgas, Wärme, Strom und Kommunikation. Spieler müssen dieses Kabel ständig im Blick behalten, um Verhedderungen zu vermeiden, die lebenswichtige Systeme unterbrechen. Ein Handgelenkdisplay zeigt die Vitalwerte in Echtzeit an.
Am Einsatzort stehen handwerkliche Tätigkeiten wie das Schweißen von Strukturschäden, die Inspektion von Pipelines oder die Reparatur von Ventilen an. Diese Arbeiten erfordern stabile Positionierung und Rücksicht auf Umwelteinflüsse wie starke Strömungen. Nach Abschluss kehrt der Taucher zur Glocke zurück, erhält die Vergütung und Skill-Punkte. Diese verbessern die Sättigungstauch-Lizenz und geben Zugang zu tieferen Aufträgen mit höheren Belohnungen, aber anspruchsvolleren Bedingungen.
Spielmodi
Das Spiel konzentriert sich auf eine Singleplayer-Karriere, die aus aufeinanderfolgenden Aufträgen besteht. Fortschritt ergibt sich durch Lizenzstufen, die neue Aufträge größerer Konzerne in größeren Tiefen freischalten. Separate Mehrspieler- oder Wettbewerbsmodi sind derzeit nicht vorgesehen.
Umweltbedingungen variieren je nach Auftrag und verändern Strömung und Sicht, wodurch sich innerhalb der gleichen Spielmechanik unterschiedliche Herausforderungen ergeben. In größerer Tiefe nehmen Spannung und Risiko durch schlechtere Sicht und unbekannte Meeresbewohner zu.
Kernmechaniken und Fortschritt
Das Management der Lebenserhaltungssysteme bildet den zentralen Spannungsbogen. Gasgemisch, Temperatur und Stromverbrauch müssen innerhalb sicherer Grenzen bleiben, während das Versorgungskabel die einzige Verbindung zur Oberfläche darstellt. Regelmäßige Gerätechecks und vorsichtige Bewegungen verringern das Risiko plötzlicher Ausfälle, die einen Auftrag vorzeitig beenden können.
Die Lizenzstufen bilden das zentrale Fortschrittssystem. Höhere Ränge ermöglichen besser bezahlte Aufträge von großen Energie- und Bergbaukonzernen, führen jedoch in Zonen mit weniger Licht und stärkeren Umwelteinflüssen. Dadurch steigen sowohl die Bezahlung als auch das operationelle Risiko kontinuierlich.
Lohnt sich das Spiel?
Project Into the Void ist derzeit als „Coming Soon" gelistet und verfügt noch über keine Nutzerbewertungen. Die Simulation richtet sich an Spieler, die methodische, risikoreiche Arbeitsabläufe in einer realistischen Industrieumgebung vor dem Hintergrund der Tiefseeisolation suchen. Wer präzises Ressourcen- und Gerätemanagement in einem industriellen Setting schätzt, könnte die auftragsbasierte Struktur nach Release als ansprechend empfinden.
Da das Spiel noch nicht veröffentlicht ist, liegen derzeit keine Informationen zu Support oder geplanten Updates vor. Interessierte Spieler können der Entwicklerseite folgen, um Release-Ankündigungen zu erhalten. Die Kombination aus realitätsnahen Sättigungstauchverfahren und schrittweise eingeführten unheimlichen Elementen spricht vor allem jene an, die eine fokussierte Singleplayer-Erfahrung ohne schnelle Action oder Mehrspieler-Elemente bevorzugen.