Ship Simulator Extremes ist eine Simulationssimulation von VSTEP, die Paradox Interactive für den PC veröffentlicht hat. Spieler übernehmen das Steuer großer und spezialisierter Schiffe, um Missionen zu absolvieren, die auf realen Ereignissen an unterschiedlichen Standorten weltweit basieren.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Steuerung verschiedener Schiffstypen unter realistischer Wasserphysik und wechselnden Wetterbedingungen. Kapitäne navigieren ruhige See oder kämpfen sich durch Stürme und lernen dabei die jeweiligen Fahreigenschaften kennen. Die Steuerung konzentriert sich auf Kurs, Geschwindigkeit und Anlegemanöver, die sich an Größe und Bauart des jeweiligen Schiffes orientieren.
Die Missionen legen Wert auf Präzision und schnelle Entscheidungen in Umgebungen von Polargebieten bis zu tropischen Gewässern. Strömung, Wind und Sichtweite beeinflussen das Verhalten jedes Schiffes. Spieler erfüllen Transport-, Rettungs- oder Patrouillenaufgaben und müssen dabei stets die originalgetreuen Fahreigenschaften berücksichtigen.
Spielmodi
Im Einzelspieler-Modus stehen storybasierte Missionen an Schauplätzen rund um den Globus zur Verfügung. Die Szenarien greifen reale Vorfälle auf und führen schrittweise neue Schiffe und Herausforderungen ein. Eine eigene Kampagne erlaubt es, Greenpeace-Schiffe auf ökologischen Einsätzen zu steuern, die auf dokumentierten Ereignissen beruhen.
Im Online-Mehrspielermodus können Nutzer kooperativ segeln. Teilnehmer schließen sich an, um gemeinsame Ziele zu erreichen oder einfach gemeinsam über die verfügbaren Karten zu navigieren. Besonders bei großen Schiffen oder wechselhaftem Wetter ist Abstimmung gefragt.
Schiffe und Schauplätze
Zur Flotte gehören Hovercraft für schnelle Einsätze, Küstenwachboote zur Patrouille, Supertanker, die wegen ihrer Masse behutsam geführt werden müssen, Schlepper für Unterstützungsarbeiten sowie Kreuzfahrtschiffe, bei denen die Sicherheit der Passagiere während der Manöver im Vordergrund steht. Jeder Schiffstyp bringt eigene Fahreigenschaften mit, die sich durch wiederholtes Üben verinnerlichen lassen.
Die Umgebungen reichen von bekannten Häfen bis zu entlegenen Regionen wie der Antarktis oder Bora Bora. Das Wettersystem umfasst klare Bedingungen ebenso wie extreme Stürme, die Navigationsfertigkeiten auf die Probe stellen. Die Kombination aus Schiffsvielfalt und unterschiedlichen Schauplätzen lädt zu wiederholten Spielrunden mit wechselnden Aufgaben ein.
Lohnt sich das Spiel?
Auf Steam fällt die Resonanz gemischt aus; etwa die Hälfte der Nutzerbewertungen fällt positiv aus. Das Spiel spricht vor allem Spieler an, die methodische Schiffssteuerung und aufgabenbasierte Simulation ohne moderne Grafikansprüche schätzen. Da es 2010 erschien, entsprechen Optik und Bedienung dem damaligen Standard.
Wer eine fokussierte Erfahrung mit realitätsnahen Aufgaben und der Möglichkeit zur Online-Kooperation sucht, findet hier entsprechende Inhalte. Das Spiel ist weiterhin über gängige digitale Plattformen für den PC erhältlich, erhält jedoch keine weiteren Updates oder saisonalen Erweiterungen. Interessierte an der Schifffahrtssimulation können es anhand ihrer Toleranz für ältere Darstellung und dem Fokus auf prozedurale Realistik statt Arcade-Action bewerten.