STARSEEKER: Astroneer Expeditions ist ein kooperatives Multiplayer-Actionspiel im Astroneer-Universum. Spieler schließen sich der Crew der Raumstation ESS Starseeker an und starten zeitlich begrenzte Expeditionen auf fremde Planeten, um Ressourcen zu sammeln, Aufträge zu erfüllen und durch Entdeckungen und Teamarbeit die Ziele der Station voranzutreiben.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung im Stations-Hub, bevor die Crew auf die Planetenoberflächen aufbricht. Dort wählen die Spieler ihre Ausrüstung aus und landen in handgefertigten Regionen mit Feuchtgebieten, Dschungeln, Ozeanen und Wrackteilen. Die Missionen erfordern Abstimmung im Team, um Kreaturen, gefährliche Pflanzen und Umweltgefahren zu bewältigen. Erfolg hängt von schnellem Denken und unterschiedlichen Lösungsansätzen ab - etwa beim Abbau mit Spezialwerkzeugen, im Kampf oder bei der Navigation.
Zurück auf der Station können Spieler Upgrades und neue Baupläne herstellen, die sie durch abgeschlossene Aufträge erhalten. Der Hub dient als fester Treffpunkt, an dem man mit NPCs interagiert, die Missionen vergeben und die fortlaufende Geschichte vorantreiben. Fortschritt bei verschiedenen Fraktionen der Station wird über Rufsysteme erfasst und schaltet weitere Anpassungsmöglichkeiten für die Ausrüstung frei. Jede Expedition läuft unter Zeitdruck, sodass Teams Ressourcensammlung und Zielerfüllung vor der Rückkehr abwägen müssen.
Die Welten verändern sich durch den gemeinsamen Einsatz aller Spieler und geben nach und nach neue Landeplätze und Biome frei. Planet Tephra ist das erste Ziel und bietet dichte Vegetation sowie Überreste früherer Expeditionen. Die Werkzeuge legen den Fokus auf praktische Problemlösung statt auf reinen Kampf, auch wenn gefährliche Fauna während der Ausflüge defensive Maßnahmen erfordert.
Spielmodi
Die Expeditionen bilden den Hauptinhalt. In diesen strukturierten Einsätzen brechen Teams oder Einzelspieler in bestimmte Regionen auf, um Ressourcen zu sammeln, Missionen abzuschließen und Bedrohungen zu bewältigen. Jeder Durchlauf unterliegt einer Zeitbegrenzung, die Tempo und Strategie beeinflusst.
Das Spiel unterstützt Online-Kooperation über Plattformen hinweg mit Cross-Progression. Gruppen planen gemeinsam an der Station, bevor sie starten, und lösen Aufgaben, die flexible Herangehensweisen belohnen. Solo-Durchläufe sind möglich, doch das Design setzt auf Teamzusammenarbeit bei anspruchsvolleren Herausforderungen. Separate Wettbewerbs- oder Versus-Modi gibt es im aktuellen Build nicht.
Ergänzend zu den Expeditionen gibt es Aktivitäten auf der Station. Spieler erledigen von der Crew zugewiesene Aufgaben, um Ruf und Story-Fortschritt zu erhalten. Diese Hub-Elemente sind mit der übergreifenden Handlung verknüpft, ohne dass ein Abstieg auf die Oberfläche nötig ist.
Fortschritt und Anpassung
Fortschritt ergibt sich aus Missionsbelohnungen und Rufgewinnen bei der Stationsleitung und den Explorer-Gruppen. Baupläne für Werkzeuge und Ausrüstung erweitern die Auswahlmöglichkeiten und ermöglichen es, die Ausrüstung an die jeweiligen Anforderungen einer Expedition anzupassen. Der Fokus liegt auf nützlichen Gegenständen für Erkundung und Überleben, weniger auf umfangreichen kosmetischen Optionen.
Die Station selbst entwickelt sich im Laufe der Zeit weiter, wenn Spieler zu gemeinsamen Zielen beitragen. Neue Regionen werden durch den kollektiven Fortschritt freigeschaltet und bringen frische Biome, Kreaturen und Missionsarten mit sich. Dieses System soll auch während der Early-Access-Phase für anhaltendes Interesse sorgen.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Spieler, die kooperative, aufgabenbasierte Erkundung mit Zeitdruck und leichtem Crafting mögen. Wer bereits Extraction-Co-op kennt, findet im Expeditionsformat vertraute Abläufe wieder, während das Astroneer-Setting den Schwerpunkt auf Entdeckung und Umweltinteraktion legt. Solo-Spieler können mitmachen, stoßen aber auf Designentscheidungen, die auf Gruppen ausgelegt sind.
Die Verfügbarkeit auf Xbox Series-Konsolen und PC erfolgt über Game Preview, sodass Features und Balancing weiter angepasst werden. Der Live-Service-Ansatz sieht zusätzliche Regionen, Story-Inhalte und mehr Missionsvielfalt vor. Spieler, die mit unfertigen Titeln umgehen können und Feedback geben möchten, finden hier möglicherweise einen guten Einstieg. Wer ein vollständiges, poliertes Erlebnis sucht, sollte besser auf weitere Updates warten.