„The Sisters - Party of the Year" ist ein entspanntes Adventure-Spiel, in dem sich zwei Schwestern um die Ausrichtung einer großen Jahresabschlussfeier streiten. Nachdem die Eltern nur eine Party erlauben, konkurrieren Wendy und Maureen darum, wer die Gastgeberin sein darf. Die Singleplayer-Kampagne erzählt diese Rivalität, während das eigentliche Spielerlebnis aus Erkundung und kurzen, lokalen Wettbewerben besteht.
Gameplay
Im Abenteuerteil steuert man eine der beiden Schwestern durch eine offene Stadt. Man reist zwischen verschiedenen Vierteln, nimmt Aufträge von Nebenfiguren an und löst verstreute Herausforderungen. Fortschritt ergibt sich durch das Einsammeln von Objekten und das Abschließen von Aufgaben, die die Geschichte vorantreiben. Die Steuerung bleibt übersichtlich: Laufen, Interagieren und einfache Aktionen reichen aus, um sich auf Erkundung zu konzentrieren. Die Stadt lädt zum Zurückkehren ein, da neue Bereiche erst nach bestimmten Erfolgen freigeschaltet werden.
Die gleichen Minispiele stehen auch unabhängig vom Abenteuer zur Verfügung. Sie greifen Alltagssituationen auf, übertreiben sie jedoch spielerisch. Jede Runde ist kurz, prüft Timing, Präzision oder schnelle Entscheidungen und erfordert kein vorheriges Training.
Spielmodi
Der Abenteuermodus bildet das Herzstück für Einzelspieler. Er verbindet die Geschichte mit freier Erkundung der Stadt; Quests und Herausforderungen schalten weitere Inhalte und Sammlerstücke frei.
Vier lokale Mehrspielermodi unterstützen bis zu vier Personen am selben Bildschirm. Im Modus „Challenges" können Gruppen beliebige Minispiele direkt auswählen. „Tournament" organisiert ein K.-o.-System, bei dem Punkte über mehrere Runden hinweg gesammelt werden. „All or Nothing" spielt alle Minispiele nacheinander ohne Unterbrechung. „Around the World" lässt jeden Mitspieler der Reihe nach das nächste Spiel auswählen und sorgt so für abwechslungsreiches Tempo.
Die Minispiele
24 verschiedene Minispiele bilden das Herz des Wettbewerbs. Beispiele sind „Einhorn-Wurf", bei dem man Projektile auf Ziele lenkt, „Cupcake-Fabrik", bei der man Fließband-Timing und Platzierung trainiert, sowie „Extrem-Pingpong", das schnelle Schlägerkontrolle unter wechselnden Bedingungen verlangt. Jede Runde dauert weniger als eine Minute. Der Schwierigkeitsgrad wird durch einfache Anpassungen wie Geschwindigkeit oder Zielgröße variiert, sodass alle Altersgruppen mitspielen können, ohne dass die spielerische Rivalität zu kurz kommt.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Haushalte oder Gruppen, die lokale Multiplayer-Sessions ohne Internetverbindung suchen. Dank familienfreundlichem Konzept und kurzen Runden eignet es sich für zwanglose Treffen oder jüngere Spieler, die grundlegende Koordination üben. Der Abenteuermodus gibt Struktur und sorgt durch Sammlerstücke und Story-Elemente für zusätzlichen Wiederspielwert. Kritiken loben die offene Welt als passend für den Umfang des Titels, bemerken jedoch unterschiedliche Ausgereiftheit der Minispiele. Wer unkomplizierte Party-Spiele mit einer verbindenden Geschichte mag, findet hier wiederholt kurzweiligen Spaß. Das Spiel ist für den PC erhältlich und erhielt seit der Erstveröffentlichung keine größeren Updates oder saisonalen Inhalte.