Times of Progress ist ein Strategie- und Simulations-Stadtbau-Spiel, das während der Industriellen Revolution auf dem PC angesiedelt ist. Die Spieler lenken das Wachstum einer Siedlung, die durch neue Technologien und steigende Produktivität schnell expandiert, und konzentrieren sich dabei auf Rohstoffgewinnung, Produktionsketten und die Zufriedenheit der Bevölkerung in einer Einzelspieler-Erfahrung.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Industrieanlagen, die natürliche Ressourcen aus der Umgebung erschließen. Diese Betriebe benötigen Verkehrsverbindungen und Zugang zu Arbeitskräften. Mit fortschreitender Entwicklung der Siedlung rückt die Herstellung von weiterverarbeiteten Gütern und Dienstleistungen in den Vordergrund, um den wachsenden Bedarf zu decken und gleichzeitig Herausforderungen wie Stadterweiterung und begrenzte Ressourcen zu bewältigen.
Das Transportsystem entwickelt sich parallel zur Stadt. Anfangs übernehmen Karren den automatischen Warentransport, der jedoch bei größerem Maßstab schnell an seine Grenzen stößt. Spieler errichten Straßen und Eisenbahnlinien, um Routen zu optimieren, entfernte Rohstoffvorkommen zu erschließen und bei Bedarf Häfen oder Tunnel zu integrieren. Geländeveränderungen ermöglichen den Zugang zu neuen Gebieten und bieten flexible Anpassungsmöglichkeiten der Kartenstruktur.
Die Bedürfnisse der Bevölkerung verändern sich im Laufe der Zeit. Während frühe Einwohner vor allem Nahrung und Arbeit benötigen, verlangen wachsende Städte nach Konsumgütern und zusätzlichen Dienstleistungen. Das Ausbalancieren dieser Anforderungen bei begrenzten lokalen Ressourcen macht den Handel mit benachbarten, KI-gesteuerten Städten zu einem wichtigen Faktor für langfristige Stabilität und Wachstum.
Spielmodi
Das Spiel ist vollständig auf den Einzelspieler-Modus ausgelegt und konzentriert sich auf den Aufbau und die Verwaltung einer Stadt pro Durchgang. Prozedural generierte Karten sorgen für abwechslungsreiche Ausgangslagen, während zufällige Bedingungen unterschiedliche Startvoraussetzungen, Upgrades und Belohnungen bieten. Diese Struktur fördert wiederholte Spielrunden, bei denen Erkenntnisse aus einer Stadt in die nächste einfließen.
Ein gescheiterter Durchgang gilt als Lernschritt. Spieler können Erfahrungen aus vorherigen Versuchen auf neue Karten und Bedingungen übertragen und so ihre Strategien bei Infrastruktur, Produktionsausgleich und Handelsentscheidungen verfeinern. Der Fokus liegt auf der iterativen Verbesserung durch unterschiedliche Szenarien, ohne kompetitive oder kooperative Elemente.
Wichtige Mechaniken und Features
Automatische Bestellung und Versand von Produkten reduzieren den manuellen Aufwand, sobald Transportverbindungen bestehen. Werkzeuge zum Platzieren von Straßen und Schienen legen Wert auf schnelle und intuitive Bedienung, sodass Anpassungen bei sich verändernden Stadtstrukturen problemlos möglich sind. Veränderbares Gelände unterstützt die Erkundung der Karte ohne starre Grenzen.
Handelsmechanismen sind direkt mit KI-gesteuerten Städten verknüpft, um knappe lokale Vorräte auszugleichen. Dieses System ist Teil der übergreifenden Entwicklung von der grundlegenden Rohstoffgewinnung bis hin zu komplexen Dienstleistungen und sichert die Nachhaltigkeit bei steigender Bevölkerung und wachsendem Bedarf. Die Kombination aus prozeduralen Elementen und zufallsbasierten Entscheidungen sorgt dafür, dass jede Runde einzigartig bleibt und gleichzeitig den Fokus auf das Stadtmanagement im Industriezeitalter behält.
Lohnt sich das Spiel?
Times of Progress richtet sich an Spieler, die ein durchdachtes Stadtbauspiel mit Schwerpunkt auf Verkehrsnetzen, Produktionsketten und anpassungsfähiger Planung in einem historischen industriellen Setting suchen. Die prozeduralen Karten und zufälligen Elemente bieten hohen Wiederspielwert für alle, die aus aufeinanderfolgenden Versuchen auf neuen Layouts lernen möchten.
Das Spiel befindet sich noch im Vorabzustand und verfügt derzeit über keine Nutzerbewertungen. Seine Systeme orientieren sich an klassischen Strategiesimulationen, die ein sorgfältiges Abwägen von Ressourcen, Infrastruktur und Bürgerbedürfnissen belohnen. Wer gezielte Einzelspieler-Erfahrungen ohne Multiplayer-Komponenten bevorzugt, findet die beschriebenen Mechaniken nach dem Release passend.