Jotunnslayer & Ravenswatch vereint zwei eigenständige roguelike-Action-Erlebnisse auf dem PC. Das eine setzt auf nordische Mythologie in einem Horde-Survival-Format, das andere präsentiert düster interpretierte Sagenhelden in einem Top-down-Kampfsystem gegen albtraumhafte Gegner. Beide Spiele legen Wert auf hohen Wiederspielwert durch prozedurale Elemente, Charakterauswahl und ein Progression-System, das mehrmalige Durchläufe belohnt.
Gameplay
In Jotunnslayer: Hordes of Hel steuert man Helden durch rasante Kämpfe gegen Wellen von Feinden in nordisch inspirierten Welten. Zur Auswahl stehen Klassen wie Berserker für Nahkampf, Seeress mit gezielten Fertigkeiten, Flameister für mittlere Feuerangriffe, Warden als robuster Tank, Sirius mit Wards und Seelenmechaniken sowie Revenant, der Geisterwölfe beschwört. Jeder Run dreht sich um das Abschließen von Missionen, das Besiegen von Bossen, das Sammeln göttlicher Segen zur Stärkung der Fähigkeiten und den Meta-Fortschritt durch freischaltbare Perks und Modifikatoren. Die Schwierigkeitsstufen beeinflussen Gegnerstärke und Ziele und bieten dafür höhere Belohnungen.
Ravenswatch setzt auf Echtzeit-Kämpfe, in denen man Helden aus Legenden mit düsterer Note steuert. Jede Figur bringt eigene Spielweisen und Fähigkeiten mit, die sich durch Talente, Items und Träume zu starken Builds kombinieren lassen. Die Erkundung führt durch von Albträumen bedrohte Gebiete, in denen man Horden von Kreaturen mit koordinierten Angriffen und Synergien bekämpft. Das Spiel unterstützt sowohl Solo-Durchläufe als auch Gruppenspiele, bei denen Heldendynamik und taktisches Zusammenspiel im Vordergrund stehen.
Spielmodi
Jotunnslayer: Hordes of Hel konzentriert sich auf Survival-Runs, bei denen Wellenabwehr und Missionsziele zu Bossbegegnungen führen. Die Schwierigkeitsstufen verändern Gegnerstärke und Lauflänge und belohnen dies mit besseren Belohnungen und Freischaltungen. Lokaler Koop ist im geteilten oder gemeinsamen Bildschirm möglich, ergänzt durch den klassischen Einzelspieler-Modus.
Ravenswatch bietet Solo-Runs sowie Online-Koop für bis zu vier Spieler. Über Matchmaking lassen sich spontane Sessions starten, in denen Teams Synergien zwischen verschiedenen Helden erproben. Die Struktur motiviert zu wiederholten Versuchen, um Builds zu verfeinern und immer schwierigere Begegnungen mit albtraumhaften Gegnern zu meistern.
Progression and Heroes
Beide Titel nutzen Meta-Progression, die Vorteile über mehrere Runs hinweg mitnimmt. In Jotunnslayer schaltet man dauerhaft Klassen, Waffen und Modifikatoren frei, die man durch erfolgreiche Durchläufe erhält. Ravenswatch erweitert das Heldenaufgebot kontinuierlich, etwa um Merlin, und bietet damit neue Fähigkeiten, die Kampfansätze und Teamzusammenstellungen verändern. Die Heldenwahl beeinflusst die Strategie maßgeblich - von aggressivem Nahkampf über Fernsteuerung bis hin zu unterstützenden Rollen.
Lohnt es sich?
Die beiden Spiele richten sich an Spieler, die roguelike-Schleifen mit Horde-Kämpfen und abwechslungsreichen Charakteren schätzen. Jotunnslayer spricht Fans intensiver Wellenabwehr mit Klassenanpassung und nordischem Setting an. Ravenswatch eignet sich für Solo- und Gruppenspieler, die an folklore-inspirierten Helden, Build-Crafting und kooperativer Taktik interessiert sind. Beide Titel erhalten regelmäßige Updates zur Balance und Erweiterung des Inhalts und sind damit solide Optionen für PC-Spieler des Genres. Das Bundle bietet ergänzende Erlebnisse ohne Überschneidungen in Setting oder Kernmechanik.