Cities in Motion 2: Back to the Past ist eine Simulationserweiterung, in der es um den Bau und Betrieb von Nahverkehrsnetzen in Großstädten geht. Das DLC ergänzt das Basisspiel um Fahrzeuge im Retro-Look früherer Serienteile. Auf dem PC planen Spieler Linien, wählen passende Wagen aus und optimieren den laufenden Betrieb in unterschiedlichen Stadtgebieten.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht der Aufbau effizienter Verkehrsverbindungen zwischen Wohngebieten, Arbeitsplätzen und weiteren wichtigen Zielen. Mehrere Fahrzeugtypen stehen zur Verfügung, um die Nachfrage zu bedienen, Fahrpläne anzupassen und den Fahrgaststrom live zu beobachten. Tag- und Nachtzyklen beeinflussen die Auslastung und erfordern eine flexible Taktung in Stoßzeiten. Die Stadtentwicklung reagiert auf die Qualität des Netzes: Bessere Verbindungen fördern gezieltes Wachstum in bestimmten Vierteln.
Das Back to the Past-Pack stellt sechs historische Fahrzeuge bereit. Der Comet Ambienta-Bus stammt aus dem Jahr 1995 und wurde von einem schwedischen Hersteller entwickelt. Seine organische Formgebung orientiert sich an Erkenntnissen aus der Raumfahrttechnik und sorgt für geringe Emissionen sowie reduzierten Geräuschpegel. Der Evo Urban-Bus ist für kurze Stadtstrecken ausgelegt und überzeugt durch hohe Zuverlässigkeit.
Bei den Straßenbahnen stehen der Bergstrom Light für robuste Einsätze unter schwierigen Bedingungen sowie der TTS Tramcar mit ausgewogener Kapazität und solider Bauweise zur Auswahl. Der Stingray Cityjet ist eine australische Katamaran-Fähre, die kurze Strecken mit sparsamer Motorisierung, geringer Geräuschentwicklung und komfortablen Sitzplätzen bedient - sowohl im Linien- als auch im Ausflugsverkehr. Der Ness Light Trolley schließlich ermöglicht wirtschaftlichen Betrieb bei minimalem Wartungsaufwand und niedrigem Stromverbrauch.
Spielmodi
Im Einzelspielermodus übernehmen Spieler Szenarien in mehreren europäischen Städten und verschiedenen historischen Zeiträumen. Ziel ist es, vorgegebene Verkehrsaufgaben unter wechselnden Rahmenbedingungen zu lösen. Ein Karteneditor erlaubt das Erstellen und Teilen eigener Karten, Regeln und Szenarien. Im Mehrspielermodus können Netze kooperativ oder kompetitiv gemeinsam aufgebaut werden.
Die Fahrplangestaltung ist in allen Modi zentral: Abfahrtszeiten und Umsteigeverbindungen lassen sich präzise abstimmen, um die Effizienz zu maximieren. Die neuen historischen Fahrzeuge erweitern die Gestaltungsmöglichkeiten für thematische Netze, ohne die grundlegenden Spielmechaniken zu verändern.
Lohnt sich das Spiel?
Die Erweiterung richtet sich an Spieler, die detaillierte Verkehrsmanagement-Simulationen schätzen und Wert auf nostalgische Fahrzeugdesigns legen. Sie fügt sich nahtlos in bestehende Systeme zur Routenoptimierung und Stadtentwicklung ein. Wer regelmäßige Updates oder moderne Inhalte erwartet, findet in der 2013 erschienenen Erweiterung nur begrenzte Unterstützung. Der Fokus liegt auf strategischer Planung statt auf actionlastigen Elementen - ideal für Fans des Genres, die Fahrzeugvielfalt und betriebliche Tiefe suchen.