Das Modding-Tool-Add-on für Power & Revolution 2023 Edition verwandelt das Strategie- und Simulationsspiel in eine Plattform für nutzergenerierte geopolitische Inhalte. Die PC-Version ermöglicht tiefgreifende Anpassungen von Länderstatistiken, internationalen Beziehungen und Ereignisketten innerhalb eines realistischen Weltmodells, in dem Spieler als Staatsoberhäupter oder Oppositionspolitiker Wirtschaft, Diplomatie und Innenpolitik steuern.
Gameplay
Im Mittelpunkt stehen detaillierte Bearbeitungsmöglichkeiten für Nationen: Wirtschaftsindikatoren, Steuerpolitik, demografische Entwicklungen und politische Ausrichtungen lassen sich frei anpassen. Spieler können diplomatische Beziehungen verändern, Militärbündnisse schmieden oder auflösen und Karten neu zeichnen, indem sie Gebiete zusammenlegen, Regionen die Unabhängigkeit gewähren oder neue Städte hinzufügen. Bei der Ereigniserstellung definieren sie Auslöser für Proteste, Kriege, Katastrophen, Skandale, Attentate, Wahlen und Forderungen von Charakteren, wobei mehrere Bedingungen den Zeitpunkt und Verlauf steuern. Zusätzlich stehen neue Porträts und Namen für Charaktere, eigene Logos sowie Gruppenkennzeichen über ein integriertes Anpassungstool zur Verfügung. Mods erlauben es, als legale oder illegale Opposition zu spielen, mit Kontrolle über Regionen, Streitkräfte, Stärke und lokale Popularität. Städteschlachten lassen sich gestalten, Einheiten wie Drohnen, Polizeifahrzeuge und bewaffnete Extremisten optisch anpassen und spontane Unruhen planen. Planungswerkzeuge ermöglichen Tests von Abläufen wie Beginn oder Ende von Kämpfen, Legalisierung illegaler Gruppen, Illegalisierung von Parteien, Abstimmungen über Gesetze, Unabhängigkeitserklärungen oder Truppenabzüge - je nach internationalen Organisationen, Loyalität von Charakteren, Skandalen, geheimen Netzwerken, Machtwechseln oder Todesfällen. Gesetze zu unkonventionellem Gas und Erdöl können geändert werden, und Mods lassen sich auf Chinesisch, Japanisch und Portugiesisch erstellen.
Spielmodi
Einzelspieler-Szenarien bilden die Grundlage, darunter „Arctic Wars" von 2018, in dem die USA und Russland um arktische Ressourcen konkurrieren, während Grönland die Unabhängigkeit von Dänemark anstrebt. „The End of Europe" versetzt Spieler ins Jahr 2020, nachdem die EU nach populistischen Wahlsiegen und Abspaltungen wie Katalonien und Schottland zerfallen ist. Mods erweitern diese Möglichkeiten: Nutzer können eigene Startjahre ab 1900 oder Zukunftsszenarien erstellen, mit individuellen Missionen und Dateien, die direkt im Spiel oder über externe Plattformen geteilt werden. Als Opposition stehen eigene Modi für legale Parteien oder illegale Organisationen bereit, bei denen der Fokus auf der Kontrolle von Gebieten und Kräften außerhalb der Regierung liegt.
Community und Austausch
Seit Erscheinen des Add-ons wurden über 800 Mods erstellt und geteilt. Der Austausch erfolgt über das integrierte Hosting- und Download-System oder direkte Übertragungen. Mit Testfunktionen für geplante Aktionen und Ergebnisse unterstützt das Tool die schrittweise Entwicklung komplexer geopolitischer Szenarien. Neue Gebäude wie Kraftwerke erscheinen auf der Karte, und Anpassungen an Einheitenoptik sorgen für mehr visuelle Vielfalt in eigenen Szenarien.
Lohnt sich das Spiel?
Das Add-on richtet sich an Strategie- und Simulationsfans, die das geopolitische Grundgerüst des Basisspiels mit eigenen oder Community-Inhalten erweitern möchten. Die große Zahl geteilter Mods zeigt eine aktive Community, während die Bearbeitungswerkzeuge wirtschaftliche, diplomatische, geografische und ereignisbasierte Änderungen auf hohem Detailgrad ermöglichen. Wer ohne Anpassungen spielen möchte, findet in der Basisversion ausreichend Inhalt; das Tool erhöht jedoch den Wiederspielwert durch vielfältige Szenarien und Opposition-Mechaniken. Die PC-Verfügbarkeit unterstützt die fortlaufende Entwicklung und Prüfung detaillierter Bedingungen für Ereignisse und Aktionen.