MOUSE: P.I. For Hire ist ein Einzelspieler-Ego-Shooter, der in einer von den 1930er Jahren inspirierten Welt anthropomorpher Mäuse spielt. Man schlüpft in die Rolle von Jack Pepper, einem Privatdetektiv, der sich durch die belebten Straßen und schattigen Ecken von Mouseburg kämpft und dabei ein Netz aus Kriminalität und Korruption aufdeckt. Das Spiel verbindet schnelle Ballereien mit Ermittlungselementen und präsentiert alles in einem markanten handgezeichneten Gummischlauch-Animationsstil, der an klassische Cartoons der damaligen Zeit erinnert.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht eine Mischung aus Erkundung, Spurensuche und intensiven Kampfsequenzen. Jack bewegt sich durch handgefertigte Level, nutzt Wallrunning, Enterhaken und Doppel-Sprünge, um vertikale Bereiche zu erklimmen und versteckte Orte zu erreichen. Im Kampf zählt ständige Bewegung: Gegnerwellen in Arena-ähnlichen Schießereien verlangen schnelle Reflexe und gutes Positionieren. Ein Arsenal aus cartoonartigen Schusswaffen, Nahkampfoptionen und experimentellen Gadgets sorgt für Abwechslung, während Power-ups in schwierigen Situationen kurzfristig unterstützen.
Zwischen den Action-Phasen gibt es Ermittlungssequenzen. Spieler durchsuchen die Umgebung nach Hinweisen wie Notizen oder Fotos und kehren anschließend ins Büro zurück, um Spuren zusammenzufügen und die Geschichte voranzutreiben. Nebenaktivitäten erweitern dieses Prinzip, etwa Informationsbeschaffung für Verbündete oder das Sammeln von Ressourcen, die in die übergeordnete Handlung einfließen. Der originale Soundtrack von Patryk Scelina mit Beiträgen von Caravan Palace unterlegt die jazzige Atmosphäre während Ermittlungen und Kämpfen.
Game Modes
Das Spiel konzentriert sich auf eine Einzelspieler-Kampagne, die um ein zentrales Mysterium aufgebaut ist und sich über mehrere Fälle erstreckt. Über zwanzig Level führen durch die verschiedenen Stadtteile von Mouseburg und kombinieren lineare Handlungsfortschritte mit Möglichkeiten zur optionalen Erkundung. Nebenaufträge bieten zusätzlichen Inhalt in Form fokussierter Aufgaben, die gründliche Ermittlungen belohnen, ohne den Hauptpfad zu verändern.
Es gibt keine Multiplayer-Elemente. Sämtlicher Inhalt bleibt im Einzelspieler-Framework, sodass sich die Spieler ganz auf das Tempo der Kampagne und das Zusammenspiel von Kampf und Detektivarbeit konzentrieren können.
Visuals and Atmosphere
Schwarz-weiße Gummischlauch-Animation prägt die Optik. Jeder Frame wurde von Hand gezeichnet, um die fließenden, übertriebenen Bewegungen echter 1930er-Cartoons einzufangen. Die Umgebungen reichen von lebendigen Straßen bis hin zu angespannten Innenräumen und werden von Mäusen, Ratten und Spitzmäusen bevölkert, die dynamisch auf Ereignisse reagieren. Der Big-Band-Jazz-Soundtrack verstärkt den Noir-Ton und wechselt zwischen energiegeladenen Stücken während Kämpfen und ruhigeren Passagen bei Ermittlungen.
Is It Worth Playing?
Seit der Veröffentlichung im April 2026 ist die Resonanz der Spieler durchweg positiv. Auf Steam hält die Bewertung bei „Sehr positiv" über mehrere Tausend Rezensionen hinweg. Viele loben das befriedigende Gunplay, die einprägsame Art Direction und das spannende Mysterium als herausragende Merkmale. Die Kampagne bietet ein abgeschlossenes Erlebnis mit Wiederspielwert durch Sammelobjekte und Nebeninhalte.
Das Spiel richtet sich an Spieler, die stilvolle Einzelspieler-Shooter schätzen, bei denen Atmosphäre und Geschichte neben solider Kampagne stehen. Wer eine frische Interpretation von Boomer-Shooter-Mechaniken in einem einzigartigen visuellen Gewand sucht, wird hier fündig - besonders zum aktuellen Preis. Die Verbindung von Ermittlung und Action schafft eine eigenständige Spielschleife, die sich von reinen Run-and-Gun-Titeln abhebt.