Predator: Hunting Grounds ist ein asymmetrischer Action-Shooter für den PC, der aus der First- und Third-Person-Perspektive gespielt werden kann. Spieler übernehmen entweder die Rolle eines Elite-Söldners oder die eines Predators und treffen in dichten Dschungelgebieten auf ein Vierer-Team, das gegen den einzelnen Jäger antritt. Die Menschen konzentrieren sich darauf, ihre Ziele zu erfüllen und gleichzeitig dem Predator zu entkommen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das asymmetrische Zusammenspiel von Aufträgen und Verfolgung. Das Fireteam arbeitet zusammen, um in gegnerische Einrichtungen einzudringen, Informationen zu sichern, Operationen zu stören und schließlich den Extraktionspunkt zu erreichen. Koordination ist entscheidend, da der Predator sowohl aus der Tarnung als auch im offenen Kampf mit überlegener Technik und Stärke zuschlagen kann.
Als Predator nutzt man Tarnung, Wärmesicht, Handgelenkklingen und Fernwaffen, um Gegner zu isolieren und Trophäen zu sichern. Die Emissary-Predator-Klasse verfolgt einen eher berechnenden Ansatz: Sie greift auf erbeutete menschliche Militärausrüstung zurück und setzt gezielt Verwirrung und psychischen Druck ein. Durch bewusstes Positionieren und das Nachahmen bekannter Rüstungsmuster verunsichert sie das gegnerische Team nachhaltig.
Die Kämpfe verbinden Nahkampf mit Schusswaffen und Gadgets. Fireteam-Loadouts decken verschiedene Rollen wie Assault, Support und Recon ab, während die Predator-Klassen unterschiedliche Jagdstile ermöglichen. Die dichte Vegetation und das vertikale Gelände bieten beiden Seiten Deckung für Hinterhalte.
Spielmodi
Im Mittelpunkt steht der Fireteam-Modus. Vier Spieler bilden ein Squad und erfüllen Missionsziele in festgelegten Einsatzgebieten. Erfolg bedeutet, alle Aufgaben abzuschließen, bevor der Predator das Team ausschaltet oder eine Evakuierung verhindert.
Im Predator-Modus steuert ein einzelner Spieler den Alien-Jäger und stört das Fireteam durch gezielte Angriffe und Gebietskontrolle. Die zahlenmäßige Unterlegenheit erfordert andere Taktiken: Die Menschen setzen auf Teamwork, während der Predator auf Mobilität und Überraschung vertraut.
Private Matches erlauben die Anpassung von Regeln und den Einsatz von Bots. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf Online-Multiplayer-Partien. Eine dedizierte Einzelspieler-Kampagne ist nicht Teil des Standardspiels.
Emissary Predator Class
Die Emissary-Predator-Klasse ist eine spezielle DLC-Erweiterung, die das Predator-Gameplay verändert. Sie studiert menschliche Taktiken und nutzt ähnliche Ausrüstung, um sich einzuschleichen und das Fireteam zu desorientieren. Belohnt wird ein geduldiges, präzises Vorgehen statt impulsiver Angriffe.
Spieler erhalten mit dieser Klasse einzigartige visuelle und mechanische Elemente, die die schrittweise Anpassung an moderne Kriegsführung widerspiegeln. Das Ergebnis ist ein methodischer Jagdstil, der besonders Spielern zusagt, die auf Vorbereitung und Täuschung setzen.
Lohnt sich das Spiel?
Predator: Hunting Grounds richtet sich an Fans asymmetrischer Multiplayer-Shooter mit klaren Rollenunterschieden. Die Dynamik zwischen Fireteam und Predator sorgt durch objektbasierte Aufträgen und einseitige Machtverhältnisse für anhaltende Spannung.
Die Spielerzahlen sind derzeit eher gering, was außerhalb der Stoßzeiten zu längeren Warteschlangen führen kann. Das Spiel erhält gelegentliche Updates, verfügt aber über eine kleinere aktive Community als zum Launch.
Franchise-Fans und Spieler, die Abwechslung zu symmetrischen Team-Shootern suchen, finden hier den größten Mehrwert. Wer große Schlachten oder Solo-Fortschritt bevorzugt, sollte sich zunächst ein paar Matches ansehen, um den Spielrhythmus kennenzulernen. Das Emissary-Predator-DLC erweitert die Optionen für Predator-Spieler, ohne die grundlegende Match-Struktur zu verändern.