SlavicPunk: Oldtimer ist ein isometrischer Shooter in einer düsteren Cyberpunk-Welt. Spieler übernehmen die Rolle von Yanus, einem Privatdetektiv, der in einer verfallenden Stadt voller Gangs, Konzernmacht und persönlicher Konflikte einem Fall mit gestohlenen Daten nachgeht.
Gameplay
Im Zentrum steht ein Twin-Stick-Shooter-System, ergänzt durch cybernetische Bewegungsfähigkeiten wie Sprints und Ausweichrollen. Kämpfe drehen sich um Positionierung, Deckung und schnelle Reaktionen auf unterschiedliche Gegner. Waffen lassen sich über ein modulares Upgradesystem anpassen - Module, die während des Spiels gefunden werden, verändern Schaden, Feuerrate oder Spezialeffekte.
Hacking ist ein zentrales Element: Mit gezielten Befehlsfolgen können Gegner oder Geschütztürme betäubt, beschädigt oder außer Gefecht gesetzt werden. Das System lässt sich nahtlos mit dem Schießen kombinieren und eröffnet zusätzliche Taktiken, besonders gegen geschützte Feinde. Die Level mischen intensive Feuergefechte mit ruhigeren Abschnitten, in denen Navigation, Umgebungsrätsel und Nebenaktivitäten im Vordergrund stehen.
Beim Erkunden stoßen Spieler auf weitere Aufträge und erfahren mehr über die slawisch geprägte Dystopie. In manchen Bereichen bieten sich Alternativen zum direkten Kampf durch Schleichoptionen. Die Systeme laden dazu ein, mit Upgrades und Fähigkeiten zu experimentieren, um auf wechselnde Bedrohungen zu reagieren.
Spielmodi
Das Spiel besteht aus einer Einzelspieler-Kampagne mit aufeinanderfolgenden Levels und verbundenen Stadtgebieten. Fortschritt ergibt sich aus Action-Sequenzen, Infiltrationszielen und erzählerischen Abschnitten - ohne separate Multiplayer- oder Wettkampfmodi. Nebenquests und optionale Erkundung erweitern die Hauptgeschichte und ermöglichen ein eigenes Tempo.
Schwierigkeitsgrade beeinflussen Gegnerverhalten und Ressourcenmanagement, während der Fokus auf dem linearen, aber verzweigten Handlungsverlauf durch die Stadt liegt.
Handlung und Setting
Yanus bringt eine belastete Vergangenheit in den Fall ein und muss sich neben äußeren Bedrohungen durch Straßengangs und einen mächtigen Konzern auch mit inneren Konflikten auseinandersetzen. Die Geschichte entfaltet sich über Dialoge, Umgebungsdetails und Missionsziele, die den Niedergang der Stadt schrittweise offenlegen. Polnische Science-Fiction-Einflüsse prägen die Atmosphäre und setzen auf einen rohen, realistischen Ton statt auf grelle Neon-Klischees.
Der Soundtrack unterstützt die Stimmung mit einer eigens komponierten Musik, die sowohl spannungsgeladene Momente als auch ruhigere Erkundungsphasen begleitet. Charakterinteraktionen und Welt-Details schaffen ein stimmiges Gesamtbild, ohne auf durchgehende Sprachausgabe angewiesen zu sein.
Aktualisierungen und aktueller Stand
Das Spiel erhielt ein Jubiläums-Update, das verschiedene Aspekte nach dem Release verbessert hat. Es ist weiterhin für den PC verfügbar, Konsolenversionen sind ebenfalls erschienen. Das isometrische Shooter-Grundgerüst mit Waffenanpassung und Hacking bleibt erhalten.
Lohnt sich das Spiel?
Spieler, die responsives Twin-Stick-Combat mit strategischem Hacking und Upgradesystemen kombinieren möchten, finden hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die dichte Atmosphäre und der Wechsel zwischen actionreichen und erkundungsbasierten Abschnitten sprechen Fans fokussierter Einzelspieler-Erzählungen im Cyberpunk-Genre an. Gelobt werden vor allem das haptische Kampfgefühl und die Tiefe des Hacking-Mechanismus, während vereinzelt technische Probleme und Navigationsschwierigkeiten erwähnt werden.
Das Spiel richtet sich vor allem an Fans isometrischer Shooter mit erzählerischem Gewicht - weniger an reine Multiplayer- oder Open-World-Titel. Die Kampagnenlänge und die Möglichkeit, durch unterschiedliche Upgrade-Pfade erneut einzusteigen, bieten für die passende Zielgruppe ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis, besonders bei Interesse an slawischen Cyberpunk-Themen und methodischem Gunplay.