Surviving the Aftermath: Forgotten Tracks verbindet Strategie- und Simulations-Elemente in einer postapokalyptischen Welt, in der Spieler eine Überlebendenkolonie aufbauen und am Leben erhalten. Im Mittelpunkt stehen Ressourcenmanagement, Infrastrukturbau und das Führen von Spezialisten durch eine prozedural generierte Einöde voller Gefahren und Möglichkeiten. Die mitgelieferten Playlists sorgen für eine stimmungsvolle Untermalung, die zum Thema des Plünderns in Ruinen passt.
Gameplay
Zu Beginn errichten Spieler eine Siedlung und erweitern sie durch den Bau von über 130 unterschiedlichen Gebäuden. Diese dienen der Rohstoffgewinnung, der Unterbringung der Bewohner und dem Schutz vor Umweltgefahren. Naturkatastrophen und zufällige Ereignisse fordern die Widerstandsfähigkeit der Kolonie heraus und verlangen sorgfältige Planung sowie Anpassungsfähigkeit.
Ein zentrales Element sind die Spezialisten. Über 80 einzigartige Charaktere bringen individuelle Fähigkeiten und persönliche Motivationen mit, die sich auf die Effizienz der Kolonie auswirken. Während einige Spezialisten innerhalb der Siedlung arbeiten, erkunden andere die Umgebung und sammeln Vorräte. Technologien werden schrittweise freigeschaltet und eröffnen neue Bauoptionen sowie bessere Überlebenschancen.
Bei der Erkundung schicken Spieler Teams in die prozedural generierte Karte, um Ressourcen zu finden und äußere Bedrohungen zu bewältigen. Die Auswahl der eingesetzten Spezialisten und die Verteilung ihrer Aufgaben beeinflussen das langfristige Wachstum der Kolonie. Die Spielschleife dreht sich um das Gleichgewicht zwischen kurzfristigen Bedürfnissen und langfristiger Sicherheit in einer feindlichen Umgebung.
Spielmodi
Das Kernspiel läuft im Einzelspielermodus mit anpassbaren Parametern für Umwelt, Katastrophen und Ressourcenverfügbarkeit. Diese Einstellungen ermöglichen eine individuelle Anpassung des Schwierigkeitsgrads vor Spielbeginn. Ideologie-Entscheidungen beeinflussen zusätzlich Prioritäten wie Haltbarkeit oder Effizienz.
Im Standardmodus entwickeln Spieler ihre Kolonie ohne Zeitlimit oder Wettbewerbselemente. Zufällige Ereignisse und Interaktionen zwischen den Spezialisten sorgen für Abwechslung bei wiederholten Durchgängen, während der Fokus auf kontinuierlichem Ausbau und Überlebensmanagement bleibt.
Soundtracks und Atmosphäre
Forgotten Tracks enthält zwei spezielle Playlists, die während des Spiels abgespielt werden. Die Easy Raider Playlist umfasst 10 Rock-Titel mit einer Gesamtlänge von über 30 Minuten und eignet sich besonders für Erkundungs- und Sammelphasen. Die Radiant Heart Playlist enthält 8 Tracks mit Gitarre und Gesang von Künstlern aus der Einöde und passt zu Momenten der Siedlungsplanung und Reflexion.
Die Playlists lassen sich direkt in das bestehende Audiosystem integrieren und ersetzen oder ergänzen die Standardklänge durch postapokalyptisch geprägte Musik. Die Titel greifen Stile und Ursprünge auf, die eine Welt beschwören, in der alte Aufnahmen aus dem Zusammenbruch der Gesellschaft wieder auftauchen.
Lohnt sich das Spiel?
Das Grundspiel erhält auf den großen Plattformen überwiegend positive Bewertungen. Spieler loben vor allem die abwechslungsreichen Entscheidungen zu Beginn und das sinnvolle Fortschrittssystem. Einige Kritiken bemängeln jedoch spätere Spielphasen oder bestimmte Mechaniken, was zu unterschiedlichen Gesamteindrücken führt. Zur Erweiterung Forgotten Tracks gibt es bisher wenige direkte Kommentare, doch die Integration der Musik wird von denjenigen positiv hervorgehoben, die sie erwähnen.
Das Spiel richtet sich an Spieler, die sich für durchdachte Kolonie-Aufbausimulationen mit Erkundung und Spezialisten-Management interessieren. Wer atmosphärische Musik für längere Sitzungen sucht, findet in den Playlists eine Ergänzung, die die Immersion steigert, ohne die Kernmechaniken zu verändern. Verfügbarkeit auf dem PC ermöglicht einen unkomplizierten Einstieg für interessierte Strategiespiel-Fans.