Train Simulator: Hamburg-Hanover Route Add-On ist eine Simulationserweiterung für den PC, die das Grundspiel um eine detailgetreue Nachbildung der 153 km langen Strecke zwischen Hamburg und Hannover ergänzt. Spieler übernehmen auf dieser stark befahrenen Verbindung den Führerstand von Lokomotiven und steuern sowohl Hochgeschwindigkeitszüge als auch Regional- und Güterverkehre durch die abwechslungsreiche norddeutsche Landschaft.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das realistische Fahren auf der gesamten Strecke von Hamburg Hauptbahnhof über Harburg, Lüneburg, Uelzen und Celle bis nach Hannover. Dabei gilt es, Beschleunigung, Bremsen und Signale zu beachten, während Hochgeschwindigkeitsabschnitte und konventionelle Gleise gleichermaßen befahren werden. Die drei enthaltenen Lokomotiven bieten unterschiedliche Fahreigenschaften: vom stromlinienförmigen DB ICE 2 für Expressverkehre über die vielseitige DB-Baureihe 101 bis hin zur rangierstarken DBAG-Baureihe 294.
Die Strecke führt durch Industriegebiete wie den Hamburger Hafen und den ausgedehnten Rangierbahnhof Maschen, einen der größten Güteranlagen Europas. Authentische Haltepunkte sind unter anderem Uelzen mit dem Metronom-Betriebswerk, der unterirdische Flughafenbahnhof Hannover sowie der Bahnhof Hannover-Nordstadt. Über Quick Drive lassen sich beliebige Fahrten außerhalb der Szenarien erstellen.
Spielmodi
Acht vorgefertigte Szenarien decken ein breites Spektrum an Verkehren ab: Hochgeschwindigkeitsfahrten wie „An ICE Cool Morning" und „Northbound Celle Intermodal", Regional- und Intercity-Dienste wie „Lower Saxony Regional Stopper" und „Southbound InterCity Express" sowie Güteraufgaben wie „Veddel Southbound Freight", „Diesel Dock Duties", „Night Freight Challenge" und „Vans from Vinnhorst". Jede Aufgabe stellt konkrete Anforderungen an Pünktlichkeit, Streckenführung und Fahrzeugbehandlung. Über das integrierte Workshop-System können zusätzliche, von Spielern erstellte Szenarien geladen werden.
Strecke und Fahrzeuge
Die Verbindung wurde Mitte des 19. Jahrhunderts abschnittsweise eröffnet und in den 1970er- und 1980er-Jahren für 200 km/h ausgebaut. Heute verkehren auf ihr täglich zahlreiche Züge unterschiedlicher Gattungen. Die Erweiterung bildet zentrale Merkmale wie den sieben Kilometer langen Rangierbahnhof Maschen mit seinem hohen Wagenaufkommen originalgetreu nach. Die drei enthaltenen Lokomotiven entsprechen den auf der Strecke eingesetzten Baureihen und ermöglichen so unterschiedliche Fahrerlebnisse von schnellen Neigetechnikfahrten bis hin zu schweren Gütertransporten.
Lohnt sich das Spiel?
Die Erweiterung richtet sich an Spieler, die methodisches, streckenspezifisches Bahnsimulationserlebnis mit Fokus auf deutsche Eisenbahnverkehre suchen. Die Kombination aus einer langen, vielseitigen Strecke, authentischen Bahnhöfen und Rangieranlagen sowie einem ausgewogenen Mix aus Personen- und Güterszenarien bietet umfangreichen Einzelspieler-Inhalt. Wer kurze, arcadelastige Sessions bevorzugt, wird die Simulationsgenauigkeit als weniger geeignet empfinden, während Fans detaillierter Fahrpläne und fahrzeugspezifischer Physik in den Szenarien und Workshop-Inhalten wiederholt Freude finden. Die Strecke ist als eigenständiger Kauf erhältlich und setzt das Basisspiel Train Simulator voraus.