Arcrelium ist ein rundenbasiertes taktisches Kartenspiel für den PC. Statt klassischer Decks entscheidet das mitgeführte Equipment, welche Karten zur Verfügung stehen. Auf einem Hex-Raster bewegen sich die Figuren, greifen an und setzen Fähigkeiten ein - alles unter dem strengen Limit von maximal fünf Karten auf der Hand. Das Spiel verbindet Action, Strategie, Indie-Charme, RPG-Elemente, leichten Einstieg und Erkundung in einem Early-Access-Titel.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Deck-Gestaltung durch Ausrüstung. Wer ein Schwert trägt, erhält kampforientierte Karten; ein Stab ersetzt diese durch Heilzauber und Unterstützungseffekte. Jeder Run fühlt sich dadurch anders an - abhängig von der Start-Ausrüstung und den Upgrades, die unterwegs gefunden werden.
Die Kämpfe spielen sich auf einem Hex-Raster ab. Jede Karte wird zu einer gezielten Bewegung, einem Treffer oder einer Flächenwirkung. Bewegung, Angriffe und Spezialaktionen verbrauchen Karten aus der Hand, sodass stets abgewogen werden muss. Eine teure Karte zu spielen bedeutet oft, andere abzuwerfen, um die Kosten zu decken - und schränkt die Möglichkeiten im selben Zug ein.
Jede Runde beginnt mit dem Ziehen von zwei neuen Karten. Ist der Nachziehstapel leer, wird der Ablagestapel automatisch neu gemischt. Dadurch bleibt der Fluss erhalten, ohne zusätzliche Ressourcen. Kein Zug gleicht dem anderen, weil Restkarten, Positionen und Gegner ständig neue Entscheidungen erfordern.
Spielmodi
Im Einzelspieler-Modus stehen roguelite-artige Durchläufe im Vordergrund. Gegner werden von Runde zu Runde stärker, sodass Taktik und Ausrüstung ständig angepasst werden müssen. Einige Upgrades bleiben zwischen den Versuchen erhalten und sorgen für stetigen Fortschritt, ohne alle Fortschritte zurückzusetzen.
Im Mehrspielermodus können zwei bis vier Spieler in einer Lobby zusammenarbeiten oder direkt gegeneinander antreten. Freunde können gemeinsam Strategien testen oder ihre Decks in derselben Hex-Arena messen.
Fortschritt und AusrĂĽstung
Roguelite-Mechaniken sorgen für langfristige Motivation. Stärkere Gegner und komplexere Begegnungen fordern immer neue Anpassungen. Ausgewählte Verbesserungen bleiben zwischen den Runs bestehen und belohnen so wiederholtes Spielen.
Die Ausrüstung bestimmt die Vielfalt der Karten. Neue Teile erweitern das Kartenangebot und ermöglichen den Wechsel von aggressivem Schaden über defensive Heilung bis hin zu hybriden Ansätzen. Die Verbindung von Gear und Deck belohnt kluge Auswahl und Anpassung an die aktuelle Lage.
Lohnt sich das Spiel?
Arcrelium richtet sich an Spieler, die taktische Entscheidungen in Kartenspielen mit Hex-basiertem Positionieren und roguelite-Struktur verbinden möchten. Die Handgrößen-Ökonomie und die ausrüstungsabhängige Deck-Gestaltung sorgen für spürbare Konsequenzen bei jeder Entscheidung, während das Hex-Raster räumliche Tiefe schafft, die vielen Deck-Buildern fehlt.
Das Spiel erscheint bald im Early Access mit einem bereits vollständig spielbaren Einzelspieler-Modus. Multiplayer-Funktionen werden derzeit noch implementiert. Wer strategischen Karteneinsatz auf einem Hex-Raster sucht und bereit ist, ein sich weiterentwickelndes Spiel zu begleiten, findet von Anfang an lohnende Systeme.
Fans von Trade-off-Mechaniken und dauerhaftem Fortschritt werden schätzen, wie sich Entscheidungen über einen gesamten Run auswirken. Ohne klassisches Mana oder Energie bleibt der Fokus auf Hand-Management und Positionierung - für kompakte, wiederholbare Kämpfe allein oder in kleiner Gruppe.