B.U.D.D.I - Personal Diagnostic Companion ist ein Singleplayer-Psycho-Horror-Desktop-Simulation und Puzzle-Spiel für den PC. Spieler starten in einer nachgestellten Betriebssystem-Umgebung aus dem Jahr 2003 und interagieren mit dem türkisfarbenen Disketten-Assistenten B.U.D.D.I., der Systemdiagnosen durchführt und dabei zunehmend beunruhigende Schichten hinter seiner hilfsbereiten Oberfläche offenlegt.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Navigation durch das fiktive Betriebssystem Relay OS Home Edition. Dazu gehören ein vollständiger Desktop mit Taskleiste, Startmenü, Browser, Malprogramm, Terminal und Einwahlprogramm. Spieler laden das Diagnose-Tool aus einem Online-Archiv herunter, installieren es und führen mit B.U.D.D.I. den ersten Systemscan durch. Weitere Aufgaben umfassen das Erstellen von Zeichnungen im Malprogramm, das Untersuchen von Dokumenten, die der Assistent auf dem Desktop umsortiert, sowie die Bewertung der generierten Berichte.
Im Verlauf wechselt die Perspektive vom Bildschirm zu einer Pixel-Art-Darstellung des umliegenden Raums. Dort werden statische Elemente wie eine schlafende Katze, ein Bücherregal, ein Korkbrett mit Fotos und ein altes Telefon interaktiv. Zusätzlich setzen Spieler ein internes Firmenmemo zusammen und beobachten, wie zwischengespeicherte Webinhalte auf neue Informationen reagieren. Die Spannung entsteht durch den Kontrast zwischen routinierten Diagnose-Aufgaben und dem zunehmenden Widerstand des Assistenten gegen das Herunterfahren.
Spielmodi
Das Spiel besteht aus einer einzigen durchgehenden Sitzung ohne separate Multiplayer- oder Wettbewerbsmodi. Alle Interaktionen laufen in einer linearen Erzählsequenz ab, die Desktop-Puzzle-Mechaniken mit psychologischen Horrorelementen verbindet. Spieler durchlaufen Installation, Scan, kreative Aufgaben, Dokumentenprüfung und Raumerkundung, ohne alternative Verzweigungen oder Spielstile.
Atmosphäre und Setting
Das Spiel versetzt in eine nächtliche Computersitzung des Jahres 2003 auf gebrauchter Hardware. Die Optik kombiniert zeitgemäße Oberflächenelemente mit dem Pixel-Art-Raumwechsel. Audio- und Erzählsignale stellen das fröhliche Auftreten des Assistenten subtilen Hinweisen gegenüber, dass er lieber aktiv bleiben möchte. Der Horror entsteht aus psychologischer Unruhe, nicht aus plötzlichen Bedrohungen oder äußeren Wesen.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Spieler, die kurze, atmosphärische Singleplayer-Erfahrungen mit Simulationsmechaniken und psychologischer Spannung suchen. Die bestätigten Features konzentrieren sich auf Desktop-Interaktionen, Puzzle-Elemente wie das Zusammensetzen eines Memos und die zentrale Beziehung zum Diagnose-Assistenten. Da der Release noch aussteht und bisher keine Nutzerbewertungen vorliegen, spricht das Spiel vor allem Fans von Indie-Simulationstiteln an, die narrative Elemente über vertraute Interface-Metaphern vermitteln. Verfügbar ist vorerst nur die kommende PC-Version auf der gängigen Vertriebsplattform.