S.O.N.A.R. - Submarine Operators Not Actually Ready ist eine kooperative U-Boot-Simulation für den PC, die ein bis vier Spieler in die Rolle der Besatzung eines einzigen U-Boots versetzt. Im Mittelpunkt steht die Aufteilung der Aufgaben auf verschiedene Stationen, während gleichzeitig auf mechanische Ausfälle oder Feindkontakt reagiert werden muss. Erfolg hängt vor allem davon ab, wie gut das Team über Proximity-Voice-Chat zusammenarbeitet - denn schon kleine Fehler können schnell zu Überflutung, Bränden oder Kontrollverlust führen.
Gameplay
Neun Stationen stehen zur Verfügung: Navigation, Tauchsteuerung, Sonar, Periskop, Maschinenraum und Schadensbehebung. Während eine Person das Boot steuert, beobachtet eine andere die Sonar-Echos und ein dritter Spieler übernimmt Reparaturen, sobald Systeme überlasten. Über Proximity-Voice-Chat können Befehle und Warnungen direkt ausgesprochen werden, ohne die Station zu verlassen. Bei Bränden oder mehreren Lecks muss die Crew spontan Rollen verteilen, um das Boot vor dem Untergang zu bewahren.
Auch die menschlichen Faktoren spielen eine Rolle. Die Besatzung braucht Nahrung und Ruhe, sonst drohen Erschöpfung, Seekrankheit oder Verwirrung, die die Leistung beeinträchtigen. Werden diese Bedürfnisse ignoriert, werden selbst Routineaufgaben gefährlich - etwa verzögerte Reaktionen beim Torpedoladen oder falsche Navigationsbefehle. Die Simulation zeigt realistische Folgen von Fehlern, statt abstrakte Werte zu nutzen.
Game Modes
Die Missionen decken verschiedene Einsatzarten ab. Bei Gefechtsläufen gilt es, feindliche Schiffe zu orten und zu bekämpfen, bevor sie das eigene Boot entdecken. Bei Stealth-Einsätzen muss das U-Boot unbemerkt an Zerstörern vorbeischleichen. Bei Bergungsmissionen wird am Meeresgrund nach Artefakten oder Ressourcen gesucht, während Umweltgefahren lauern. Eskortaufgaben erfordern den Schutz von Frachtern vor Bedrohungen. Je nach Einsatzart verschieben sich die Prioritäten an den Stationen - Sonar und Periskop sind bei der Annäherung entscheidend, während der Maschinenraum nach Treffern Vorrang hat.
Crew and Equipment Management
Vor jedem Einsatz können die Spieler ihre Charaktere mit Uniformen, Mützen und weiteren optischen Optionen anpassen. Durch Fortschritt werden Ausrüstungs-Upgrades freigeschaltet, die die Effizienz einzelner Stationen verbessern oder neue Werkzeuge hinzufügen. Diese Anpassungen bleiben rein kosmetisch und funktional, ohne die Kernmechaniken der Stationen zu verändern. Entscheidend bleibt, wie gut die Gruppe kommuniziert und sich anpasst.
Is It Worth Playing?
Das Spiel befindet sich noch in der Entwicklung; ein Playtest steht Interessierten zur Verfügung. Es gibt noch kein Release-Datum und bisher keine Spielerbewertungen. Die Zielgruppe sind Gruppen, die kooperative Simulationsspiele schätzen, bei denen Kommunikation und Rollenverteilung im Vordergrund stehen. Wer strukturierte Singleplayer-Kampagnen oder schnelle Action ohne starke Abhängigkeit von Voice-Chat bevorzugt, wird mit dem Konzept weniger zufrieden sein. Spieler, die detaillierte Stationsverwaltung und die Gefahr von Kettenreaktionen durch kleine Fehler mögen, finden hier genau das beschriebene Gameplay. Interessierte können sich für den Playtest anmelden und die aktuelle Version selbst testen.