Birthdays the Beginning ist eine Singleplayer-Simulation, in der würfelförmige Welten erschaffen und weiterentwickelt werden. Ausgehend von einem einfachen Planetenwürfel passen Spieler Geländehöhen, Wasserstände und Temperaturen an. Diese Veränderungen lösen die Entstehung von Leben aus - von Einzellern über Pflanzen, Meeresbewohner und Landtiere bis hin zu Dinosauriern und höheren Lebensformen.
Gameplay
Im Mittelpunkt stehen Terraforming und Beobachtung. Im Mikromodus bewegt sich der Spieler frei, um Land zu heben oder zu senken, Berge, Täler, Ozeane und Inseln zu gestalten. Jeder Eingriff verbraucht Energie aus einer eigenen Ressourcenleiste. Bei knappem Vorrat wechselt man in den Makromodus, der die Zeit beschleunigt, die Welt weiterentwickelt und Energie zurückgibt. Temperaturregler und geografische Anpassungen bestimmen, welche Lebensformen entstehen und überleben. Durch Ausprobieren erkennt man Zusammenhänge, etwa wie wärmere Klimate bestimmte Reptilien fördern oder bestimmte Höhenlagen Waldwachstum begünstigen. Mit jedem neuen Organismus ergeben sich weitere Möglichkeiten zur Weltgestaltung.
Spielmodi
Drei Modi strukturieren die Spielzeit. Im Story-Modus durchläuft man eine Abfolge von Episoden mit konkreten Zielen, etwa die Besiedlung des Landes oder die Entwicklung bestimmter Arten wie des T-Rex. Der Free-Play-Modus bietet uneingeschränktes Bauen ohne Zeitlimit oder Vorgaben. Der Challenge-Modus stellt konkrete Aufgaben: Bestimmte Kreaturen sollen in möglichst kurzer Zeit durch gezielte Eingriffe in die Würfelwelt erschaffen werden. Alle Modi nutzen dieselben Terraforming- und Evolutionssysteme, unterscheiden sich jedoch im Tempo und in der Ausrichtung des Fortschritts.
Ökosysteme erschaffen
Leben entwickelt sich in mehreren Stufen, sobald die Bedingungen stimmen. Einzeller entstehen zuerst in geeigneten Wassertemperaturen, gefolgt von Mehrzellern, Pflanzen, Meerestieren, Säugetieren und Dinosauriern. Spieler verfolgen Populationswachstum und ökologisches Gleichgewicht, ohne einzelne Lebewesen direkt steuern zu können. Unterschiedliche Würfelkonfigurationen führen zu verschiedenen Ergebnissen und laden dazu ein, neue Kombinationen aus Höhe, Klima und Wasserverteilung zu testen. Da keine Zufallsereignisse auftreten, liegt der Fokus auf bewussten Gestaltungsentscheidungen.
Lohnt sich das Spiel?
Die Steam-Bewertungen fallen gemischt aus: 63 Prozent positive Rückmeldungen bei knapp 900 Rezensionen. Spieler, die methodisches Weltenbauen und die langsame Entwicklung von Ökosystemen schätzen, finden oft Gefallen am Experimentieren. Wer schnelle Action oder eine klare Handlung sucht, könnte die Energiebewirtschaftung und die notwendigen Versuchsreihen als repetitiv empfinden. Das Spiel ist als abgeschlossenes, eigenständiges Erlebnis verfügbar und erfordert keine weiteren Updates oder Zusatzinhalte. Es richtet sich an alle, die sich für Gottspiel-Simulationen mit Schwerpunkt auf planetarer Erschaffung und biologischer Entwicklung interessieren.