Bon Vivant: Plan the Perfect Party ist ein Einzelspieler-Strategiespiel im Paris der 1920er-Jahre. Spieler mieten für ein Jahr ein Haus und bauen sich durch gezielte Veranstaltungen und geschickte Kontakte einen Ruf auf. Im Mittelpunkt steht das Ausbalancieren von Ressourcen, die Zusammenstellung passender Gästelisten und die Steuerung der Partys, um auf einer dreistufigen Skala möglichst hohe Gastfreundschaftswerte zu erreichen.
Gameplay
In jedem der zwölf Monate entscheiden Spieler, ob sie eine Party ausrichten oder mit einem Freund verreisen, um einen Vorteil zu sichern. Bei der Partyplanung wird eine Gästeliste aus verfügbaren Charakteren zusammengestellt, bei der Glamour, Witz und Romantik ebenso zählen wie gemeinsame Interessen wie Kunst, Literatur oder Musik. Mit fortschreitendem Jahr erweitern neue Bekanntschaften die Auswahl und ermöglichen gezieltere Einladungen.
Vierzig Figuren der Epoche, darunter Persönlichkeiten wie Picasso, Chanel und Orwell, lassen sich durch Treffen freischalten. Jede bringt eigene Eigenschaften mit, die Gespräche beeinflussen, besondere Rollen während der Veranstaltungen übernehmen und unterschiedliche Startressourcen in Form von Freunden und Geld mitbringen. Möbel, Essen und Getränke werden bei lokalen Händlern erworben, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten verfügbar sind und so eine strategische Budgetplanung über das gesamte Jahr erfordern.
Während der Partys bewegen sich die Gäste durch die Räume, reagieren auf Einrichtung und Angebot und tauschen sich entsprechend ihrer Eigenschaften aus. Positive Reaktionen bringen Punkte, wobei die höchsten Werte durch ausgewogene Reaktionstypen und rechtzeitiges Servieren von Speisen und Getränken erzielt werden. Die Mechanik belohnt Anpassungsfähigkeit, da unterschiedliche Charakterfähigkeiten verschiedene Wege zu Spitzenbewertungen eröffnen.
Game Modes
Im Zentrum steht eine durchgehende Kampagne über zwölf Monate. Spieler wechseln zwischen dem Ausrichten von Partys und dem Sammeln von Vorteilen auf Reisen, ohne separate Wettbewerbs- oder Koop-Elemente. Erfolg hängt davon ab, Charaktere freizuschalten, Gästekombinationen auszuprobieren und Ressourcen so einzusetzen, dass die abschließende Bewertung möglichst hoch ausfällt.
Monatliche Entscheidungen erzeugen Verzweigungen, da Reisevorteile die Strategien für spätere Partys verändern. Das System belohnt mehrere Durchgänge mit unterschiedlichen Startcharakteren, die jeweils eigene Freundeskreise und Eigenschaften mitbringen und damit den Verlauf der Ereignisse beeinflussen.
Characters and Progression
Der Fortschritt ergibt sich aus dem Kennenlernen und Freischalten der historischen Kreativen. Aus einer anfangs begrenzten Gästeliste entstehen durch neue Kontakte weitere Optionen, die Spieler gezielt nutzen können. Eigenschaften, die sich in Gesprächen zeigen, wirken sich auf die Wertung aus, während besondere Rollen bei passendem Timing taktische Vorteile bringen.
Das Ressourcenmanagement geht über die Gästeliste hinaus. Möbel und Vorräte aus Pariser Geschäften beeinflussen die Reaktionen der Gäste, und zeitlich begrenzte Angebote erfordern eine vorausschauende Budgetplanung. Ziel bleibt es, in jedem Durchgang eine gute Stimmung und vielfältige Reaktionen zu erzeugen, um die höchste Bewertung zu erreichen.
Is It Worth Playing?
Bon Vivant richtet sich an Spieler, die Strategiespiele mit sozialen Simulationselementen und historischem Flair schätzen. Das Einzelspieler-Format ermöglicht konzentriertes Experimentieren mit Charakterkombinationen und monatlichen Entscheidungen ohne Druck durch Mitspieler. Da sich das Spiel noch in der Entwicklung befindet und weder eine veröffentlichte Version noch Nutzerbewertungen vorliegen, können Interessierte die Entwicklerkanäle verfolgen, um nach dem Release eine Einschätzung vorzunehmen.
Das zugängliche Design, das auf den kompakten Strategiespielen des Studios aufbaut, spricht sowohl Einsteiger als auch erfahrene Spieler an. Wer sich für das Paris der 1920er und Partyplanung interessiert, findet hier passende Mechaniken, die eng mit dem Thema verknüpft sind.