Cartoon Crime ist ein Open-World-Actionspiel, das von einem unabhängigen Studio für den PC entwickelt wurde. Im Mittelpunkt steht ein krimiorientiertes Gameplay, bei dem Spieler eine Stadt durch Missionen und freie Erkundung bereisen. Das Spiel verbindet storybasierte Aufgaben mit der Möglichkeit zu freier Bewegung und spontanen Aktivitäten - alles in einem Cartoon-Look.
Gameplay
Im Kern geht es darum, Missionen anzunehmen, um Geld zu verdienen, Waffen zu kaufen und Bodyguards anzuheuern, die den Spielercharakter begleiten. Fortschritt ergibt sich entweder durch das Abschließen von Zielen oder durch freie Aktivitäten wie das Erkunden von Stadtvierteln. Kämpfe finden auf der Straße gegen rivalisierende Gangs oder direkt gegen die Polizei statt. Ein Wanted-Level steigt bei auffälligen Aktionen an und zwingt Spieler entweder zur Flucht oder zum offenen Widerstand.
Die Kamera lässt sich zwischen Third-Person-Ansicht für detaillierte Action und einem Top-Down-Modus umschalten, der eher an ein klassisches Arcade-Erlebnis erinnert. Die Stadt bietet zahlreiche betretbare Gebäude wie Läden, Fitnessstudios, Spielhallen, Bowlingbahnen und Billardhallen. Dort können Spieler nebenbei Minispiele absolvieren oder ihr Inventar anpassen. Dynamisches Wetter und ein Tag-Nacht-Wechsel beeinflussen das Geschehen in den verschiedenen Vierteln.
Mehrere spielbare Charaktere sorgen für Abwechslung. Waffen und rekrutierte Bodyguards erweitern die taktischen Möglichkeiten im Kampf, während Schwierigkeitsgrade den Gesamtanspruch anpassen. Das System unterstützt sowohl ein zielgerichtetes Verfolgen der Story als auch freies Herumstreifen, das jederzeit in Polizeiverfolgungen münden kann.
Spielmodi
Cartoon Crime ist ein reines Singleplayer-Erlebnis mit integrierten Story-Missionen und Free-Roam-Elementen. Spieler können die Handlung vorantreiben oder jederzeit pausieren, um unabhängig zu erkunden oder Aktivitäten abzuschließen. Es gibt keine separaten Multiplayer-Modi, sodass der Fokus auf individuellen Entscheidungen innerhalb der offenen Stadt liegt.
Aktivitäten wie Bowling, Billard oder Spielautomaten sind fest in den Spielablauf eingebunden und dienen nicht als eigenständige Modi. Sie ergänzen den Kreislauf aus Ressourcenbeschaffung und Crew-Management. Das Wanted-Level sorgt während des Free-Roamens für steigende Spannung und verwandelt entspanntes Herumfahren in riskante Fluchten oder Kämpfe.
Erkundung und Stadtleben
Die Stadt ist mehr als nur Kulisse: Alle Innenräume sind zugänglich und laden zur genauen Erkundung ein. Unterschiedliche Stadtviertel bieten jeweils eigene Orte zum Entdecken - sowohl für missionsbezogene Wege als auch für zwangloses Bummeln. Bodyguards unterstützen den Spieler dabei und schützen vor Bedrohungen durch Rivalen oder Polizei.
Wetterwechsel und Tageszeiten verändern Sichtverhältnisse und Atmosphäre und beeinflussen, wie man sich bewegt oder Auseinandersetzungen angeht. Mehrere Schwierigkeitsstufen ermöglichen es, die Intensität dieser Systeme an die eigenen Vorlieben anzupassen - ob mit Fokus auf Planung oder auf aggressives Vorgehen.
Lohnt sich das Spiel?
Cartoon Crime richtet sich an Spieler, die Open-World-Action mit viel Freiheit und Entscheidungsspielraum schätzen. Die Kombination aus Missionsstruktur, rekrutierbaren Verbündeten und reaktiver Polizei erzeugt das klassische Crime-Game-Gefühl, ergänzt durch zwei Kamera-Perspektiven und zugängliche Minispiele. Das Singleplayer-Format passt zu allen, die eine Solo-Kampagne ohne kompetitive Elemente suchen.
Da der Release noch bevorsteht und bisher keine Spielerbewertungen vorliegen, hängt die Eignung vor allem vom Interesse an Indie-Titeln ab, die Erkundung und anpassbare Schwierigkeit über polierte Multiplayer-Funktionen stellen. Fans ähnlicher Action-Erfahrungen könnten durch die Bodyguard-Mechanik und die betretbaren Locations zusätzliche Tiefe in den gewohnten Open-World-Ablauf finden. Wer strikt lineare Geschichten oder groß angelegte Online-Modi bevorzugt, sollte den Umfang vor dem Kauf prüfen.