Darkest Hour: A Hearts of Iron Game ist ein Globalstrategiespiel, das im 20. Jahrhundert spielt. Spieler übernehmen die Führung von Nationen und begleiten sie durch historische Konflikte vom Ersten Weltkrieg bis in die frühe Phase des Kalten Kriegs. Das Spiel legt den Schwerpunkt auf detailliertes Kampagnenmanagement mit mehreren Einstiegspunkten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Gameplay
Im Zentrum steht die Steuerung nationaler Entscheidungen in Militär, Wirtschaft und Diplomatie. Die überarbeitete Karte eröffnet feinere strategische und taktische Möglichkeiten als frühere Teile der Serie. Die künstliche Intelligenz reagiert gleichzeitig auf Hunderte von Situationen und passt sich dadurch flexibler an die Handlungen des Spielers an. Ein dynamisches Diplomatie-System sorgt dafür, dass Entscheidungen Bündnisse, Kriegserklärungen und langfristige historische Verläufe spürbar beeinflussen.
Ressourcenverteilung, Truppenproduktion und Gebietskontrolle bilden die Grundlage jeder Partie. Kurze Kampagnen konzentrieren sich auf einzelne Konflikte, längere decken größere Zeiträume ab. Für den Mehrspielermodus wird eine Internetverbindung benötigt, während der Schwerpunkt auf dem Einzelspieler-Erlebnis gegen die verbesserte KI liegt.
Spielmodi
In den großen Kampagnen kann jede beteiligte Nation gewählt werden; sie erstrecken sich über weite Zeiträume. Verfügbar sind unter anderem der Szenario-Start 1914 The Great War am 27. Juni 1914, 1933 Day of Decision ab dem 4. März 1933, 1936 The Road to Another War ab dem 1. Januar 1936, 1939 Invasion of Poland ab dem 1. September 1939, 1940 Burning Europe ab dem 10. Mai 1940, 1941 Awakening the Giant ab dem 22. Juni 1941, 1942 Enemy at the Gate ab dem 22. November 1942, 1943 Allied Invasion of Sicily ab dem 26. Juli 1943, 1944 Allied Landing in Normandy ab dem 20. Juni 1944 sowie 1945 Battle of the Bulge ab dem 16. Dezember 1944.
Die Gefechtsszenarien konzentrieren sich auf einzelne Konflikte mit einer begrenzten Auswahl spielbarer Nationen. Bestätigte Beispiele sind der Russisch-Japanische Krieg 1904 und die Invasion Polens 1939. Jeder Modus bietet je nach Szenariolänge und Zielsetzung unterschiedliche Tiefen.
Wichtige Mechaniken und Features
Die neue Kartenansicht ermöglicht präzisere Bewegungen und Positionierungen. Diplomatie wirkt sich in Echtzeit aus: Verträge und Beziehungen verändern sich durch laufende Ereignisse statt fester Abläufe. Die verbesserte KI reagiert auf zahlreiche Auslöser und sorgt so für abwechslungsreiche Gegner in wiederholten Durchgängen desselben Szenarios.
Die Kampagnen verbinden kurze, fokussierte Erlebnisse mit umfangreichen Globalstrategie-Sitzungen. Spieler verwalten nationale Ressourcen und Streitkräfte und navigieren durch die genannten historischen Einstiegspunkte. Aktuell sind keine zusätzlichen Staffeln oder Erweiterungen nach Veröffentlichung vorgesehen.
Lohnt sich das Spiel?
Die Steam-Bewertungen liegen bei „Sehr positiv" mit einer Zustimmungsrate von 90 Prozent aus 1.713 Bewertungen. Das Spiel richtet sich an Spieler, die historische Strategiekampagnen vom Ersten Weltkrieg bis in die Mitte des Zweiten Weltkriegs suchen. Als eigenständiges Spiel bietet es in sich abgeschlossene Szenarien ohne weitere Serienteile.
Wer präzise Kontrolle über Diplomatie und KI-gesteuerte Gegner in klassischen Schauplätzen des 20. Jahrhunderts sucht, findet in den verfügbaren Modi entsprechende Möglichkeiten. Das Spiel ist für den PC erhältlich und eignet sich für alle, die detaillierte, szenariobasierte Globalstrategie ohne laufende Live-Service-Inhalte bevorzugen.