Death Track: Resurrection ist ein postapokalyptisches Combat-Racing-Spiel für den PC. Spieler steuern bewaffnete Fahrzeuge durch Hochgeschwindigkeitsrennen in den Ruinen großer Städte, wo es darum geht, als Erster ins Ziel zu kommen und Konkurrenten mit direkten Angriffen oder Umgebungsgefahren auszuschalten.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Kombination aus Fahrzeugkampf und Renn-Action. Die Fahrer bewegen sich über Strecken voller Hindernisse und zerstörbarer Bauwerke, die den Verlauf eines Rennens jederzeit verändern können. Jedes Fahrzeug verfügt über ein Waffensystem, mit dem Gegner unter Feuer genommen werden, um Vorteile zu erzielen oder Abstürze zu provozieren. Upgrades verbessern Geschwindigkeit, Handling, Panzerung und Feuerkraft, während Lackierungen die optische Anpassung der zehn verschiedenen Fahrzeugmodelle ermöglichen.
Die Steuerung unterstützt sowohl die First-Person- als auch die Third-Person-Perspektive. Rennen erfordern nicht nur eine gute Platzierung, sondern auch das Überleben, da Kollisionen und gegnerisches Feuer schnell zum Ende einer Runde führen können. Die Singleplayer-Kampagne erzählt eine Geschichte von Rache und Wettbewerb im sogenannten Survival Race, wobei der Fortschritt von der Leistung in den einzelnen Events abhängt.
Spielmodi
Im Standard-Rennen sind alle Kampf-Elemente aktiv, sodass Spieler Geschwindigkeit mit Angriffs- und Verteidigungsaktionen gegen KI-Gegner in Einklang bringen müssen. Die Rally-Variante verzichtet komplett auf Waffen und konzentriert sich ausschließlich auf Fahrkönnen und Streckenkenntnis ohne Ablenkung durch Angriffe.
Mit den Anpassungsoptionen lassen sich Regeln wie Rundenanzahl, Respawn-Verhalten und weitere Parameter verändern, um individuelle Herausforderungen zu erstellen. Diese Varianten bieten unterschiedliche Dynamik und Schwierigkeitsgrade auf denselben Stadtkursen.
Strecken und Anpassung
Die Events finden in verzerrten Zukunftsversionen von zehn Städten statt: Bangkok, Vatikanstadt, London, Moskau, New York, Paris, Prag, San Diego, Istanbul und Tokio. Jede Location bietet eigene Streckenführungen und zerstörbare Elemente, die für chaotische Rennbedingungen sorgen.
Die Fahrzeugpersonalisierung geht über das Aussehen hinaus. Spieler können verschiedene Waffenkonfigurationen und Leistungs-Upgrades auswählen, die sich direkt auf Handling im Kampf und auf Höchstgeschwindigkeit auswirken. Dieses System lädt dazu ein, verschiedene Kombinationen auszuprobieren, um den eigenen Spielstil über mehrere Durchläufe hinweg zu optimieren.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel ist weiterhin über digitale Vertriebsplattformen für den PC erhältlich und läuft auf modernen Systemen, einschließlich Steam Deck, in einem spielbaren Zustand. Die Resonanz fällt gemischt aus - die Nutzerbewertungen im Haupt-Store liegen bei 65 Prozent positiv. Besonders angesprochen fühlen sich Fans älterer Vehicular-Combat-Racer, die Singleplayer-Kampagnen mit bewaffneten Fahrzeugen und zerstörbaren Umgebungen schätzen.
Wer auf umfangreiche Multiplayer-Optionen oder regelmäßige Inhaltsaktualisierungen hofft, wird hier kaum fündig, da der Titel ausschließlich auf den Solo-Modus setzt und keine laufenden Saisons oder Live-Service-Elemente bietet. Die Erfahrung richtet sich an Spieler, die mit älteren Steuerungskonzepten und teils unvorhersehbarer Physik umgehen können, und bietet dafür direkte Action über die gesamte Kampagnestruktur hinweg.