Definitely Not Fried Chicken ist ein Strategie- und Simulationsspiel, in dem Spieler auf dem PC ein doppeltes Unternehmensimperium aufbauen und leiten. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines illegalen Drogenhandels, der durch legale Geschäfte als Tarnung abgesichert wird - alles vor dem Hintergrund der 1980er-Jahre.
Gameplay
Im Kern geht es darum, ein Drogenlabor zu erweitern, indem Grundstücke erworben und Produktionsanlagen für Marihuana, Kokain und Methamphetamin errichtet werden. Durch Forschung lässt sich die Wirkstoffstärke verbessern, während Verteidigungsanlagen und Vertriebswege die Operationen vor Störungen schützen. Parallel dazu müssen legale Geschäfte wie Fried-Chicken-Läden, Waschsalons und Nachtclubs aufgebaut werden, die nicht nur als Fassade dienen, sondern auch Einnahmen generieren und unterschiedliche Kundengruppen ansprechen.
Ein zentrales System ist die Personalverwaltung. Mitarbeiter übernehmen Produktion, Verkauf und Logistik, wobei ihre Leistung von Annehmlichkeiten wie Toiletten, Pausenräumen und Sicherheitsausrüstung abhängt. Einstellungs- und Entlassungsentscheidungen sowie die Berücksichtigung der Mitarbeiterbedürfnisse wirken sich direkt auf die Produktivität aus und verringern Fluktuation. Die Balance zwischen illegaler Produktion und legalem Verkauf erfordert eine sorgfältige Ressourcenplanung, um Entdeckung zu vermeiden und gleichzeitig Gewinne zu steigern.
Die Anpassung der Einrichtungen erstreckt sich sowohl auf das versteckte Labor als auch auf die öffentlichen Geschäfte. Upgrades an Ausstattung und Raumaufteilung steigern Effizienz und Produktqualität. Das städtische Umfeld der 1980er-Jahre beeinflusst die Vorlieben der Kundschaft an verschiedenen Standorten und erweitert die Planungsmöglichkeiten beim Ausbau.
Spielmodi
Das Spiel besteht aus einer Einzelspieler-Kampagne zum Aufbau eines Imperiums, ohne separate Spielmodi oder Mehrspieler-Funktionen. Der Fortschritt ergibt sich aus dem kontinuierlichen Management von Produktion, Forschung, Vertrieb und Tarnbetrieben in einer zusammenhängenden Sandbox-Umgebung.
Spieler erweitern ihr Imperium, indem sie neue Immobilien erwerben, Drogenvarianten verbessern und Arbeitsabläufe auf beiden Seiten der Operation optimieren. Es gibt keine eigenständigen Szenarien oder Wettbewerbsformate.
Aufbau und Betriebsführung
Der Bau beginnt mit einfachen Laborgrundrissen, die sich zu vollständigen Produktionsketten ausbauen lassen. Der Kauf angrenzender Grundstücke ermöglicht größere Anlagen und einen besseren Materialfluss zwischen Fertigung, Lagerung und Versand. Die legalen Geschäfte erfordern eigene Konzepte, die auf Kundenfrequenz und Produktvielfalt abgestimmt sind, um die Tarnung aufrechtzuerhalten.
Die Forschung konzentriert sich auf Verbesserungen der Drogen und unterstützende Technologien. Diese Upgrades führen in Kombination mit effizientem Vertrieb und Verkauf an der Kundenschnittstelle zu höheren Margen. Werkzeuge zur Personalverwaltung umfassen Maßnahmen zur Steigerung der Zufriedenheit und Sicherheit, die den reibungslosen Betrieb über längere Spielzeiten hinweg gewährleisten.
Lohnt sich das Spiel?
Die Nutzerbewertungen liegen insgesamt überwiegend positiv bei über 1.400 Bewertungen. Aktuelle Rückmeldungen fallen gemischt aus, wobei einige Spieler anhaltende Fehler bei der Wegfindung und Aufgabenausführung von Mitarbeitern bemängeln. Das Spiel erschien 2023 nach einer Early-Access-Phase in der Vollversion.
Fans detaillierter Wirtschaftssimulationen finden in den doppelten Wirtschaftsmechanismen und der Personalverwaltung interessante Ansätze. Spieler, die empfindlich auf technische Probleme reagieren oder regelmäßige Updates erwarten, könnten durch die begrenzte Weiterentwicklung nach dem Release enttäuscht sein. Das Spiel richtet sich an Nutzer, die iterative Bau- und Ressourcenplanung im Einzelspielermodus schätzen.