Iron Harvest ist ein Echtzeit-Strategiespiel, das in einem alternativen Europa der 1920er-Jahre spielt, das sich von einem verheerenden Weltkrieg erholt. Spieler führen Truppen aus Infanterie, Fahrzeugen und gewaltigen Dieselpunk-Mechs durch Kampagnen und Schlachten, in denen Ressourcenkontrolle, Truppenpositionierung und taktische Entscheidungen auf zerstörbaren Schlachtfeldern im Mittelpunkt stehen.
Gameplay
Im Kern geht es darum, Ressourcenpunkte zu erobern, um Material für den Basisbau und die Truppenproduktion zu sammeln. Spieler errichten Anlagen, erforschen Upgrades und setzen eine Mischung aus Infanterieeinheiten, Unterstützungstruppen und schweren Mechs ein. Deckung schützt Angriffe und Flankenmanöver, während zerstörbare Gebäude Sichtlinien verändern und dem Gegner Stellungen verwehren. Dadurch muss man sich ständig anpassen, wenn sich das Schlachtfeld wandelt. Helden begleiten die Armeen und bringen einzigartige Fähigkeiten für Aufklärung oder direkten Kampf mit, die das Truppenmanagement bereichern, ohne die Bedienung zu überfrachten. Drei Fraktionen bieten jeweils eigene Einheiten und Spielweisen, die unterschiedliche Herangehensweisen belohnen - von aggressiven Vorstößen bis hin zu bedachten Verteidigungsstrategien.
Spielmodi
Drei Einzelspieler-Kampagnen erzählen eine zusammenhängende Geschichte in 21 Missionen, von denen jede eine der Fraktionen in den Mittelpunkt stellt. Die Kampagnen unterstützen Koop-Modus, sodass zwei Spieler die Geschichte gemeinsam erleben können. Gefechte lassen sich allein oder im Koop gegen KI-Gegner auf verschiedenen Karten austragen, mit anpassbaren Start- und Siegbedingungen. Herausforderungskarten bieten zusätzliche Einzel- und Koop-Szenarien, die gezielt bestimmte Taktiken auf die Probe stellen. Im Mehrspielermodus gibt es kompetitive Partien inklusive Ranglisten und saisonaler Ladders, mit Kartenpools für unterschiedliche Teamgrößen.
Fraktionen und Einheiten
Polania, Rusviet und Saxony verfügen insgesamt über mehr als 40 Einheitentypen sowie jeweils drei Helden. Infanterie bildet das Rückgrat früher Gefechte, unterstützt von Spezialfahrzeugen und den charakteristischen Laufmaschinen, die später dominieren. Mit nur zwei Rohstoffen bleibt das Ressourcenmanagement übersichtlich, sodass der Fokus auf Truppenzusammenstellung und Positionierung liegt. Befestigungen können errichtet werden, um Produktionslinien und Schlüsselpositionen zu schützen und Verteidigungsplanung in Angriffsstrategien einzubinden.
Lohnt sich das Spiel?
Iron Harvest richtet sich an Spieler, die klassische Echtzeit-Strategie mit Mech-Kampf, Basisbau und Kampagnenerzählung schätzen. Die Kombination aus Einzelspieler-Kampagnen, Koop-Optionen und kompetitivem Mehrspielermodus bietet vielfältige Möglichkeiten, sich mit den Fraktionen und ihren Einheiten auseinanderzusetzen. Wer taktische Tiefe bei der Truppenführung und der Anpassung an das Schlachtfeld sucht, findet durchdachte Systeme, die Planung vor Schnelligkeit belohnen. Das Spiel steht weiterhin für alle zur Verfügung, die an seinem Dieselpunk-Setting und der bewährten Mischung aus Modi interessiert sind.