Last Departure ist ein Singleplayer-Action-Indie mit Pixel-Art-Ästhetik und anspruchsvollen Bullet-Hell-Begegnungen. In einer von Melancholie geprägten Welt, die aus dem Scheitern von Project Z entstanden ist, begibt sich der Spieler allein durch düstere Landschaften und tritt den Sieben Todsünden gegenüber. Die Geschichte erzählt sich über Umgebung und gesammelte Dokumente, die den Zusammenhang zwischen den Sünden und dem Projektende aufdecken - drei miteinander verwobene Handlungsstränge werden erst am Ende vollständig sichtbar.
Gameplay
Bewegung und Kampf finden in handgefertigten Pixel-Art-Leveln statt, die jeweils einer der Sieben Todsünden gewidmet sind. Jede dieser Welten bringt eigene Mechaniken und Hindernisse mit sich, die den Verlauf der Kämpfe verändern. Die Höhepunkte sind spezielle Boss-Arenen, in denen jede Sünde mit einzigartigen Angriffsmustern und Bullet-Hell-Sequenzen auftritt und präzises Ausweichen sowie gutes Positionieren verlangt.
Der Fortschritt folgt einem Roguelike-System. Zu Beginn jedes Levels stehen zwei zufällig ausgewählte Waffen zur Wahl; insgesamt existieren zehn Waffen im Spiel, die unterschiedliche Ausrüstungskombinationen ermöglichen. Zwischen den Durchläufen können in Shops permanente Fähigkeits-Upgrades erworben werden, während besiegte Gegner temporäre Power-ups verleihen. Jeder getötete Feind erhöht zudem dauerhaft die maximale Lebensenergie, sodass wiederholte Versuche den Charakter auch nach Niederlagen stärken. Ein Todeszähler dokumentiert die benötigten Versuche pro Sünde und schafft so eine persönliche Statistik.
Neugier wird mit Forschungsprotokollen, Briefen und Archiven belohnt, die die Hintergründe von Project Z und dessen Verbindung zu den Sünden enthüllen. Ein orchestraler Soundtrack mit Klavier und Chor unterstreicht die emotionale Stimmung in den handgezeichneten Umgebungen und ausgewählten Zwischensequenzen.
Spielmodi
Das Spiel ist ausschließlich im Singleplayer-Modus verfügbar und enthält keine Multiplayer-Elemente. Im Mittelpunkt steht das wiederholte Durchqueren der sieben Sündenwelten mit dem Ziel, alle sieben Sünden in einem einzigen Durchlauf zu besiegen. Jeder Tod führt zum Neustart des aktuellen Laufs, doch die dauerhaft erworbenen Lebenssteigerungen bleiben erhalten und fördern so das Fortsetzen über mehrere Versuche hinweg.
Die Handlungselemente sind direkt in die Durchläufe integriert. Das Sammeln von Dokumenten während der Erkundung treibt die Erzählung über drei parallele Handlungsstränge voran, deren vollständiger Zusammenhang erst am Ende offenbart wird. Die Struktur setzt auf Wiederspielbarkeit durch zufällige Waffen und Shop-Upgrades statt auf separate Modi oder Schwierigkeitsstufen.
Handlung und Welt
Die Welt entstand nach dem Scheitern von Project Z und zeigt die dunkelste Stunde der Menschheit. Die Ursprünge der Sünden und ihre Verbindung zum Projekt werden schrittweise durch die besiegten Bosse enthüllt. Drei parallele Geschichten laufen nebeneinander, deren wahre Beziehung erst nach dem Fall aller Sünden deutlich wird. Die Pixel-Art-Optik und die emotionale Musik betonen die Themen Melancholie, Hoffnung und Verzweiflung, ohne auf gesprochene Dialoge zurückzugreifen.
Jedes Asset - von Animationen bis zur Musik - entstand durch jahrelange Solo-Entwicklung und ergibt eine stimmige, handgefertigte Welt, die durch KI-unterstützte Zwischensequenzen ergänzt wird, die auf den eigenen Skizzen des Entwicklers basieren.
Lohnt sich das Spiel?
Last Departure richtet sich an Spieler, die Singleplayer-Roguelike-Durchläufe mit Bullet-Hell-Boss-Kämpfen und leichter narrativer Entdeckung verbinden möchten. Die dauerhafte Lebenssteigerung über Tode hinweg bietet spürbaren Fortschritt, ohne die Herausforderung zu verringern, während Waffenvielfalt und Shop-Upgrades unterschiedliche Strategien pro Versuch ermöglichen. Da das Spiel noch nicht veröffentlicht ist und weder Version noch Spielerbewertungen vorliegen, hängt der Wert von der persönlichen Neigung zu seiner Mischung aus Pixel-Art-Atmosphäre, fragmentarischer Geschichte und anspruchsvollen Boss-Kämpfen ab. Wer Solo-Erfahrungen sucht, die Ausdauer und die Erkundung verknüpfter Hintergrundgeschichten belohnen, findet hier ein passendes Kernspielprinzip.