Onimusha: Way of the Sword ist ein Singleplayer-Action-RPG von Capcom für die PlayStation 5. Die Spieler übernehmen die Rolle von Miyamoto Musashi in einer düsteren Fantasy-Version des Edo-zeitlichen Kyotos, das von bösartigen Mächten heimgesucht wird. Im Mittelpunkt steht der intensive Schwertkampf gegen übernatürliche Gegner, die Genma, während die Spieler verzerrte historische Schauplätze mit Schreinen und Tempeln erkunden.
Gameplay
Das Spiel dreht sich um bedachtes Schwertfechten, bei dem Timing und Beobachtung wichtiger sind als schnelles Tastendrücken. Musashi führt Schläge, Paraden und Abwehrstöße aus, wobei eine verlängerte Parade es ermöglicht, Gegner in eine verwundbare Position zu manövrieren. Eine eigene Abwehrhaltung blockt Angriffe aus allen Richtungen, und erfolgreiche Paraden oder Ausweichmanöver bauen Kampfbuffs auf, die für Hinrichtungen oder Kombos genutzt werden können.
Das Oni Gauntlet ist das zentrale Artefakt und verleiht übermenschliche Kraft, um Genma zu besiegen und ihre Seelen aufzunehmen, um Upgrades und Fähigkeiten freizuschalten. Das Management der Ausdauer ist entscheidend, da wiederholte Schläge und Paraden die Gegner schwächen und Gelegenheiten für den Break-Issen-Finisher eröffnen, der Feinde mit einem einzigen Hieb zerstückelt. Umweltinteraktionen, etwa die Nutzung von Gegenständen als temporäre Schilde, erweitern die Kämpfe gegen normale Genma und erfahrene Schwertkämpfer.
Der Fortschritt führt durch mysteriöse und gefährliche Abschnitte, während die Stimme des Handschuhs auf tiefere Hintergründe hinweist. Der Kampf basiert auf realistischen Motion-Capture-Bewegungen, die schwer und reaktionsschnell wirken und die Spieler dazu anregen, die Angriffsmuster der Gegner zu studieren, bevor sie zuschlagen.
Spielmodi
Das Spiel ist ausschließlich auf den Singleplayer-Modus und die Hauptgeschichte ausgelegt. Die Demo bot verschiedene Schwierigkeitsstufen, darunter einen Standard-Story-Modus sowie eine aggressive Kampfvariante mit veränderten Tastenbelegungen für einen offensiveren Spielstil. Die Steuerung umfasst ein aggressives Standard-Layout mit Angriffen auf Dreieck und Kreis sowie eine defensive Alternative, bei der Blockfunktionen auf die Schultertasten verlegt werden.
Auf der PS5 stehen zwei Grafikmodi zur Verfügung: ein Qualitätsmodus mit fester 30 fps und höherer Auflösung sowie ein Performancemodus mit angestrebten 60 fps und dynamischer Auflösungsskalierung. So können Spieler zwischen höherer Bildqualität und flüssigerem Kampf- und Erkundungserlebnis wählen.
Handlung und Setting
Musashi kommt nach Kyoto, um seine überlegene Schwertkunst unter Beweis zu stellen, und trifft auf eine Stadt, die von Wolken aus Bosheit überzogen ist und Genma aus der Unterwelt herbeirufen. Die Geschichte begleitet ihn auf der Suche nach einem Sinn inmitten blutiger Kämpfe gegen diese Kreaturen und menschliche Gegner. Capcom hat Musashis Erscheinung nach dem verstorbenen Schauspieler Toshiro Mifune gestaltet, um das Bild eines furchtlosen, umherziehenden Samurai einzufangen.
Zu den Schauplätzen zählt unter anderem der Kiyomizu-dera-Tempel, der mit unheimlichen Verzerrungen neu interpretiert wurde. Die Erzählung entwickelt sich durch harte Begegnungen, die persönliches Wachstum mit übernatürlichen Bedrohungen verbinden, ohne auf Mehrspieler-Elemente oder saisonale Inhalte zurückzugreifen.
Lohnt sich das Spiel?
Die Demo hinterließ einen positiven Eindruck mit befriedigendem, geschicklichkeitsbasiertem Kampf, der sich frisch und einfallsreich, aber dennoch zugänglich anfühlt. Das bedachte Tempo spricht Spieler an, die gerne Angriffsmuster erkennen und das Timing von Paraden meistern, statt rein aggressiv vorzugehen. Als Wiederbelebung der Onimusha-Reihe nach fast zwei Jahrzehnten modernisiert das Spiel die Formel mit RE-Engine-Grafik und überarbeiteten Mechaniken, ohne auf Soulslike-Schwierigkeitsspitzen zu setzen.
Details zum Support nach dem Release sind noch begrenzt, das Spiel wird jedoch als abgeschlossenes Singleplayer-Erlebnis positioniert. Wer historische Samurai-Themen mit düsterer Fantasy-Action verbinden möchte, findet in den erprobten Kampfsystemen und dem Fokus auf den Protagonisten überzeugende Gründe, das Spiel nach der Veröffentlichung auszuprobieren.