Pirates of Black Cove ist ein Echtzeit-Strategiespiel in der Karibik, in dem Spieler als Piratenkapitän rivalisierende Gruppen einen und die Vorherrschaft auf den Meeren erlangen sollen. Das Spiel verbindet Erkundung, Basisverwaltung und Kämpfe zu Wasser und an Land in einer Einzelspieler-Kampagne, die 2011 für den PC erschien.
Gameplay
Zu Beginn wählt man einen von mehreren Piratenkapitänen, die jeweils eigene Fähigkeiten mitbringen und so den Spielstil beeinflussen. Im Mittelpunkt steht das Segeln auf einer offenen Karibik-Karte, um Missionen anzunehmen, gegnerische Schiffe anzugreifen und Ressourcen zu sammeln. Bei Schiffskämpfen steuert man direkt Kanonen und Manöver, während Landgefechte den Befehl über Truppen gegen Festungen oder feindliche Einheiten erfordern.
Der Ausbau von Stützpunkten ist ein zentrales Fortschrittselement. Basen lassen sich erweitern, um Crewmitglieder anzuwerben, Verbesserungen zu erforschen und alchemistische Tränke herzustellen, die im Kampf kurzfristige Vorteile verschaffen. Die Flotte kann mit speziellen Bewaffnungen ausgerüstet werden, die den Kampfstil verändern und zum Ausprobieren unterschiedlicher Ausrüstungen anregen. Durch erfolgreiche Raubzüge und Missionserfolge steigt die Berühmtheit, wodurch neue Optionen freigeschaltet und die zentrale Geschichte vorangetrieben wird, in der eine dominante Piratenbedrohung gestürzt werden soll.
Spielmodi
Das Spiel ist ausschließlich für den Einzelspieler konzipiert und bietet keine Mehrspieler-Optionen. Im Zentrum steht eine Kampagne, in der die drei großen Piratengruppen unter einem Banner vereint werden müssen. Der Fortschritt ergibt sich aus einer Abfolge von Aufgaben, die Seepatrouillen, die Verteidigung von Stützpunkten und groß angelegte Angriffe auf Kolonialstützpunkte oder gegnerische Flotten kombinieren.
Erkundungsphasen laden dazu ein, frei zwischen den Inseln zu segeln und Nebenaufgaben sowie versteckte Gegenstände zu entdecken, während Kampfsequenzen zwischen Seegefechten und Bodenbelagerungen wechseln. Für Komplettierungssammler bieten Erfolge zusätzlichen Wiederspielwert, wenn alle Ziele mit verschiedenen Kapitänen erreicht werden.
Fraktionen und Fortschritt
Drei Piratenfraktionen bilden die Grundlage für Bündnisse: die Piraten, Korsaren und Freibeuter. Ihre Vereinigung gewährt Zugang zu speziellen Helden und Fähigkeiten, die taktische Möglichkeiten im Kampf erweitern. Die Wahl des Kapitäns prägt den Spielverlauf zusätzlich, da jeder Anführer eigene Fertigkeiten mitbringt, die Rekrutierung und Kampfstil beeinflussen.
Berühmtheit dient als zentrale Fortschrittswährung. Höhere Werte öffnen stärkere Verbesserungen und Handlungsstränge und treiben die Spieler auf das Ziel zu, als anerkannter König aller Piraten durch Siege auf See und an Land anerkannt zu werden.
Lohnt sich das Spiel?
Die Spielerresonanz fällt gemischt aus: Auf Steam liegt die positive Bewertung bei 64 Prozent aus 119 Bewertungen, während Metacritic einen Wert von 56 vergibt. Kritiker lobten die farbenfrohe Präsentation und den humorvollen Ton, bemängelten jedoch repetitive Missionsstrukturen und veraltete Mechaniken. Das Spiel richtet sich an Fans klassischer Echtzeit-Strategietitel mit Piratenthema, die nichts dagegen haben, sowohl See- als auch Landeinheiten in einer reinen Einzelspielererfahrung zu steuern.
Ein Demo steht zum Ausprobieren bereit, außerdem gibt es 44 Steam-Erfolge für Sammler. Es erscheinen keine weiteren Updates oder saisonale Inhalte, sodass das Spiel unverändert bleibt. Wer Basisbau mit übertriebenen See- und Landschlachten kombiniert mag, kann in der geradlinigen Kampagne etwas finden, während Spieler, die moderne Optik oder Mehrspieler-Elemente suchen, anderswo fündig werden sollten.