Requiem of Cards ist ein Strategiespiel, das Kartenkämpfe mit positionsbasierten Taktiken auf einem Spielfeld verbindet. Spieler beschwören Kreaturen auf ein 7x7-Schlachtfeld und steuern sie nach eigenen Bewegungsregeln, die an Schachfiguren erinnern. Dadurch entsteht ein Kartenspiel, in dem Platzierung, Geländekontrolle und Timing ebenso wichtig sind wie die Karten selbst.
Gameplay
Jede Kreatur gehört einer Bewegungsklasse an, die festlegt, wie sie sich über das Spielfeld bewegt. Einige ziehen in geraden Linien, andere springen oder gleiten diagonal - was Spieler dazu zwingt, ihre Züge mehrere Runden im Voraus zu planen. Geländefelder gewähren bestimmten Karten Boni, sobald sie diese besetzen. Wer Schlüsselpositionen kontrolliert, kann Gegnern Raum verwehren oder eigene Einheiten stärken.
Fusionen finden direkt auf dem Schlachtfeld statt. Wer passende Karten an den richtigen Positionen kombiniert, ruft eine mächtigere Einheit herbei, die Eigenschaften ihrer Bestandteile vereint. Drei Archetypen prägen das Spiel: Schwärmer setzen auf obsessive Themen und belohnen aggressives Positionieren, Ashborne nutzen instabile Mechanismen, die mit schwindenden Ressourcen stärker werden, und das Seraphim Protocol setzt präzise mechanische Konstrukte ein, die sorgfältige Formationen belohnen. Beim Deckbau bestimmt ein Bindungskosten-System, wie teuer starke Karten sind - ein System, das bewusste Abwägungen statt bloßer Machtansammlung fördert.
Spielmodi
Online-Duelle bilden das Herzstück des Mehrspielermodus. In 1v1-Partien messen sich Spieler in Deckbeherrschung und Brettkontrolle. Teamkämpfe ermöglichen koordiniertes Spiel mit Verbündeten gegen ein weiteres Duo, während Free-for-Alls chaotische Mehrspieler-Szenarien bieten, bei denen alle auf demselben Feld gegeneinander antreten. Das Bindungskosten-System gilt in allen Modi und sorgt dafür, dass rohe Stärke stets einen messbaren Preis hat.
Einzelspieler-Elemente sind zwar vorhanden, doch der Schwerpunkt liegt auf direkten Konfrontationen mit anderen Beschwörern. LAN-Unterstützung erlaubt es, dieselben Modi auch im lokalen Netzwerk für Offline-Treffen zu nutzen.
Archetypen und Deckbau
Drei Archetypen bestimmen die verfügbaren Strategien. Schwärmer-Decks setzen auf steten Vorwärtsdruck und Opferzüge. Ashborne-Deck kreisen um steigendes Risiko, je weiter die Ressourcen schwinden. Das Seraphim Protocol bevorzugt kalkulierte Positionierung und defensive Strukturen, die Überdehnung bestrafen. Fusionen überschreiten Archetypen-Grenzen und belohnen Experimente mit hybriden Beschwörungen, die unterschiedliche Bewegungsstile und Geländeeffekte kombinieren.
Der Deckbau bleibt auf das Bindungskosten-System ausgerichtet. Spieler müssen abwägen, ob sie sofortige Präsenz auf dem Feld oder langfristiges Fusionspotenzial bevorzugen - ein Ansatz, der auch innerhalb eines Archetyps für Abwechslung sorgt.
Lohnt sich das Spiel?
Requiem of Cards richtet sich an Spieler, die taktische Tiefe in Kartenspielen schätzen und Schach-ähnliche Positionierung mit Beschwörungsmechaniken verbinden möchten. Das 7x7-Schlachtfeld und die Bewegungsklassen erzeugen Entscheidungsmomente, die vielen Kartenkämpfen fehlen, während das Fusionssystem kreative Optionen während der Partie eröffnet. Da das Spiel noch nicht veröffentlicht ist und keine Nutzerbewertungen vorliegen, hängt sein langfristiger Erfolg davon ab, wie stabil die Online-Infrastruktur und das Balancing nach dem Launch sind. Wer bewusste, räumliche Strategie gegenüber reinem Glück oder Sammelzwang bevorzugt, wird das Kernspielversprechen nach Serverstart wahrscheinlich als lohnend empfinden.