„You... and who else?" ist ein Einzelspieler-Strategiespiel, das RPG-Elemente, Simulation und Abenteuer miteinander verbindet. Spieler rekrutieren und führen Truppen, während sie Generäle in wellenbasierte Schlachten schicken, um Gebiete zu erobern und unter einem Banner zu vereinen. Im Mittelpunkt steht die taktische Auswahl von Anführern und Einheiten, um gegnerische Wellen zu bezwingen und Stärken gezielt gegen gegnerische Zusammensetzungen einzusetzen.
Gameplay
Im Zentrum steht der Aufbau und das Leveln einer Generalsliste, wobei jeder General bis zu vier Truppen befehligt. Erfahrung erhalten die Generäle vor allem durch das Besiegen der letzten Welle einer Sequenz; dadurch schalten sie auf Stufe drei und sechs weitere Einheiten frei. Das Geschwindigkeitsattribut bestimmt die Initiative im Kampf, und Spieler müssen das Verhalten der Gegner antizipieren - etwa, dass Ratten ab bestimmten Stufen Gift einsetzen. Vor dem Kampf können Items und Belohnungen die Fähigkeiten der Generäle verbessern, während Truppen-Talente wie Vorstoßangriffe, Konter, Verteidigungsboni, Feuermagie, Goldraub, Schadensreduktion, Zähmen, Verführung, Mehrfachschläge und Statusimmunität die Match-ups prägen. Über dreißig Schauplätze laden zur Erkundung ein und bieten strategische Gegenstände sowie Einblicke in die Interaktionen der Einheiten.
Kenntnisse über die Truppenattribute sind entscheidend, da Gegner dieselben Einheitentypen nutzen wie der Spieler. Wer die Wellenzusammensetzungen richtig einschätzt und den passenden General auswählt, minimiert Verluste - eine Niederlage scheidet das gesamte Team aus der Sequenz aus. Medaillen gewähren Erfahrungsboni und beschleunigen das Leveln wichtiger Anführer.
Spielmodi
Der Eroberungsmodus bildet die zentrale Kampagne: Spieler erobern schrittweise Burgen und Territorien über Wellenkämpfe. Alle Erfolge sind hier freischaltbar. Vier Schwierigkeitsgrade passen den Herausforderungsgrad an und fließen in die Endbewertung ein. Die Spielzeit liegt bei zehn bis zwanzig Stunden über mehrere Durchgänge und lädt dazu ein, mit den zwanzig einzigartigen Anführern und ihren unterschiedlichen Truppenstilen zu experimentieren.
Wichtige Features und Mechaniken
Bis zu achtzig spielbare Charaktere bieten vielfältige Stärken und Schwächen, die sich durch wiederholtes Spielen erschließen. Zu den Truppen-Talenten zählen spezialisierte Rollen wie der Bogenschütze und der Musketier für Vorstoßtreffer, der Duellant und der Champion für Konter, der Kreuzritter für starke Verteidigung, der Zauberer für Feuermagie, der Dieb für Goldgewinn, der Beschützer für schadensteilende Reduktion, der Mimic für Goldskalierung, der Akrobat und die Bestienmeisterin für Zähmen oder Verführung, der Lanzenträger für Doppelschläge, die Priesterin für dunkle Gegnerzauber, der Vampir und die Sukkubus für Menschenausrichtung und Verführung, der Zombie für erhöhten Menschenschaden, die Spinne für Mehrfachschläge, die Puppe für Mehrfachschläge und Statusimmunität sowie der Schwarze Ritter für hohen Schadensausstoß. Weitere Einheiten erweitern diese Möglichkeiten.
Strategie bedeutet, gegnerische Seiten gezielt zu kontern, Ressourcen zu verwalten und Monsterentwicklungen vorherzusehen. Belohnungen und sorgfältige Generalauswahl belohnen Vorbereitung stärker als rohe Gewalt.
Lohnt sich das Spiel?
Die Spielerresonanz ist gemischt: 68 Prozent positive Bewertungen. Das Spiel richtet sich an Spieler, die taktische Entscheidungen, den Aufbau von Einheitenwissen und kürzere Kampagnen schätzen - statt umfangreicher Erzählungen oder regelmäßiger Updates. Die Veröffentlichung von 2017 brachte keine saisonalen Inhalte oder größeren Patches, sodass das Erlebnis als in sich geschlossener Strategietitel mit Fokus auf Wellenmanagement und Roster-Aufbau erhalten bleibt. Wer Freude daran hat, Truppen-Talente gegen sich wandelnde Bedrohungen einzusetzen und die Entwicklung der Generäle zu optimieren, findet vor allem auf niedrigeren Schwierigkeitsgraden einen guten Einstieg.