Age of Empires IV ist ein Echtzeit-Strategiespiel für den PC, in dem Spieler vom Mittelalter an Zivilisationen durch Ressourcenmanagement, Bauvorhaben und militärische Auseinandersetzungen entwickeln.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Erkunden der Karte nach Rohstoffen, das Einsetzen von Dorfbewohnern zum Sammeln von Nahrung, Holz, Gold und Stein sowie der Einsatz dieser Materialien zum Errichten von Gebäuden und Ausbilden von Einheiten. Der Fortschritt durch die vier Zeitalter erfolgt über den Bau bestimmter Landmarken statt ausschließlich am Rathaus. Jede Zivilisation verfügt über eigene Boni, die Platzierung von Gebäuden, Einheitenproduktion und Kampfstärke beeinflussen und so asymmetrische Partien ermöglichen. Einheiten folgen einem Kampfdreieck, bei dem Fernkämpfer Kavallerie, Kavallerie Nahkämpfer und Nahkämpfer Fernkämpfer kontern. Weitere Systeme umfassen Gebäudeeinfluss mit stapelbaren Boni bei enger Platzierung, Sichtlinien-Einschränkungen durch Gelände wie Wälder sowie zerstörbare Gebäude, die während Belagerungen in Brand geraten können. Steinmauern halten Angriffen ohne Belagerungswaffen stand, und Einheiten können von erhöhten Positionen auf Mauern kämpfen.
Spielmodi
Im Einzelspieler-Modus stehen eine handlungsgetriebene Kampagne mit historischen Missionen, Scharmützel gegen KI auf zufälligen oder eigenen Karten sowie die Art-of-War-Tutorials zur Verfügung, die gezielt Mechaniken in geführten Szenarien vermitteln. Im Mehrspielermodus gibt es Schnellspiele ohne Rangliste, saisonale Ranglisten für den kompetitiven Wettbewerb und eigene Spiele, in denen Regeln festgelegt und Mitspieler eingeladen werden können. Weitere Varianten sind Empire Wars, bei dem die Partie im Feudalzeitalter mit vorgebauten Basen beginnt, und Nomad, bei dem Spieler ohne Rathaus starten und erst einen geeigneten Standort finden müssen. Siege lassen sich durch Zerstörung gegnerischer Landmarken, Kontrolle heiliger Stätten oder den Bau und die Verteidigung eines Wunders über eine festgelegte Zeit erreichen.
Zivilisationen
Acht Zivilisationen erschienen zum Release, jede mit eigenen Einheiten, Technologien und Spielstilen, die unterschiedliche Strategien wie aggressives Expandieren, defensive Befestigungen oder hohe Mobilität fördern. Spätere kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen brachten weitere Zivilisationen und Varianten, die das Angebot erweitern und die asymmetrische Ausrichtung beibehalten. Die Unterschiede zeigen sich in wirtschaftlichen Boni, militärischen Stärken und Landmarken, die bestimmte Wege des Zeitalter-Fortschritts und der Truppenzusammenstellung belohnen.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel erhält regelmäßige Patches, saisonale Ranglisten-Updates und neuen Content bis mindestens 2026. Crossplay zwischen PC- und Konsolenversionen vergrößert den Multiplayer-Pool. Die Kritiken fallen überwiegend positiv aus: Gelobt werden die Vielfalt der Zivilisationen, die informative historische Kampagne und das stabile kompetitive Multiplayer-Erlebnis. Wer eine klassische Echtzeit-Strategie mit modernen Komfortfunktionen und kontinuierlicher Unterstützung sucht, findet hier regelmäßige Matches und neue Herausforderungen. Wer eher rundenbasierte oder 4X-Spiele bevorzugt, wird in anderen Genres fündig - für RTS-Fans, die ressourcenbasierten Imperienaufbau und taktische Kämpfe schätzen, bietet das Spiel jedoch verlässliche Tiefe.