Call of Duty: Black Ops 4 ist ein actionreicher First-Person-Shooter von Treyarch, der 2018 von Activision veröffentlicht wurde. Das Spiel erschien für Xbox One und ist abwärtskompatibel mit den Xbox Series-Konsolen. Es setzt auf drei eng verzahnte Spielmodi, die taktisches Waffenhandling und kooperative Survival-Elemente in den Mittelpunkt stellen - ohne eine klassische Kampagne.
Gameplay
Im Zentrum steht ein schnelles, aber bedachtes Kampfgefühl, bei dem Positionierung und Ausrüstungswahl entscheidend sind. Im Multiplayer belohnen die Matches koordiniertes Teamplay durch die Fähigkeiten der Specialists, die taktische Möglichkeiten wie Aufklärung oder Gebietskontrolle bieten. Die Bewegungssteuerung wirkt flüssig und ermöglicht nahtlose Übergänge zwischen Sprinten, Gleiten und Zielen - ganz ohne übertriebene Vertikalität.
Der Zombies-Modus erweitert die Survival-Mechaniken um tiefgehende Anpassungsmöglichkeiten für Perks, Waffen und Charakter-Builds. Spieler erkunden große Karten voller Untoter, erfüllen Ziele und stoßen über Umgebungsdetails und Easter Eggs auf verborgene Story-Elemente. Der Modus lässt sich sowohl allein als auch im Team spielen und bietet ein Fortschrittssystem, das über mehrere Sitzungen hinweg erhalten bleibt.
Blackout überträgt typische Black-Ops-Waffen und Schauplätze in ein groß angelegtes Battle-Royale-Format. Die Runden beginnen mit dem Durchsuchen der Karte, die mehrere bekannte Schauplätze umfasst, und enden mit einer schrumpfenden Gefahrenzone, die Fahrzeugeinsätze und Kämpfe auf unterschiedliche Distanzen fördert.
Spielmodi
Der Multiplayer bildet das kompetitive Fundament mit klassischen Team- und Free-for-All-Modi, die sowohl individuelles Können als auch Zusammenarbeit belohnen. Die Matches dauern meist zehn bis fünfzehn Minuten und wechseln regelmäßig durch rotierende Playlists.
Zombies startet mit vier Karten: IX, Voyage of Despair, Blood of the Dead und Classified. Jede Karte bietet eigene Layouts und thematische Herausforderungen - von antiken Arenen bis zu Gefängniskomplexen - und hält die bewährten Survival-Schleifen mit steigender Schwierigkeit und Boss-Gegnern aufrecht.
Blackout ist der Battle-Royale-Modus und unterstützt bis zu 100 Spieler pro Runde auf der damals größten Karte der Serie. Er verbindet Plündern, Craften und direkte Kämpfe aus dem Black-Ops-Universum und ergänzt diese durch Charakter-Freischaltungen und Fahrzeug-Mechaniken.
Fortschritt und Anpassung
Ein einheitliches Fortschrittssystem schaltet Waffen, Aufsätze und Kosmetik in allen Modi frei. Die Specialists verfügen über eigene Skill-Bäume, die unterschiedliche Spielstile - von aggressiven Rushern bis hin zu Support-Rollen - ermöglichen. Im Zombies-Modus gibt es separate Level-Systeme für Charaktere und Waffen, sodass gezieltes Grinden auf bevorzugten Karten möglich ist.
Der Black Ops Pass erweitert das Angebot um zusätzliche Karten und Inhalte, ist aber nicht erforderlich, um die Kernmechaniken zu nutzen. Der Fokus liegt auf wiederholbaren Matches statt auf einmaligen Story-Elementen.
Lohnt sich das Spiel?
Call of Duty: Black Ops 4 ist auf Xbox-Plattformen weiterhin mit aktiven Servern verfügbar (Stand 2026). Multiplayer und Zombies ziehen regelmäßig Spieler an, die die taktische Tiefe und die Vielfalt der Karten schätzen. Blackout bietet eine eigenständige Battle-Royale-Alternative innerhalb des Call-of-Duty-Universums. Wer eine kampagnenbasierte Erfahrung sucht, wird die fehlende Einzelspieler-Kampagne als Einschränkung empfinden. Fans von reinem Multiplayer und kooperativem Zombie-Survival kehren hingegen wegen des präzisen Waffenhandlings und der Anpassungstiefe immer wieder zurück. Die Spielerzahlen schwanken, und vereinzelt wird von Cheatern berichtet, doch die grundlegenden Systeme überzeugen weiterhin bei längeren Sessions auf der Konsole.