Resident Evil Requiem hebt sich als Survival-Horror-Spiel hervor, das spannende Erkundung mit actiongeladener Intensität verbindet und ein neues Kapitel in der traditionsreichen Serie einleitet. Erschienen für Xbox Series X|S und weitere Plattformen, verfolgt es zwei Protagonisten, deren Wege sich in einer Geschichte aus Zombies, Mutationen und Konzernintrigen kreuzen. Spieler schlüpfen in die Rolle der FBI-Analystin Grace Ashcroft für methodische Horror-Passagen mit knappen Ressourcen, wechseln dann zu Agent Leon S. Kennedy für kampforientierte Abschnitte. Dieser Dual-Ansatz sorgt für Abwechslung und fesselt Fans von schleichender Bedrohung ebenso wie von heißen Schusswechseln.
Gameplay
Der Kern des Spielspaßes dreht sich um Erkundung, Rätsellösen und Kämpfe gegen abstoßende Feinde. Graces Abschnitte setzen auf Survival-Mechaniken mit begrenztem Munitions- und Heilvorrat, was präzises Inventar-Management und taktische Rückzüge erfordert. In dämmrigen Umgebungen sammeln Spieler Schlüssel und Dokumente, um voranzukommen, und umgehen oder überlisten Bedrohungen wie Licker und Tyrants. Leons Parts steigern hingegen die Action mit umfangreichem Arsenal aus Handguns, Shotguns und Granaten für direkte Duelle und Quick-Time-Events bei Boss-Kämpfen. Nahtlose Wechsel zwischen den Charakteren steigern die Spannung, während ihre Geschichten in Raccoon-City-ähnlichen Schauplätzen zusammenlaufen. Der Combat wirkt reaktionsschnell mit verfeinerten Aim- und Dodge-Mechaniken aus Vorgängern, ergänzt durch Umweltinteraktionen wie das Blocken von Wegen mit Trümmern oder das Legen von Fallen.
Darüber hinaus bietet der Titel leichte RPG-Elemente wie Skill-Upgrades durch Collectibles, die Ausdauer oder Präzision verbessern. Horror entfaltet sich durch dynamisches Licht und Sounddesign, bei dem ferne Stöhngeräusche nahende Gefahr ankünden. Rätsel reichen von simplen Schloss-Kombinationen bis zu mehrstufigen Knobeleien mit Laborausrüstung und belohnen gründliches Durchsuchen. Insgesamt balanciert das Gameplay meisterhaft zwischen langsamer Furcht und adrenalingeladenem Chaos und hält jede Session unvorhersehbar.
Game Modes
Resident Evil Requiem setzt auf eine Singleplayer-Kampagne als Hauptmodus, die eine lineare, aber verästelte Story über mehrere Kapitel bietet. Spieler erleben die verflochtenen Narrative von Grace und Leon ohne Co-op oder Wettkampf-Optionen. Die Kampagne unterstützt verschiedene Schwierigkeitsstufen, von Assists für Einsteiger bis zu Hardcore-Settings mit extremer Ressourcenknappheit und aggressiveren Feinden.
Zusätzlichen Replay-Wert schaffen New Game Plus-Modi, die nach Abschluss schnellere Fortschritte und alternative Enden je nach Entscheidungen an Schlüsselmomenten freischalten. Speedrun-Herausforderungen fördern effiziente Durchgänge mit Zeit-Tracking für Leaderboards. Obwohl keine separaten Multiplayer-Modi vorhanden sind, erlauben unterschiedliche Spielstile bei Wiederholungen wie Stealth-Fokus oder Aggro-Ansatz viel Abwechslung.
Is It Worth Playing?
Survival-Horror-Fans bekommen mit Resident Evil Requiem ein packendes Paket aus atmosphärischer Spannung und befriedigender Action. Es stößt auf starke Resonanz mit einem Kritiker-Durchschnitt von 89/100 und überwältigend positiven User-Meinungen zu Pacing und Setpieces. Neuere Updates haben Startprobleme wie Crashes auf bestimmter Hardware behoben und sorgen für flüssigen Lauf.
Das Spiel passt zu Liebhabern narrativer Abenteuer mit hohem Replay-Potenzial, wenngleich die kompakte Länge von 10 bis 12 Stunden Langzeitspieler enttäuschen könnte. Wer auf Jump Scares, Ressourcen-Jonglage und charakterschwere Zombie-Apokalypse-Storys steht, findet hier echten Wert. Neulingen erscheinen die dualen Stile zugänglich, Veteranen freuen sich über Anlehnungen an Klassiker. Fazit: Eine klare Empfehlung für Horror-Begeisterte auf der Suche nach einer polierten Variante bekannter Motive.
Current State and Updates
Seit dem Launch im Februar 2026 wird das Spiel weiter gepflegt mit Patches für mehr Stabilität und QoL-Features wie einstellbarem FOV. Größere Erweiterungen sind nicht angekündigt, doch die Basis überzeugt mit aktiver Community, die Lore und Strategien diskutiert. Technische Feinheiten machen es plattformübergreifend zuverlässiger und mindern Bugs der Early Adopter.