Across the Obelisk: Tulah, the Spider Queen erweitert das Deck-Building-Roguelike um eine neue Heldin, die auf Beschwörungen und Schwarmtaktiken setzt. Spieler führen Heldengruppen durch eine Fantasy-Welt und bauen Decks aus Karten, die Schaden verursachen, Status-Effekte auslösen und Verbündete unterstützen. Tulah bringt Spinnenbrut als wiederkehrende Einheiten ins Spiel, die Hand und Spielfeld langfristig beeinflussen.
Gameplay
Im Kampf spielen die Helden abwechselnd Karten aus ihrem eigenen Deck. Angriffe, Verteidigung und Hilfseffekte nutzen Schwächen der Gegner und Synergien innerhalb der Gruppe. Status-Effekte wie Gift, Schock, Kälte und Schattenschaden entscheiden oft über längere Kämpfe. Tulah fungiert als Heilerin, die Spinnenbrut erzeugt, um das Spielfeld zu besetzen und durch Nachzieheffekte Druck aufzubauen.
Außerhalb des Kampfes navigieren Spieler über eine Karte mit verzweigten Wegen, Zufallsereignissen und Ressourcenmanagement. Talententscheidungen bestimmen die Entwicklung der Helden und eröffnen Varianten von Karten oder Begleiterfähigkeiten. Das Cocoon-Begleittier verändert sich je nach gewählten Talenten und liefert passive Boni, die zu spinnenlastigen Strategien passen. Beim Deck-Management geht es vor allem darum, Karten zu reduzieren und Spinnenbrut regelmäßig zurück ins Spiel zu bringen.
Spielmodi
Im Kern dreht sich alles um Roguelike-Durchläufe, die mehrere Akte umfassen. Spieler wählen eine Heldengruppe und versuchen, die gesamte Abfolge zu meistern, während sie Gesundheit, Karten und zufällige Herausforderungen im Blick behalten. Die Läufe können allein oder kooperativ absolviert werden, wobei mehrere Spieler jeweils einen Helden steuern.
Im Mehrspielermodus steht die Abstimmung in Kämpfen und Ereignissen im Vordergrund. Gruppen können Helden mit ergänzenden Mechaniken kombinieren, sodass Spinnenbrut-Schwärme mit anderen Schadensarten oder Unterstützungseffekten interagieren. Freischaltungen bleiben über mehrere Durchläufe erhalten und erweitern das Angebot an Karten, Gegenständen und Helden für künftige Versuche.
Helden- und Mechanik-Integration
Tulah verfolgt einen eigenen Stil, der auf dauerhaften Verbündeten statt auf direkten Schaden setzt. Spinnenbrut verändert Hand und Spielfeld und belohnt Builds, die auf Masse und wiederholte Auslöser setzen. Thematische Dialoge in Welt-Events ergänzen das Flair, ohne die Kernsysteme zu verändern.
Weitere Neuerungen sind Kartenrücken und Emotes, die das Interface während der Läufe individuell gestalten. Diese Elemente sind in das bestehende Talent- und Gegenstandssystem eingebunden und beeinflussen, wie sich die Spinnenbrut-Mechanik innerhalb eines Durchlaufs oder über mehrere Sitzungen entwickelt.
Aktueller Stand und Updates
Das Spiel erhält regelmäßige Patches, die Stabilität, Balance und neuen Inhalt betreffen. Eine Roadmap für 2026 sieht monatliche Updates vor, darunter Verbesserungen älterer Helden und neue Story-Inhalte. Die Konsolen-Versionen sind kürzlich erschienen und erweitern die Reichweite über die ursprüngliche PC-Version hinaus.
Die Entwicklung konzentriert sich weiterhin auf Abwechslung in den Läufen und Stabilität im Mehrspielermodus. Spieler profitieren von laufenden Anpassungen an Kampfinteraktionen und Ereignisabläufen, die den Spielfluss in längeren Sitzungen verbessern.
Lohnt sich das Spiel?
Spieler, die kooperatives Deck-Building und Roguelike-Progression schätzen, finden in der gruppenbasierten Kampfmechanik und der Heldenvielfalt viel Anklang. Tulah bietet zusätzliche Tiefe für alle, die Schwarm- und Status-Effekt-Strategien mögen. Die Community lobt vor allem die hohe Wiederspielbarkeit durch unterschiedliche Gruppenzusammenstellungen und das Gefühl, Durchläufe optimal zu gestalten.
Das Spiel richtet sich an Fans taktischer Kartenspiele, die Wert auf Koop-Elemente und schrittweise Freischaltungen legen. Regelmäßige Updates sorgen für neuen Inhalt und Fehlerbehebungen. Wer ausschließlich allein spielen oder kürzere Sitzungen bevorzugt, könnte die Länge der Durchläufe und den Koordinationsaufwand als weniger passend empfinden.