Cities in Motion 2: Trekking Trolleys ist eine Simulationserweiterung, die sich auf den Ausbau öffentlicher Verkehrsnetze konzentriert. Spieler planen und betreiben Linien in Stadt- und Landgebieten mit verschiedenen Fahrzeugen. Die Erweiterung führt fünf neue Oberleitungsbus-Modelle ein, die sich in Geschwindigkeit, Kapazität, Wartungsaufwand und Fahrgastkomfort unterscheiden.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Planung effizienter Linien, bei der Fahrzeugeigenschaften und Streckenanforderungen aufeinander abgestimmt werden müssen. Oberleitungsbusse sind an eine feste Infrastruktur gebunden, weshalb Haltestellen und Depots sorgfältig platziert werden müssen. Geschwindigkeit beeinflusst die Fahrzeit auf längeren Abschnitten, während die Kapazität entscheidet, wie viele Fahrgäste in Stoßzeiten mitgenommen werden können. Wartungskosten wirken sich langfristig auf die Rentabilität aus und zwingen Spieler dazu, Fahrzeuge passend zur Netzgröße und zum Budget auszuwählen.
Ein höherer Komfortwert zieht mehr Fahrgäste an, sodass Spieler gezielt Linien mit besonders komfortablen Bussen besetzen können. Fahrpläne und Fahrzeugzuweisungen lassen sich an unterschiedliche Haltestellenabstände anpassen: langsamere Modelle eignen sich für dicht bebaute Gebiete mit häufigen Stopps, schnellere Busse für weitläufige Verbindungen in Randgebiete. Die neuen Trolleybusse erweitern die Möglichkeiten, Linien dort zu optimieren, wo Stromversorgung, Fahrgastaufkommen und Betriebskosten zusammenwirken.
Game Modes
Linien mit vielen Haltestellen und kurzen Abständen profitieren von hochkapazitiven, aber langsameren und wartungsintensiveren Fahrzeugen. Weitläufige Strecken in entfernte Gebiete hingegen erfordern kompakte, schnellere Modelle, die auch über längere Distanzen zuverlässig bleiben. Spieler können gemischte Flotten einsetzen, um unterschiedliche Netzabschnitte mit passenden Fahrzeugtypen zu bedienen und so Terrain- und Nachfragebedingungen gezielt zu berücksichtigen.
Komfortorientierte Entscheidungen fördern die Nutzung durch zufriedene Fahrgäste, während zuverlässigkeitsstarke Modelle stabile Verbindungen auf anspruchsvollen Strecken gewährleisten. Diese Flexibilität ermöglicht es, sowohl kompakte Stadtnetze als auch ausgedehnte Vorortverbindungen ohne einheitliche Fahrzeugflotte zu betreiben.
Vehicle Options
Fünf Modelle decken unterschiedliche Einsatzszenarien ab. Der Ness TransLink bietet die höchste Kapazität und eignet sich für stark frequentierte Kurzstrecken, ist jedoch durch seine geringere Geschwindigkeit und höheren Wartungskosten auf stoppdichte Gebiete beschränkt. Der Stern-Berger Guide setzt auf Komfort mit gepolsterten Sitzen und zieht dadurch auch bei moderater Geschwindigkeit regelmäßig Fahrgäste an.
Der Toyoka Iris überzeugt mit ausgewogenen Werten in Geschwindigkeit, Kapazität und Wartung und lässt sich vielseitig einsetzen. Der Comet BussCar legt den Schwerpunkt auf Zuverlässigkeit und konstante Geschwindigkeit, nimmt dafür aber geringere Kapazität und Komfort in Kauf. Der ZiA OB zeichnet sich durch kompakte Bauweise und hohe Geschwindigkeit aus und eignet sich besonders für lange Verbindungen in abgelegene Gebiete, wo Robustheit entscheidend ist.
Is It Worth Playing?
Die Erweiterung richtet sich an Spieler, die bereits mit Verkehrssimulationen vertraut sind und ihre Netze um zusätzliche Oberleitungsbusse erweitern möchten. Die Fahrzeuge eröffnen spürbare Entscheidungsspielräume, die sich auf Linienleistung und Wirtschaftlichkeit auswirken. Wer Wert auf detaillierte Fahrzeugwahl und Streckenoptimierung legt, erhält mit diesem Paket praktische Ergänzungen, ohne dass die Kernmechaniken verändert werden. Es bleibt als gezielte Erweiterung für bestehende Besitzer verfügbar.