Cities in Motion 2: Wending Waterbuses erweitert die Verkehrsplanung um fünf spezialisierte Wasserbusse, die Flüsse, Kanäle und Häfen bedienen. Spieler steuern Flotten, die Bewohner zwischen Wohngebieten, Arbeitsplätzen und Freizeiteinrichtungen befördern und dabei Kosten, Fahrgastzufriedenheit und Stadtentwicklung ausbalancieren. Die neuen Fahrzeuge ergänzen das bestehende Straßen-, Schienen- und Straßenbahnnetz des Grundspiels.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Planung effizienter Linien, das Platzieren von Haltestellen und Depots sowie die Auswahl passender Fahrzeuge für Nachfrage und Gelände. Wasserwege eröffnen in Städten mit vielen Kanälen und Flüssen neue Möglichkeiten, um Staus zu umgehen und getrennte Stadtteile zu verbinden. Jeder der fünf Wasserbusse bietet andere Stärken bei Geschwindigkeit, Kapazität, Energieverbrauch, Wartungsaufwand und Komfort.
Der Donau Trooper setzt auf hohe Passagierzahlen und zuverlässigen Betrieb, auch wenn er durch seine Größe auffällt. Der Toyoka 350 nutzt die Vorteile eines Katamarans und eignet sich besonders, wenn es auf Kapazität ankommt. Der Triore kombiniert hohe Geschwindigkeit mit geringem Energiebedarf und passt zu umweltbewussten Linien. Der Stingray Peter bietet hohen Komfort bei geringem Wartungsaufwand und überzeugt auf Strecken, bei denen Fahrgäste auf angenehme Reisen Wert legen. Die Ciapada State liefert ausgewogene Leistung bei Geschwindigkeit und Komfort, verbraucht auf kurzen Strecken jedoch mehr Kraftstoff.
Die Wahl der Fahrzeuge beeinflusst direkt die Rentabilität der Linien und das Wachstum der Stadt. Fahrzeuge mit hoher Kapazität reduzieren die benötigte Fahrzeugzahl auf stark frequentierten Strecken, während schnellere oder komfortablere Modelle Fahrgäste anziehen, die sonst mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs wären. Tag- und Nachtzyklen verändern die Passagierströme und erfordern angepasste Fahrpläne.
Game Modes
Drei Spielmodi strukturieren die Sitzungen. Im Kampagnenmodus lösen Spieler vorgegebene Aufgaben in verschiedenen Städten, etwa das Erreichen von Fahrgastzahlen oder die Verbesserung der Abdeckung innerhalb eines Budgets. Der Sandbox-Modus bietet freies Bauen ohne Vorgaben, wobei Stadtplan, Startjahr und Startkapital frei wählbar sind. Im Mehrspielermodus können Teilnehmer kooperativ oder kompetitiv an demselben Netz arbeiten.
Die Wasserbusse stehen in allen Modi zur Verfügung, sobald sie durch die Erweiterung freigeschaltet sind. Sie benötigen Depots am Wasser und lassen sich ohne Änderungen an den bestehenden Planungswerkzeugen einsetzen.
Vehicle Selection and Route Planning
Erfolgreicher Einsatz beginnt mit der Analyse der Nachfrage an potenziellen Haltestellen. Strecken über mehrere Wasserflächen profitieren von gemischten Fahrzeugtypen, bei denen Hochkapazitätsmodelle auf Hauptlinien und schnellere Einheiten auf Zubringerverbindungen eingesetzt werden. Wartungskosten und Kraftstoffverbrauch variieren, sodass langfristige Ausgaben bei der Flottenplanung berücksichtigt werden müssen. Die Erweiterung fördert den Aufbau hybrider Netze, die Wasser- und Landverkehr kombinieren.
Is It Worth Playing?
Cities in Motion 2 mit der Erweiterung Wending Waterbuses richtet sich an Spieler, die detaillierte Verkehrsplanung und die Optimierung von Linien schätzen. Die neuen Wasserbusse bieten zusätzliche strategische Möglichkeiten auf Karten mit vielen Wasserflächen und verlängern die Spielzeit. Die Resonanz ist gemischt: gelobt wird die Tiefe der Planungswerkzeuge, kritisiert die Komplexität der Benutzeroberfläche. In den letzten Jahren gab es keine größeren Updates, sodass das Spiel stabil, aber unverändert geblieben ist. Wer sich auf die Simulation öffentlicher Verkehrsnetze, insbesondere mit Wasserfahrzeugen, konzentrieren möchte, findet hier den meisten Mehrwert. Spieler, die breitere Städtebauspiele oder regelmäßige Inhaltsaktualisierungen bevorzugen, greifen besser zu Alternativen.