Cities in Motion: Design Classics ist eine Simulationserweiterung für den PC, die das Basispiel um fünf charakteristische Fahrzeuge ergänzt. Diese lassen sich in bestehende Verkehrsnetze auf den detaillierten Stadtkarten integrieren.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Planung und der Betrieb effizienter Linien mit Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen, Fähren und Helikoptern. Spieler legen Routen fest, platzieren Haltestellen und passen Taktungen an, um Pendler zwischen Wohn-, Gewerbe- und Industriegebieten zu befördern - stets unter Berücksichtigung von Kosten und Einnahmen. Jedes Fahrzeug bringt eigene Eigenschaften mit, die die Routenwahl beeinflussen, etwa Kapazität, Geschwindigkeit oder Geländegängigkeit. Der Jubilee Blim Minibus punktet mit kompakter Bauweise und guter Leistung auf kurzen Stadtstrecken. Die Livingstone Inauguration Straßenbahn reagiert schnell, verlangt aber wegen ihrer empfindlichen Technik regelmäßige Wartung. Der Arnauld Porte U-Bahn-Zug bietet hohe Kapazität und robuste Konstruktion für unterirdische Linien. Die Tiergarten Ferry eignet sich als zuverlässige Wasser-Verbindung, wenn auch mit geringerer Geschwindigkeit, und ist besonders für attraktive Strecken entlang von Flüssen geeignet. Der Skylark III Helikopter ermöglicht flexible Luftverbindungen und bietet erhöhte Sicht auf die Stadt. Mit diesen Fahrzeugen lassen sich Netze gezielter an unterschiedliche Stadtstrukturen und Verkehrsbedürfnisse anpassen.
Spielmodi
Zur Auswahl stehen Kampagnen mit festen Zielen in mehreren Städten, szenariobasierte Herausforderungen mit begrenzten Mitteln sowie offene Sandbox-Modi ohne Zeitdruck oder Vorgaben. In Kampagnen zählt das Erreichen von Verbindungs- und Finanzzielen über längere Zeiträume. Szenarien schränken Ressourcen oder Fahrzeugauswahl ein und fordern so gezielte Strategien. Im Sandbox-Modus steht die gesamte Fahrzeugpalette - inklusive der neuen Modelle - für freies Experimentieren zur Verfügung.
Fahrzeugauswahl und Strategie
Erfolgreiches Spielen erfordert die passende Zuordnung von Fahrzeugstärken zu Stadtlayout und Passagierströmen. Kompakte Modelle wie der Jubilee Blim eignen sich für enge Straßen und kurze Distanzen, während hochkapazitive Einheiten wie der Arnauld Porte auf stark frequentierten Strecken überzeugen. Wasser- und Luftfahrzeuge eröffnen neue Verbindungsmöglichkeiten über Flüsse oder zwischen getrennten Stadtteilen. Bei der Linienplanung sind Anschaffungs- und Betriebskosten sowie Zuverlässigkeit zu berücksichtigen. Die Erweiterung fördert den Einsatz gemischter Flotten anstelle einer einseitigen Ausrichtung auf Standardmodelle.
Lohnt sich das Spiel?
Die Erweiterung richtet sich an Spieler, die bereits mit dem Basispiel vertraut sind und zusätzliche Fahrzeugvielfalt suchen. Die fünf neuen Modelle bieten unterschiedliche Stärken und Schwächen, die durchdachte Routenplanung und kontinuierliche Netzwerkanpassungen belohnen. Wer eine tiefgehende Verkehrssimulation mit Fokus auf Wirtschaftlichkeit und städtische Vernetzung sucht, findet hier erweiterte Möglichkeiten. Die Inhalte sind über gängige digitale Plattformen für den PC verfügbar und lassen sich direkt in bestehende oder neue Spielstände integrieren. Für alle, die komplexe öffentliche Verkehrssysteme über längere Sitzungen verwalten möchten, erhöhen die neuen Fahrzeuge den Wiederspielwert in Kampagnen und Sandbox-Modi.