Cities In Motion: Design Dreams ist eine Verkehrssimulation für den PC, in der Spieler über einen Zeitraum von 1920 bis 2020 öffentliche Nahverkehrsnetze in großen Städten planen und betreiben. Im Mittelpunkt steht die Gestaltung von Linien, die Auswahl passender Fahrzeuge sowie die Balance zwischen Fahrgeldeinnahmen und Betriebskosten - bei gleichzeitig steigenden Ansprüchen der Pendler über Jahrzehnte urbanen Wandels.
Gameplay
Zu Beginn steht nur ein begrenztes Budget zur Verfügung. Spieler legen Bus-, Straßenbahn- und U-Bahn-Linien an, die Wohngebiete mit Arbeitsplätzen und Freizeiteinrichtungen verbinden. Mit dem Bevölkerungswachstum und dem Wechsel der Epochen verändert sich die Nachfrage, sodass Routen und Fahrzeugtypen regelmäßig angepasst werden müssen, um rentabel zu bleiben. Bankkredite mit unterschiedlichen Zinssätzen ermöglichen die Expansion, während die Einnahmen direkt aus den Ticketverkäufen stammen. Über die Jahrzehnte entwickeln sich die Netze von frühen Straßenbahnen bis hin zu modernen U-Bahn-Systemen, wobei jede Dekade neue Anforderungen an Kapazität und Effizienz mit sich bringt.
Die Wahl der Fahrzeuge beeinflusst die Strategie maßgeblich. Die Bergstrom Light Straßenbahn bietet bequeme Sitzplätze und große Fenster für kurze Stadtstrecken. Der LI-8 Helikopter ermöglicht schnelle Verbindungen mit hoher Kapazität, verbraucht jedoch viel Energie. Der Pavlov 677M Bus überzeugt durch Geschwindigkeit und Platz für Stehende sowie Kinderwagen bei geringem Kraftstoffverbrauch, erfordert jedoch gelegentliche Wartung. Die Galaxie Berliner U-Bahn eignet sich für stark frequentierte Verbindungen zwischen Stadtteilen dank robuster Bauweise und hoher Geschwindigkeit. Die Ohm M1 U-Bahn kombiniert große Kapazität mit aerodynamischer Form, die den Energieverbrauch senkt. Ein erweiterter Karteneditor erlaubt zudem eigene Streckenlayouts über die enthaltenen Städte hinaus.
Spielmodi
Im Kampagnenmodus stehen zwölf Szenarien in verschiedenen Städten und historischen Epochen zur Verfügung. Jedes Szenario stellt konkrete Aufgaben von Stadtverwaltungen oder Anwohnern, etwa die Erschließung neuer Stadtteile oder die Bewältigung von Spitzenlasten - stets mit begrenztem Startkapital. Erfolg hängt davon ab, die Ziele ohne übermäßige Schulden oder Pendlerunzufriedenheit zu erreichen.
Der Sandbox-Modus hebt alle Vorgaben auf. Spieler wählen beliebige Städte, ein beliebiges Startjahr zwischen 1920 und 2020 sowie beliebiges Startkapital und entwickeln ihre Verkehrsnetze frei. Dieser Modus eignet sich besonders für langfristige Experimente mit Fahrzeugkombinationen und Netzstrukturen über den gesamten Zeitraum.
Fahrzeuge und Netzaufbau
Erfolgreiches Spiel erfordert die passende Zuordnung von Fahrzeugen zu den jeweiligen Linienanforderungen. Straßenbahnen und Busse eignen sich für Gebiete mit geringerer Dichte und häufigen Haltestellen, während U-Bahnen dichte Korridore bedienen. Helikopter bieten Flexibilität beim Überwinden von Hindernissen oder der Anbindung abgelegener Gebiete. Rentabilität steigt, wenn Linien sich nicht überschneiden, aber stark frequentierte Wege abdecken, und wenn Fahrzeug-Upgrades mit steigenden Fahrgastzahlen Schritt halten. Der Editor ermöglicht die präzise Platzierung von Haltestellen und Gleisen zur Optimierung der Verkehrsströme.
Lohnt sich das Spiel?
Cities In Motion: Design Dreams richtet sich an Spieler, die methodische Planung und langfristiges Management von Verkehrssystemen schätzen. Die Kampagne bietet strukturierte Aufgaben in unterschiedlichen Städten, während der Sandbox-Modus freies Experimentieren ermöglicht. Die enthaltenen Fahrzeuge erweitern die Möglichkeiten für verschiedene Streckentypen und Budgets. Als Einzelspieler-Erfahrung mit Fokus auf wirtschaftliche und logistische Entscheidungen statt Action spricht das Spiel vor allem jene an, die Simulations-Tiefe schätzen. Es ist für den PC erhältlich und läuft ohne laufende Updates oder saisonale Inhalte.