Control - The Foundation ist die Third-Person-Action-Adventure-Erweiterung zum Hauptspiel und vertieft die übernatürliche Welt des Federal Bureau of Control. Spieler übernehmen erneut die Rolle von Jesse Faden, der Direktorin, die in die rätselhaften Kavernen unter dem Oldest House hinabsteigt, um eine drohende Verschmelzung der Astralebene mit der Realität zu verhindern. Das DLC ergänzt die Handlung um neue Elemente, die auf der rätselhaften Geschichte des Bureaus aufbauen, und erweitert die bewährten Mechaniken aus Erkundung, Kampf und Fähigkeiteneinsatz.
Gameplay
Das Gameplay von Control - The Foundation kombiniert Third-Person-Action mit Schießen, übernatürlichen Kräften und Interaktion mit der Umgebung. Jesse nutzt ihre Service Weapon, die sich mit neuen Formen wie Fracture aufrüsten lässt und so bestimmte Strukturen zerstören kann. Die zentrale Neuerung Shape ermöglicht es, Kristallformationen in der Umgebung für Kämpfe und Rätsel zu formen - etwa als Plattformen oder Schutzbarrieren. Im Kampf treten Hiss-verseuchte Gegner und neue Feindtypen in den Kavernen der Foundation auf, wo Spieler Fallen stellen oder die Umgebung taktisch nutzen können. Erkundung spielt eine große Rolle: Nebenmissionen fordern gründliches Absuchen nach Sammelobjekten und Mods, die Jesses Fähigkeiten oder die Waffenleistung verbessern. Plattformeinlagen ergeben sich beim Navigieren des zerklüfteten, instabilen Geländes, bleiben aber eher progressionsorientiert.
Der Kernloop verbindet flüssiges Gunplay mit telekinetischen Kräften wie dem Schleudern von Objekten, ergänzt durch die neuen Umgebungsinteraktionen des DLCs. Persönliche und Waffen-Mods erlauben Anpassungen wie schnellere Energierückgewinnung oder höheren Schaden und passen sich unterschiedlichen Spielstilen an. Die neuen Kräfte fügen den Kämpfen strategische Tiefe hinzu, besonders in Bereichen mit zerstörbaren oder formbaren Elementen.
Game Modes
Die Erweiterung bleibt rein Singleplayer und erweitert die Kampagne um neue Hauptmissionen und optionale Nebenquests. Im Zentrum steht der narrative Weg durch die Foundation, bei dem Ziele wie das Auffinden der vermissten Einsatzleiterin Helen Marshall oder die Stabilisierung der Nail-Strukturen anstehen, um die Kollision mit der Astralebene zu verhindern. Nebenmissionen bieten zusätzliche Herausforderungen, etwa das Räumen feindlicher Hochburgen oder das Lösen von Umgebungs-Puzzles mit der neuen Shape-Fähigkeit.
Es gibt keine Multiplayer- oder kompetitiven Modi - alles bleibt auf das Solo-Erlebnis ausgerichtet. Abgeschlossene Bereiche lassen sich jederzeit erneut betreten, um verpasste Sammelobjekte zu finden oder mit verbesserten Fähigkeiten zu experimentieren, doch der Fokus liegt auf dem eigenen Erzähltempo.
Story and Setting
Die Handlung von Control - The Foundation enthüllt mehr über die Ursprünge des Oldest House und die Verbindung des Bureaus zu überweltlichen Kräften. Jesse erkundet unterirdische Kavernen mit bizarrer Architektur und astralen Phänomenen und stößt über Dokumente und Audio-Logs auf weitere Hintergrundinformationen. Die Kulisse wechselt von den brutalistischen Büros zu kristallinen Höhlen und instabilen Felsformationen und erzeugt so eine Atmosphäre von Isolation und Staunen.
Wichtige Handlungspunkte drehen sich um den Einfluss des Boards und das Verschwinden von Marshall, was zu Enthüllungen führt, die in das größere Universum einfließen. Die Geschichte behält ihren Ton aus Intrige und Spannung bei und nutzt überraschende Level-Design-Elemente, die die Fortbewegung verändern.
Is It Worth Playing?
Für Fans des Hauptspiels bietet Control - The Foundation eine solide Erweiterung mit etwa drei bis fünf Stunden Spielzeit, je nach Erkundungsaufwand. Es erreicht einen Metascore von 77 und eine Nutzerwertung von 6,7 und wird vor allem für Atmosphäre und Lore-Erweiterungen gelobt, während einige die Kürze und die fehlende große Neuerung bemängeln. Das DLC lohnt sich besonders, wenn man storygetriebene Action mit übernatürlichen Elementen schätzt und mehr Kontext zur Welt des Bureaus sucht, ohne neue Fertigkeiten erlernen zu müssen.
Neueinsteiger sollten zuerst das Hauptspiel abschließen, da das DLC erst danach zugänglich ist. Es ist eine lohnende Ergänzung für alle, die narrative Tiefe und verfeinerten Kampf genießen, bietet aber keine bahnbrechenden Innovationen. Ohne laufende Updates oder Seasons bleibt es ein abgeschlossenes, poliertes Add-on, das auch heute noch überzeugt.