Field of Glory: Kingdoms - Rajas and Tribes erweitert das Großstrategiespiel Field of Glory: Kingdoms um neue Nationen und eine deutlich vergrößerte Karte, die vom indischen Subkontinent bis in Teile Afrikas reicht. Diese Erweiterung konzentriert sich auf den Zeitraum von 1054 bis 1270 und führt spielbare Reiche wie die Rajputen-Staaten, das christliche Äthiopien und das Königreich Ghana ein. Spieler lenken Handelsrouten, Konflikte und den Aufbau von Erbe über diese Gebiete hinweg und nutzen dabei Mechaniken, die speziell auf nomadische und Stammesgesellschaften zugeschnitten sind.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die großstrategische Planung, bei der jede Nation auf eigene Weise nach Prestige und Einfluss strebt. Nomaden und Stammesverbände sammeln Erbpunkte über die Großen Handelsrouten oder Kriegszüge, was die Bedeutung von Ressourcen und Siegen für den langfristigen Erfolg verändert. Eigene Gebäude und Kriegsziele heben diese Fraktionen von etablierten Reichen ab und erfordern andere Wege der Expansion und Diplomatie.
Die Kartenerweiterung folgt historischen Handelswegen wie der Seidenstraße und dehnt das Spielgebiet mehrere Tausend Kilometer nach Osten und Süden bis nach Delhi aus. Dadurch eröffnen sich neue Kampagnenmöglichkeiten über die gesamte Zeitachse, während die neuen Nationen nahtlos in bestehende Systeme für Konflikte und Ressourcenmanagement integriert werden.
Spielmodi
Die erweiterte Kampagne bildet den Hauptmodus und ermöglicht es, die neuen Nationen über den gesamten Zeitraum von 1054 bis 1270 zu führen. Zwei eigenständige Szenarien bieten fokussierte Erlebnisse: Alexander Newski stellt Spieler vor die Aufgabe, die Rus gegen die Deutschordensritter und schwedische Truppen zu verteidigen, wobei der historische Held im Zentrum der strategischen Entscheidungen steht. Guelphs vs. Ghibellines behandelt die politischen und militärischen Spaltungen in Italien, in die rivalisierende Fraktionen und das Heilige Römische Reich verwickelt sind.
Beide Szenarien fordern taktisches und strategisches Geschick innerhalb des übergeordneten Großstrategie-Systems und legen besonderen Wert auf die Anpassung an die einzigartigen Mechaniken der enthaltenen Nationen.
Neue Nationen und Kartenerweiterung
Die Rajputen-Staaten Indiens, das christliche Äthiopien und das Königreich Ghana ergänzen die Nationenliste mit Anpassungen für Handel, Konflikte oder Erbzielen. Jede bringt eigene Merkmale mit, die die Spielprioritäten gegenüber zentralisierten Mächten verschieben. Die erweiterte Karte bindet diese Reiche in verbundene Regionen ein und ermöglicht Kampagnen, die von etablierten europäischen und nahöstlichen Gebieten bis in die neuen Grenzregionen reichen.
Handelsrouten und Gebietskontrolle erhalten durch die nomadischen und Stammes-Systeme zusätzliche Tiefen, da die Ansammlung von Erbpunkten bestimmte Kampagnenschwerpunkte belohnt und nicht auf einheitliche Expansionsstrategien setzt.
Lohnt sich das Spiel?
Field of Glory: Kingdoms - Rajas and Tribes richtet sich an Spieler, die Großstrategie-Titel mit historischem Schwerpunkt und fraktionsspezifischen Mechaniken schätzen. Die neuen Nationen und Szenarien bieten Abwechslung für alle, die das Basisspiel bereits kennen, während die Erbpunkte-Systeme und eigenen Elemente für nomadische Gruppen eigenständige Spielstile schaffen. Verfügbar auf dem PC eignet sich die Erweiterung für Einzelspieler-Kampagnen, die sich auf die erweiterte Zeitachse und Regionen konzentrieren. Wer sich intensiver mit Handelsrouten und Stammeskriegen im 11. bis 13. Jahrhundert beschäftigen möchte, findet hier passenden Inhalt.