John Carpenter's Toxic Commando ist ein Koop-Shooter für bis zu vier Spieler, der intensiven Hordenkampf mit Fahrzeugpassagen und klassenspezifischen Fähigkeiten verbindet. Spieler übernehmen die Rolle von Söldnern, die den Sludge God und seine untoten Armeen in einer vom Untergang gezeichneten nahen Zukunft bekämpfen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht ein squadbasiertes Missionssystem: Teams erkunden die Umgebung, erfüllen Ziele wie das Aktivieren von Punkten oder das Einsammeln von Gegenständen und wehren Wellen von Gegnern ab. Das Schussgefühl setzt auf flüssige Ballistik und Nahkampfoptionen wie Katanas, während Granaten und Spezialfähigkeiten für zusätzliche Crowd-Control sorgen. Fahrzeuge sind zentral für Fortbewegung und Kampf - Spieler können durch schlammiges oder gefährliches Gelände fahren und Feinde dabei vom Laderaum oder aus festen Positionen bekämpfen.
Vier Klassen bestimmen den Verlauf jeder Session. Strike liefert hohen Schaden für aggressive Hordenbereinigung, Medic erzeugt eine Heil-Aura für das Team, Operator setzt eine Drohne für Feuerkraft und Unterstützung ein, und Defender errichtet Schilde zum Schutz vor Projektileinschlägen. Jede Klasse verfügt über einen Skillbaum mit über dreißig Perks, die durch wiederholtes Spielen freigeschaltet werden. Zur Auswahl stehen Charaktere wie Walter, Cato, Ruby und Astrid; Klassen lassen sich zwischen Missionen wechseln.
Game Modes
Der Inhalt wird über eine Einzelspieler- oder Koop-Kampagne mit drei Akten und acht Missionen vermittelt. Die Missionen folgen einem wiederkehrenden Muster aus Fortbewegung, Zielerfüllung und defensiven Phasen gegen große Gegnerscharen. Bis zu vier Spieler können online mitspielen oder allein mit KI-Bots antreten. Separate Wettkampf- oder Endlos-Modi gibt es nicht.
Aktueller Stand und Updates
Seit der Veröffentlichung am 12. März 2026 erhält das Spiel regelmäßige Patches, die das Balancing verbessern und neue Schwierigkeitsstufen wie Insane Mode einführen. Die Kampagne bietet auf normaler Schwierigkeit etwa acht Stunden Spielzeit; höhere Schwierigkeitsgrade und hundertprozentiger Abschluss erfordern zusätzliche Zeit und Koordination. Crossplay ist verfügbar, wird von manchen Spielern jedoch deaktiviert, um unzuverlässiges Matchmaking zu vermeiden.
Lohnt sich das Spiel?
Die Community lobt vor allem das Schussgefühl, die klassenbasierte Progression und das chaotische Koop-Erlebnis. Auf Steam liegt die Gesamtbewertung im Bereich „Größtenteils positiv", während aktuelle Rezensionen gemischt ausfallen. Kritisiert werden die schlichte Missionsgestaltung und gelegentliche Schwächen der KI-Begleiter im Solo-Modus. Das Spiel richtet sich an Gruppen, die einen fokussierten Koop-Shooter mit Fahrzeugelementen und leichten Horror-Elementen suchen. Alleinspielende können die gesamte Story mit KI-Teammitgliedern durchlaufen, profitieren jedoch online von höheren Schwierigkeitsstufen und schnelleren Belohnungen. Wer missionbasierten Hordenkampf mit Tiefgang bei der Anpassung mag, findet hier kontinuierlich Abwechslung.