O2Jam : The Beginning - Discovery Special Pack Vol.5 erweitert das Rhythmusspiel auf dem PC um 27 neue Tracks. Spieler treffen Noten im Takt unterschiedlicher Indie- und Casual-Titel, die auf präzises Timing und abwechslungsreiche Soundstile setzen. Der Pack enthält eher unbekannte Songs, die vor allem durch ihre Produktion und ihren eigenen Charakter überzeugen. Mit dabei sind Beiträge von Künstlern wie nao.paradigm, Red Pulse, Memme und M2U.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Treffen von Noten, die im Scroll-Verfahren auf den Beat der jeweiligen Songs abgestimmt sind. Die Schwierigkeitsgrade passen Notendichte und Geschwindigkeit an verschiedene Spielstärken an, während die Tastenbelegung individuell angepasst werden kann. Die Steuerung erfolgt über die Tastatur, und das System unterstützt Stereo-Audio mit anpassbarer Lautstärke. Die Tracks decken mehrere Genres ab und vermitteln den typischen emotionalen Klang der Serie durch eigens für das Rhythmusspiel komponierte Stücke.
Visuelle Elemente im Hauptmodus lassen sich anpassen. Die Songs unterscheiden sich in Länge und Tempo, was zu wiederholten Durchläufen und Verbesserungen von Treffgenauigkeit und Punktzahl einlädt. Der Fokus liegt auf der Beherrschung einzelner Tracks, nicht auf einer übergreifenden Geschichte oder externen Zielen.
Spielmodi
Verfügbar ist der 2D Lane Mode, eine flache Ansicht, die speziell auf die Tastatursteuerung ausgelegt ist und die Notenbahnen übersichtlich darstellt. In diesem Modus kann die Hintergrundunschärfe angepasst und zusätzliche Informationen wie Ranglisten während des Spiels eingeblendet werden. Unterstützt werden verschiedene Tastenkonfigurationen - 3-, 4- und 5-Tasten-Layouts - mit flexibler Neubelegung.
Künftige Updates sollen einen separaten 7-Tasten-Modus sowie die originalen Key-Sounds für ausgewählte Tracks zurückbringen. Weitere eigenständige Modi sind derzeit nicht vorgesehen.
Track-Auswahl und Inhalt
Discovery Special Pack Vol.5 stellt 27 Songs zusammen, die versteckte oder besonders herausragende Titel aus dem O2Jam-Katalog hervorheben. Beispiele sind Transection von nao.paradigm, Princess Kaguya von Memme, Oxygen von Memme und Groove Alright von Penny. Die Stücke reichen von elektronischen über orchestrale bis hin zu vocal-lastigen Arrangements und werden jeweils mit eigenen Noten-Charts versehen, die das charakteristische Sounddesign der Serie betonen.
Das Basisspiel erhält weiterhin regelmäßige Track-Updates; bereits mehrere hundert Songs stehen zur Verfügung, weitere folgen saisonal. Der Pack wird nahtlos in die bestehende Songliste integriert, ohne die Kernmechanik zu verändern.
Lohnt sich das Spiel?
Die Bewertungen auf der Plattform liegen insgesamt bei 51 Prozent positiv (114 Rezensionen), während die jüngsten Rückmeldungen mit 72 Prozent positiver ausfallen. Das Spiel wird weiterentwickelt, mit laufenden Track-Ergänzungen und visuellen Verbesserungen. Es richtet sich an Spieler, die Rhythmusspiele mit Tastatursteuerung und musikalischer Vielfalt schätzen - insbesondere Fans der langjährigen O2Jam-Reihe oder Nutzer, die neue Tracks in einem eher lockeren Indie-Format suchen. Wer etablierte Vollversionen bevorzugt, könnte auf weitere Modus-Erweiterungen warten.