Ship Graveyard Simulator versetzt Spieler in die Rolle eines Schrottplatzarbeiters, der große Schiffe abbaut, um Stahl und andere Rohstoffe zu bergen. Mit dem Submarines-DLC erweitert sich das Spiel um vier neue U-Boote, die bestellt und mit verschiedenen Werkzeugen zerlegt werden können. Diese Boote besitzen zusätzliche zerstörbare Bauteile, die in normalen Schiffen nicht vorkommen, und erfordern ein vorsichtiges Vorgehen in engen Innenräumen und mehrschichtigen Konstruktionen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht der Ablauf aus Schiffsbestellung, schrittweisem Abbau mit passenden Werkzeugen und dem Abtransport der gewonnenen Materialien. Spieler achten auf begrenzten Inventarplatz und müssen Gefahren in den Wracks umgehen. Die gesammelten Rohstoffe finanzieren Ausbauten am Hauptquartier und im Shop. Der DLC ergänzt eine eigene Bestellstelle für U-Boote sowie neue zerstörbare Elemente wie interne Verbindungen und spezielle Rumpfsegmente.
Upgrades aus dem erweiterten Shop erhöhen die Traglast von Spielerfigur und Fahrzeugen. Hausverbesserungen umfassen neue Dekorationsoptionen und funktionale Erweiterungen, die den Arbeitsalltag erleichtern. U-Boote verlangen eine systematische Vorgehensweise, da ihre kompakte Bauweise oft das Entfernen von Böden oder Wänden erfordert, um tiefer liegende Abteile zu erreichen und sicher wieder herauszukommen.
Der Fortschritt ergibt sich aus dem Wechsel zwischen Arbeit im Inneren eines Wracks und dem Abtransport von Materialien. Erfolgreiche Abbauvorgänge liefern mehr Rohstoffe, die weitere Käufe und Erweiterungen beschleunigen. Die U-Boote bringen Abwechslung durch unterschiedliche Layouts und radioaktive Materialien, die bei der Bergung besondere Vorsicht erfordern.
Spielmodi
Das Spiel bleibt eine Einzelspieler-Simulation, die sich auf den schrittweisen Abbau von Schiffen und den Ausbau der eigenen Basis konzentriert. Spieler kommen voran, indem sie Aufträge für neue U-Boote abschließen und die Einnahmen in Kapazität und Einrichtungen investieren. Es gibt keine separaten Wettbewerbs- oder Koop-Modi; der Fokus liegt auf kontinuierlichem Ressourcenmanagement und schrittweisen Verbesserungen.
Jedes U-Boot stellt eine eigenständige Aufgabe innerhalb der Karriere dar. Nach Abschluss eines Auftrags kehrt man zur Bestellstelle zurück, um das nächste Ziel auszuwählen. Diese Struktur fördert wiederholte Sitzungen, die auf optimale Werkzeugnutzung und kluge Routenplanung im Inneren der Wracks abzielen.
Fortschritt und Basisbau
In den ersten Sitzungen geht es um den Umgang mit den Grundwerkzeugen und den Materialtransport. Später werden größere Inventargrenzen und weitere Shop-Artikel freigeschaltet, die den Arbeitsablauf beschleunigen. Dekorative Käufe ermöglichen die individuelle Gestaltung des Hauptquartiers, während funktionale Upgrades direkt die Traglast pro Gang erhöhen.
Der DLC fügt sich nahtlos in bestehende Systeme ein, indem er U-Boot-spezifische Inhalte in die gleiche Ressourcenwirtschaft integriert. Spieler erweitern weiterhin dieselben Einrichtungen und nehmen sich gleichzeitig die neuen Schiffstypen vor. Erhöhte Inventarkapazitäten erweisen sich besonders bei den dichteren Innenräumen der U-Boote als hilfreich.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Spieler, die methodisches Simulationsgameplay mit Abbauaufgaben und kontinuierlichem Wirtschaftswachstum schätzen. Der Submarines-DLC bietet zusätzlichen Inhalt für alle, die die regulären Schiffe bereits abgeschlossen haben und neue Herausforderungen mit anderen Schiffskonstruktionen suchen. Das Einzelspieler-Format liefert einen gleichbleibenden Zyklus aus Bestellen, Abbauen und Ausbauen ohne externe Abhängigkeiten.
Wer sich für die praktische Leitung eines Schrottbetriebs interessiert, findet in den erweiterten Möglichkeiten zur Kapazitäts- und Einrichtungsgestaltung einen Mehrwert. Das Basisspiel ist Voraussetzung, um alle Kernmechaniken vor Beginn des U-Boot-Inhalts kennenzulernen. Insgesamt bietet das Paket eine gezielte Erweiterung für Fans des ursprünglichen Simulationsablaufs.